Konvergente Infrastruktur

Zusammenhängende Infrastruktur

In der IT-Infrastruktur befindet sich der Markt derzeit in einem beispiellosen Wandel. Zusammenwachsende IT-Infrastrukturen leicht verständlich erläutert 52/COPE AG Beispiel: "Konvergente Infrastrukturen". Dabei ist eine Weiterentwicklung zu erkennen: Früher haben Firmen ihre eigenen Anlagenkomponenten, Montagen und Managementanwendungen selbst zusammengebaut, aber heute werden diese Arbeiten vermehrt von Produzenten wahrgenommen. Wechseln wir also von einer klassisch-intelligenten, homogenen ITLandschaft im Rechenzentrum zu einer konvergierenden und damit einheitlichen Vorgehensweise? Sind konvergente Infrastukturen der wirksamste und kostengünstigste Weg zur bevorstehenden Miniaturisierung der IKT?

Was sind die Unterschiede zwischen konvergenten und heterogenen Strukturen? Die konvergenten Anlagen zeichnen sich durch einen höheren Grad an Integration und eine einheitliche Verwaltung aller Anlagenkomponenten aus. Dabei geht es darum, die Abläufe zu vereinfachen, zu senken und Prozesse zu beschleunigen. Mit vorkonfigurierten und standardisierten Systemen lassen sich diese rascher in Gang setzen und leichter an die jeweilige Anforderung anpassen.

Dadurch wird im Grundsatz der Grad der Integration der Anlagen auf ein höheres Niveau gehoben. Für Basis-Assemblies wie Servers oder Memory galt das Gesamtkonzept schon lange, denn kaum ein Anbieter stellt seine Serversysteme selbst aus Mainboards, CPUs, Arbeitsspeichern und anderen Assemblies zusammen. In der Technik der konvergenten Infrastruktur wird diese Vereinheitlichung und vorkonfigurierte Vorgehensweise nun auf andere Assemblies und Anlagen ausdehnen.

Anstelle der manuellen Verknüpfung von Servern, Storage, Netzwerken und einer Virtualisierungsanwendung durch den Fachmann erfolgt dies nun durch vorgefertigte und normierte Signalkomponenten. Pendant dazu ist das klassisch uneinheitliche Datenzentrum. Dabei kommen Assemblies und Anlagenkomponenten von unterschiedlichen Anbietern und werden ebenfalls herstellerunabhängig bedient und managt.

In Bezug auf die FlexibilitÃ?t haben jedoch sowohl gleichartige als auch ungleiche Lösungen offensichtliche Nutzen. Zuhause leite ich die für mich charakteristische "Einzelfertigung" in einer homogenen Infrastruktur. Die Bäckerei hingegen bäckt ihre Rollen in der "standardisierten Produktion" in einer Industrieanlage und damit in einer konvergierenden Infrastruktur. Eines wird deutlich: Ungleiche Umfelder können sinnvoll sein, aber auch gleichartige Umfelder können sinnvoll sein.

Selbstverständlich kann der Backer auch seine ganze Bäckerei nutzen, um nur eine Rolle zu braten. Die Fachbereiche von Unternehmungen verlangen zunehmend ein hohes Maß an FlexibilitÃ?t bei den Dienstleistungen der gesamten zentralisierten ITA. Standardmäßige konvergente oder hyperkonvergente Anlagen unterstützen Sie dabei, die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse zu erfüllen.

Es wird sicherlich noch einige Jahre vergehen, bis dieser Entwicklungstrend in vielen Mittelständlern Fuß fassen wird. Tatsache ist jedoch, dass große Firmen und Unternehmensgruppen diesen Prozess bereits heute in großem Umfang umsetzen, da gerade in komplexeren Umfeldern beträchtliche Einsparpotenziale realisiert werden können.

Mehr zum Thema