It Enterprise Architecture

Es Unternehmensarchitektur

Funktionskonzepte im Enterprise Architecture Management. Der Track wurde von Prof. Dr. Frederik Ahlemann, European Business School Wiesbaden, geleitet.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Enterprise Architecture im Kontext der Informatik (IT) bezeichnet die Interaktion zwischen den Bestandteilen der Informatik und der Geschäftstätigkeit im Betrieb. In einigen Fällen werden nur die Kernprozesse und deren IT-Anforderungen von der Enterprise-Architektur erfasst. Im Gegensatz zu ihrer Benennung sind Enterprise-Architekturen nicht auf Enterprise begrenzt, sondern werden auch von Behörden und dem militärischen Bereich eingesetzt.

Dabei wird das zachmanische Framework als Ausgangspunkt von Enterprise-Architekturen und als Modell für viele Enterprise-Architekturen angesehen. Sie wurde 1987 von John Zechman herausgegeben. 2 In den Folgejahren wurde die weitere Entwicklung der Konzernarchitektur vor allem durch das militärische und staatliche Engagement der USA vorangetrieben: Basierend auf Zachmans Erwägungen hat das US-amerikanische Verteidigungsministerium eine Enterprise-Architektur entwickelt, die 1994 unter dem Namen Technical Architecture Framework for Information Management (TAFIM) eingeführt wurde.

So wurde 1999 das Federal Enterprise Architecture Framework (EAV) veröffentlicht, das seit 2002 zur Federal Enterprise Architecture weiter ausgebaut wurde. Ausgehend von TAFIM hat die Offene Gruppe das Offene Gruppenarchitektur-Framework (TOGAF) entwickelt, das seit Anfang 2009 in der 9. Ausgabe verfügbar ist. Bisher gibt es keine allgemeingültige Begriffsbestimmung für den Begriff Enterprise Architecture.

Ausgehend davon wird zwischen zwei Arten von Unternehmensarchitekturen unterschieden: Typ-1-Architekturen beschäftigen sich mit der Darstellung der Unternehmenssoftware zu einem gewissen Zeitpunk ("Snapshot"). Typ 2-Architekturen konzentrieren sich auf den Entwicklungsprozess der Enterprise-Architektur. In der Enterprise Architecture geht es um die Geschäftstätigkeit des Betriebes und die Förderung dieser Aktivitäten durch die IT (Informationstechnologie).

Folgende Bereiche der Architektur werden oft berücksichtigt: Zusätzlich zur Bestandsverwaltung aller Applikationen werden im Zuge der Applikationsarchitektur auch die Zusammenhänge und Interfaces zwischen den Applikationen mitberücksichtigt. Diese Veränderung ist das Ergebnis der weiteren technologischen Entwicklung und sich ändernder Bedürfnisse. Technologie-Architektur Die Technologie-Architektur bezeichnet die architektonischen Elemente für den Auf- und Ausbau der Informatik. Je nach Standpunkt können diese Grundarchitekturen durch weitere erweitert werden.

Mit Hilfe der Gliederung kann der aktuelle (tatsächliche Architektur) oder ein gewünschter zukünftiger Zustand (Zielarchitektur) der Enterprise-Architektur dargestellt werden. Der weitere Ausbau der Enterprise-Architektur, von ACTUAL bis TARGET, ist ein Zyklus. Ändert sich die Geschäfts- oder IT-Strategie, muss der Zyklus zur Erneuerung der Enterprise-Architektur wiederholt werden. Zur weiteren Ausgestaltung können die Vorgehensweisen der jeweiligen Enterprise Architecture Frameworks verwendet werden (siehe Architecture Development Method (ADM) von TOGAF).

Die Ergebnisse der Enterprise Architecture umfassen: Abbildung der Enterprise Architecture in passenden Models als Teil eines holistischen Enterprise Mappings. Dokumentieren der Grundsätze der Unternehmensarchitektur. Dies sind Grundsätze auf höchstem Niveau, die die Hauptmerkmale der Struktur ausmachen. So wenig Grundsätze wie nötig sollten angewendet werden, sonst wird die architektonische Entwicklung erschwert oder gar nicht möglich sein.

In den Architekturgrundsätzen geht es nicht um konkrete Techniken oder Anwendungsbereiche. Einheitlicher Wortschatz für die Bezeichnung der Komponenten der Enterprise-Architektur. Mit einer Enterprise-Architektur sollte sichergestellt werden, dass die IT des Unternehmens auf die Geschäftsziele ausgerichtet ist. Es bildet die individuellen Bauwerke und deren Wechselwirkungen ab, um die Beherrschbarkeit der Kompliziertheit zu gewährleisten. Darüber hinaus kann die Enterprise-Architektur für die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter genutzt werden.

Programmierframeworks sind keine Enterprise Architecture Fraeworks. Programmierframeworks dienen der Unterstützung der Programmierung und können die Struktur einer Applikation festlegen - nicht aber eine EPA. Sachman Framework: Im Jahr 1987 wurde das zachmanische Framework von John Zechman aufgesetzt. Das Framework zählt zu den renommiertesten und hat das aktuelle Wissen über Enterprise-Architekturen sowie viele später weiterentwickelte Enterprise-Architektur-Frameworks beeinflusst.

Das Open Group Architecture Frameworks (TOGAF): Ein von der Open Group entwickelter Rahmen ist es. Es stellt im Grunde genommen eine Methode für die Erstellung einer Enterprise-Architektur zur Verfügung. Eine erste Fassung wurde 1995 herausgegeben, die derzeitige Fassung ist 9.1. US Federal Enterprise Architecture Frameworks (FEAF): Das FEAF ist ein für die US-Regierung entwickelter Rahmen.

Sie legt eine strukturierte Unternehmensstruktur für die Enterprise Architecture der US-Behörden fest und erlaubt so die Erarbeitung von einheitlichen Prozessen. Erweiterte Enterprise Architecture Framework (E2AF): E2AF wurde 2003 in einer ersten Fassung freigegeben. Sie stützt sich auf bestehende Rahmenwerke wie FEAF und TOGAF sowie auf praktische Erfahrung aus der Umsetzung von Enterprise Architecture Rahmenwerken.

Ministry of Defense Architecture Framework (DoDAF): Das 2007 entstandene Formblatt 1. 5 des Formblattes wird unter anderem für Enterprise-Architekturen im Militärbereich der USA verwendet. Nato-Architekturrahmen (NAF): Der Nato-Architekturrahmen 3 (NAF v3) ist der derzeitige Architekturrahmen der Nato. In der NAF 3 wird die NATO als Unternehmung angesehen und verfolgt damit den holistischen Ansatzpunkt der Unternehmensarchitektur.

In der Vorgängerversion, NATO C3 Systems Architecture Framework w2 (NAF w2), werden nur so genannte C3-Systeme berücksichtigt. Wie die NAF 2 ist auch die NAF 3 eine Implementierung der NATO-Interoperabilitätsrichtlinie (NID). Jeder NAF v3-Architektur sollte ein im NID definierter Planungstyp zugeordnet werden. Der NATO C3 Systemarchitekturrahmen wurde auf der Basis des DoDAF und ähnlicher Rahmenbedingungen anderer NATO-Mitgliedsstaaten aufgesetzt.

Unternehmensmodellierer von Casewise, IBM Rational System Architect, ARIS von SW AG, Igraphx 2007 von lgrafx, MEGA Suiten 2007 von MEGA, Metastorm Providing von Metastorm, Powerentwickler von SiBase und Dreiersuite von Dreier. Die Tools Archi und itseraplan zum Beispiel sind als Open Source Lösungen verfügbar. Zusätzlich zu solchen Sonderlösungen werden auch Tools für die Enterprise-Architektur eingesetzt, die tatsächlich eine andere Ausprägung haben: Sie werden in der Regel in der Enterprise-Architektur eingesetzt:

Als Kommunikationsbasis für die unterschiedlichen Governance-Formen im Unternehmensumfeld, wie BPM-Governance, Corporate Governance, Data Governance, IT-Governance oder SOA-Governance, kann die für das jeweilige Unternehmens weiterentwickelte Enterprise-Architektur fungieren. Die unterschiedlichen Governanceformen bestimmen auch die Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungen im Kontext der Enterprise-Architektur. Wenn eine Enterprise-Architektur Erfolg haben soll, muss sie immer vom Top-Management angestoßen werden.

Der Aufbau einer Enterprise-Architektur sollte daher auf einer Mischung aus Top-Down und Top-Up-Ansatz basieren. Der Aufbau der Enterprise-Architektur erfolgt in einem langwierigen Verfahren (oft 6-18 Monaten, je nach Unternehmen auch länger) und bringt langfristig keinen höheren Ertrag, sondern einen zusätzlichen Zeitaufwand. Grundvoraussetzung für eine Enterprise Architecture ist ein Mitarbeiterteam, das die Enterprise Architecture in vollem Umfang mitentwickelt.

Eine komplette Enterprise-Architektur zu schaffen, ist nicht realistisch. Daher sollte die Enterprise-Architektur nur die maßgeblichen Unternehmensbereiche in einer angemessenen Detaillierung wiedergeben. Enterprise Architecture - Literaturübersicht und Praxisstand. Der Begriff der Muster wird auf die Dokumentierung von erprobten Lösungsansätzen für wiederkehrende Probleme in einem bestimmten Zusammenhang auf das Verwalten von Enterprise-Architekturen angewendet.

Ige Hanschke: Enterprise Architecture Management - unkompliziert und wirkungsvoll. Der Carl Hanser Verlagshaus, 2011, ISBN 978-3-446-42694-8 Dirk Matthes: Enterprise Architecture Framework Compendium. Springers Science+Business Media, 2011, ISBN 978-3-642-12954-4 Weblink Mehr als fünfzig Rahmenbedingungen für das IT-Management werden kurz in ihrer Nützlichkeit dargestellt. Danach stellt Matthe mehr als dreißig auf dem Weltmarkt erhältliche Rahmen vor.

Im Mittelpunkt steht die Präsentation der entsprechenden Rahmenmetamodelle mit den darin angebotenen Architektur- und Prozessreferenzmodellen. 2008, ISBN 978-3-89864-510-2. Hochsprung ? Jeanne W. Ross, Peter Weill, David C. Robertson: Enterprise Architecture as a Strategy. Die Harvard Business School Press, Boston, USA 2006, ISBN 1-59139-839-839-8. Die Hochspringer J. Löhe, C. Legner: Bewältigung von Implementierungsherausforderungen im Enterprise Architecture Management: ADRIMA.

Kategorien: Informationssysteme und E-Business-Management. High Jump J. Leitel: Erarbeitung und Umsetzung von Evaluierungskriterien für Enterprise Architecture Frameworks. Hochsprung ? Dirk Matthes: Enterprise Architecture Frameworks Compendium.

Auch interessant

Mehr zum Thema