Investnet ag

AG Investnet

Bist du sicher, dass du von der gleichen Investnet AG sprichst? Der Raiffeisenkonzern vertreibt privat Der Raiffeisenkonzern veräußert seine Beteiligungsgesellschaft Investnet Holdings, an der er eine Mehrheitsbeteiligung von 60% besitzt, an Minderheiten. Im vergangenen Spätherbst brach die Raiffeisenbank in das finnische Gerichtsverfahren ein, weil ihr damaliger Leiter Pierin Vincenz neben der genossenschaftlichen Bank auch einen Privatanteil von 15% an Investnet hielt. Obwohl das Ermittlungsverfahren gegen ihn nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand der Helvetia vor dem Weihnachtsgeschäft beendet wurde, ist das Gerichtsverfahren gegen ihn noch nicht zu Ende.

Gleichzeitig mit dem Ausscheiden aus dem Investnet-Engagement erwirbt RAIFEISEN 100% der Aktien von KMU Capital, die sich mit Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgeplanungen im Bereich der kleinen und mittelständischen Betriebe beschäftigt. Eine Kooperationsvereinbarung soll die Kooperation zwischen Investnet, das nicht mehr Teil des Raiffeisenuniversums sein wird, und der 100-prozentigen Raiffeisentochter KMU Capital regelwerk.

Der amtierende Vorsitzende von Investnet, Piérin Vincenz, wird auf die nächste Hauptversammlung zurücktreten.

Das Spiel ist vorbei?

Das ehemalige Private Equity-Fahrzeug von Riffeisen zerstört nahezu die gesamte Website - 20 gefährdete Angestellte - die Banken zahlen enorme Summen. Investnet wurde im Fall des Raiffeisenunternehmens bekannt. Alle KMU und Start-ups, an denen Investnet beteiligt war, sind nicht mehr gelistet. Nach Angaben eines Insiders gibt es 20 Angestellte, die davon in Mitleidenschaft gezogen werden können, wenn Investnet nicht mehr mitwirkt.

Die Investnet steht am Beginn des Konflikts um die drittgrößte schweizerische Bank. Im ersten Halbjahr 2015 hat die 60-prozentige Raiffeisen-Mehrheit laut Insider rund 40 Milliarden Euro an Minderheitsgesellschafter weitergegeben. In Summe hätten es bis zu 100 Mio. sein können. Damit hätte RAIFEISEN 100-prozentige Anteile am Beteiligungsunternehmen gehabt.

Welche Gegenleistung erhielt das Unternehmen für diese 40 Mio. Euro, die anscheinend auch bei den Ermittlungen der Financial Market Authority zum Tragen kamen? Fest steht, dass RAIFEISEN unter CEO Gisel Ende März dieses Jahres beschlossen hat, sich von Investnet zu trennen. Dazu beschränkt sich der Raiffeisenkonzern auf sein eigenes Beteiligungsunternehmen KMU Capital.

Diese hatte bisher von den Fremdkapitalgebern eine Überkreuzbeteiligung mit Investnet vereinbart, mit dem Zweck, dass die Raiffeisen letztendlich alles Eigentum haben würden. Eine Entflechtung werde es geben, sagte RAIFEISEN im vergangenen Monat in der Öffentlichkeit. Jetzt, ein halbes Jahr nach dieser Ankündigung, befindet sich Investnet offenbar in großen Problemen. Früher gab es viele Investitionen und detaillierte Angaben zu den Verpflichtungen gegenüber kleinen und mittelständischen Unter-nehmen.

Es ist nicht ganz sicher, wie sich die zukünftige Entwicklung von Investnet auf den Raiffeisenkonzern auswirken wird. Nach einem Ersuchen in der vergangenen Handelswoche überwies RAIFEISEN Schweiz diese an die Untersuchungsbehörden in Zürich. Letzteres hatte es verboten, mit Investnet zu sprechen.

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