Körperliche Inventur

Physische Inventur

Unter Inventur versteht man die quantitative Erfassung durch Zählen, Messen, Wiegen und ggf. Schätzen. Der Bestand umfasst alle Inventurwerte des Unternehmens. Inventur: Die Vermögenswerte werden gezählt, gemessen und gewogen. Das Inventurverfahren ist ein Verfahren zur Bestimmung des Bestands an Betriebsvermögen.

Das Anlagevermögen hat in der Inventur einen hohen Wert in Form von Inventur.

Inventurdefinition & Beispiel, Ausführung

Das Inventurverfahren ist ein verfahrenstechnisches Mittel zur Ermittlung des Bestands an Betriebsvermögen, das durch Zählen, Vermessen oder Wägen aufgezeichnet werden kann. Bei einem Computereinzelhändler würde daher sein Bestand an Computern, Computerteilen usw. gezählt. Als Teil der Inventur benennen Firmen zunächst einen Lagerverwalter, der für die Kontrolle und Organisierung des gesamten Vorgangs zuständig ist.

Wegen des großen Aufwandes für diese Art der Inventur setzen die meisten Firmen für die Berechnung der Einzelbestände aus. Das Verfahren: Individuelle Läger oder Warengruppen werden zu Bestandsbereichen zusammengefaßt. Die Bestandsführung ordnet bestimmten Hilfsmitteln wie Zollstöcken oder Skalen den entsprechenden Flächen zu. Erreichen die Mitarbeitenden nicht das gleiche Resultat, müssen sie neu gerechnet werden.

Nach der Inventur gibt es eine exakte Liste der physischen Warenmenge, die im Betrieb verfügbar ist. Ausnahmen bestehen nur, wenn es völlig wirtschaftlich wäre, die Ware zu zÃ??hlen, zu vermessen oder zuwiegen. Inwieweit muss die Inventur oft ausgeführt werden? Das HGB regelt sowohl für den physischen Bestand als auch für den Buchbestand einheitlich den Ausführungszyklus:

Das so genannte Inventurdatum bezieht sich auf den Zeitpunkt, zu dem der Geschäftstätigkeiten begonnen wird. Nicht später als 12 Monaten danach muss eine neue Inventur vorgenommen werden, bei der dieser Bilanzstichtag dann als Bilanzstichtag gilt. Sie dient ihrerseits als Basis für die Einrichtung des Ist-Bestands. Zusätzlich zur Inventur können Firmen unter gewissen Bedingungen auch zwei weitere Inventurarten verwenden:

In der Buchhaltung werden die Vorräte an nicht-physischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten auf der Grundlage der Finanzbuchhaltungen bestimmt. So dokumentieren z. B. Firmen exakt, inwieweit ein aktuelles Darlehen innerhalb der vergangenen 12 Monaten zurückgezahlt wurde. Für jede Anlage im Anlagenbuch müssen die Gesellschaften eine separate Vermögenskarte einreichen, die ihrerseits die folgenden Informationen enthält:

Aus diesen Angaben kann ermittelt werden, welchen aktuellen Stellenwert die Eigenschaft hat.

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