Konfigurationsmanagement

Änderungsmanagement

Für jede Abteilung wird ein Konfigurationsmanager benötigt. Konfigurationsmanagement ist ein Bereich des Netzwerkmanagements. mw-headline" id="Grundlagen">Grundlagen[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Configuration Unit bezeichnet in diesem Kontext "jede mögliche Verbindung von Hardware, Sofware oder Dienstleistung". Das Konfigurationsmanagement ist daher per se nicht an einen spezifischen Applikationskontext und eine bestimmte System-Konfiguration geknüpft. Das Konfigurationsmanagement erfolgt im Rahmen eines so genannten Configuration Management Process (KMP), der eine organisatorische und planerische Vorgehensweise erfordert (KMO).

Konfigurationsidentifikation (KI), Konfigurationsrechnung (KB), Konfigurations-Audit (KA). Für ein gelungenes Konfigurationsmanagement ist ihre abgestimmte Implementierung unerlässlich.

Damals bestand das Implementierungsinstrument aus einfachen Landkarten, die den Zustand einer Projektierung aufzeigten. Auf Englisch: "Konfigurationsmanagement ist ein Management-Prozess zur Feststellung und Aufrechterhaltung der Konformität der Produktleistung, der funktionellen und physikalischen Eigenschaften des Produkts mit den Anforderungen, des Produktdesigns und der Betriebsinformationen während des gesamten Lebenszyklus des Produkts.

" Der letzte internationale Standard ist ISO 10007:2003: "Die Konfigurationstätigkeiten des Konfigurationsmanagements wurden koordiniert, um die Konfiguration zu steuern und zu steuern" bei der " zusammenhängenden Konfiguration funktionale und physikalische Eigenschaften eines Produkts, die in den Produktkonfigurationsinformationen enthalten sind " ist. Die Informationen über die Konfiguration des Produkts beziehen sich ebenfalls auf: "Anforderungen an die Konzeption, Herstellung, Verifikation, den Betrieb und den Produktsupport".

Englisch: Konfigurationsmanagement bezieht sich auf "koordinierte Aktivitäten zur Verwaltung und Kontrolle von Konfigurationen". So ist eine Configuration die Zusammenfassung von "miteinander verbundenen funktionalen und physikalischen Eigenschaften eines Erzeugnisses, wie in der Produktkonfiguration beschrieben". Die Beschreibung der Produktkonfiguration besteht daher aus den "Anforderungen an den Aufbau, die Implementierung, die Verifikation, die Funktionalität und den Support des Produkts".

Die Zielsetzung des Knowledge Management ist es, den Erfüllungsgrad einer Configuration Unit für physikalische und funktionale Belange zu erfassen und dabei vollständige Klarheit zu schaffen. Dadurch sollte auch sichergestellt werden, dass jede an einer Configuration Unit Beteiligte die korrekten und genauen Daten nutzt. Es beinhaltet die Wahl der Configuration Units, deren Strukturierung in eine Produktaufteilung, deren Dokumentierung und Nummerierung zum Zwecke der Eindeutigkeit.

Grundlegende Fragen betreffen die Körnigkeit einer Configuration Unit, die Definition von Referenzkonfigurationen (Baseline) und die Wahl eines Nummerierungssystems. Im Rahmen der KM werden Fehler behandelt, die sich aus der Änderung einer Konstellation ergaben. Dabei geht es darum, alle Veränderungen an Configuration Units und den zugehörigen Unterlagen zu ermitteln, zu erläutern, zu klassifizieren, auszuwerten, zu bestätigen und vorzustellen.

Das Unternehmen mit der zuständigen Behörde und Autorität wird als Änderungskontrollgremium (CCB) bezeichnet. Dabei handelt es sich um das sogenannte Veränderungskontrollgremium. Eine vernünftige Überwachung der Konfigurationen erfordert einen festen, formellen Prozess zur Handhabung von Veränderungen. Gewöhnliche Verfahrensschritte sind die Anwendung, Auswertung, Entscheidungsfindung, Inbetriebnahme, Überprüfung der implementierten Veränderungen und Release. Diese bildet zu einem gewissen Zeitpunk zusammen mit allen bis dahin freigeschalteten Veränderungen die jeweils gültigen Konfigurationen.

Die Konfigurationsabrechnung zielt auf die nachvollziehbare Dokumentierung von Konfiguration und Konfigurations-Einheiten ab. Es ist daher sinnvoll, mit der ersten Erzeugung von Konfigurationsinformationen zu beginnen. Das Objekt der KB sind alle Angaben zur Konfigurationsidentifikation und -überwachung. Das Konfigurations-Audit ist die formelle Prüfung von Konfiguration im Hinblick auf die Einhaltung vertragsgemäß zugesicherter funktionaler und physikalischer Eigenschaften sowie die Konformität des eingesetzten Produkts und der zugehörigen Auslegungsunterlagen.

In diesem Zusammenhang wird zwischen funktionalen und physischen Konfigurationsprüfungen differenziert. Konfigurations-Audits können sowohl für ganze Produktionen als auch für individuelle Konfigurations-Einheiten vorgenommen werden. Vor der Definition einer Referenzkonfiguration sollte vor allem ein Konfigurations-Audit vorgenommen werden. Zur Verwaltung von Dateikonfigurationen ist eine gute Benutzerdisziplin und präzise markierte Ordner erforderlich. Die professionellen Konfigurationsmanagement-Tools nutzen Archivierungstools, die dieses Problem lösen und die Abläufe für den Anwender sinnvolle Unterstützung bieten.

Fortschrittliche Konfigurationsmanagement-Tools nutzen einen objektorientierten Ansatz und Datenbanken zur Versionsverwaltung. Mit erweiterten Konfigurationsmanagement-Tools können Systemkonfigurationen auch mit einer eindeutigen Identifikation im Systemarchiv erfasst werden, ohne dass die Einzelelemente mehrmals in der Datenbasis vorliegen. Mit diesen Werkzeugen ist auch eine kontrollierte Zugriffssteuerung möglich, so dass konkurrierende Veränderungen, die von unterschiedlichen Editoren an einem Bauteil vorgenommen werden, entweder gar nicht erlaubt sind oder - falls sie erlaubt sind - nicht gehen, sondern mittels Merge-Mechanismen gesteuert zusammengefügt werden können.

Für komplexere Projekte wird die Toolunterstützung im Rahmen des Konfigurationsmanagements empfohlen. ISA 10007:2003: Qualitätsmanagementsysteme - Richtlinien für das Konfigurationsmanagement. Collin Hood, Simon Wiedemann, Stefan Fichtinger, Urt. Paul Anforderungsmanagement: Schnittstelle zwischen der Anforderungsentwicklung und allen anderen systemtechnischen Prozessen.

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