Kosten Erp Einführung

Preise Erp Einführung

ERP-Einkaufskosten Dass alle Kostenbestandteile in ERP-Projekten extrem fluktuieren, zeigt die Bewertung aus der Untersuchung "ERP in der Praxis" sehr anschaulich. Seit der Jahrtausendwende sind die Lizenzkosten (ERP-Kosten) lange Zeit mit einem leichten Abwärtstrend vergleichsweise konstant geblieben, sind aber in letzter Zeit merklich zurückgegangen. Während dieser Zeit - nicht zuletzt wegen des "Jahr-2000-Problems" - wurden viele ERP-Projekte nach dem Leitspruch "whatever the cost" durchgeführt.

Der stetige Rückgang der Zahl der neuen Investitionen hat sich nach dem Ende der Boomphase wettbewerbsbedingt gedämpft, was sich in jüngster Zeit erheblich verschärft hat. Demgegenüber sind die Beraterkosten (ERP-Kosten) seit der Jahrtausendwende seit langem stetig auf über 150% des Anfangsniveaus angestiegen. Eventuell kleinere Implementierungsstrategien der Provider in Zusammenhang mit einer erhöhten Preissensibilität der Nutzer spiegeln sich hier wider.

Letzteres zeigt sich auch darin, dass Leistungskomponenten von Einstiegsprojekten immer deutlicher vertragsrechtlich reguliert werden und vermehrt in Kostenbegrenzungsmechanismen (Werkverträge, Bonus-Malus-Regeln, etc.) umgesetzt werden. Solche Massnahmen können die Planungsrisiken für ERP-Projekte mindern. Mit den verbleibenden ca. 25% wird das Budgetvolumen - teilweise ganz klar - durchbrochen.

Bei den Hardwarekosten (ERP-Kosten) pro ERP-Anwender hingegen scheint sich die Situation auf einem Stand von ca. 75% bis 80% der Beschaffungskosten von 2000 zu stabilisieren. Ob sich der jüngste Einbruch der Software- und Consultingkosten (ERP-Kosten) fortsetzen wird, ist offen. Der Umfang des Projekts und der Rückgriff auf externe Berater sowie die Kosten hängen in hohem Maße von der Grösse (z.B. gemessen anhand der Nutzerzahl ) und der Vielschichtigkeit (z.B. gemessen anhand der Modulanzahl oder der Unternehmensstandorte ) der projektierten Arbeiten ab.

Zudem hat die Unternehmensgröße einen sehr großen Einfluß auf die Laufzeit von ERP-Projekten. Für kleine Betriebe vergehen zwischen Projektbeginn und Produktionsbeginn weniger als ein halbes Jahr. Für Großunternehmen erhöht sich die mittlere Projektdauer auf ca. 1,33 Jahre. Zudem beklagen sich mehr als 20% der Nutzer über mangelnde Personalressourcen für die ERP-Implementierung - auch hier mit klar zunehmender Neigung.

Zugleich haben die heutigen Firmen in der Regel einen relativ knappen Personalbestand, was die Last des Tagesgeschäfts für die Mitarbeiter im Projektgeschäft zusätzlich belasten. Sowohl die Gesamtwartungskosten als auch die Projektierungskosten sind in erster Linie abhängig von der Grösse der ERP-Installation und damit von der Grösse des Unternehmens. Der Grund dafür ist, dass das industrietaugliche Tarifmodell die Jahreswartungskosten als Prozentsatz der Lizenzaufwendungen errechnet, die an der Zahl der ERP-Nutzer bemessen werden.

Im ERP-Markt sind Jahreswartungsraten zwischen 12% und 22% der Lizenzkosten üblich, obwohl der Referenzwert von Fall zu Fall stark variieren kann: Obwohl die Jahreswartungsgebühren für kleinere ERP-Installationen (bis zu 50 Benutzer) nahezu genau 500 EUR p.a. betragen, sinken sie in den höheren Grössenklassen mit steigender Anzahl von Benutzern stetig.

Im Klassenverband zwischen 300 und 1000 ERP-Anwendern betragen die Jahreswartungsgebühren pro ERP-Anwender dann noch ca. 250 EURO pro Jahr. Der Personalaufwand für die Verwaltung der ERP-Software und die Unterstützung der Anwender nimmt wie bei allen anderen Aufwandgrößen mit der Grösse der Anwenderfirmen zu. Für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten fluktuieren die Zahlen sehr deutlich um den Durchschnittswert.

Es findet eine umfangreiche ERMAktualisierung im Sinn eines Releasewechsels unter Erhalt des bestehenden ERP-Produkts und damit in der Regelwirks. In Bezug auf das ERP-Produkt bedeutet eine umfangreiche Erneuerung oft einen Übergang zu einer neuen Gerätegeneration (Release). Eine umfangreiche Erneuerung bedeutet neben den damit einhergehenden technischen Innovationen oft auch eine entsprechende Änderung des Anwendungsbereichs - zum Beispiel durch die Erweiterung der Nutzung von ERP auf neue Anwendungsgebiete im Betrieb (z.B. CRM, MES, BI).

Die Kosten einer umfassenden Erneuerung bewegen sich oft in der gleichen Grössenordnung wie bei einer Neuvorstellung. Andererseits sind die Kosten oft niedriger, jedenfalls bei den Lizenzaufwendungen, da die Provider oft eine breite Palette von Sonderangeboten für bestehende Kunden haben (z.B. "Anrechnung alter Lizenzen"). Im Falle von "gelebten" Kunden-Lieferantenbeziehungen ist der Implementierungsaufwand in der Regel geringer als bei einem neuen Produkt.

Auch in diesen FÃ?llen sind die EinfÃ?hrungskosten in der Ã-ffentlichkeit in der Ã-ffentlichkeit meist geringer. Dementsprechend beträgt das Durchschnittsalter der derzeit verwendeten Freisetzungen am Ende der Untersuchung 1,90 Jahre (2012: 2,03 Jahre). Es wird aber auch klar, dass das mittlere Freisetzungsalter von unterschiedlichen Einflussfaktoren abhängt: Das Durchschnittsalter: Beispielsweise nimmt das Durchschnittsalter des Release mit der Kompliziertheit der Warenwirtschaft zu.

Dementsprechend ist der Releasestatus von ERP-Installationen bei kleinen Betrieben (ca. 65% haben ein Releaseintervall von weniger als einem Jahr) und Dienstleistungsbetrieben (ca. 75%) mit überdurchschnittlichem Erfolg. Andererseits ist der Prozentsatz der sehr aktuellen Releases bei großen Firmen (ca. 33%) und bei der Branche (ca. 47%) signifikant geringer.

Entweder weil ihnen das Zukunftsvertrauen in die Produktpalette mangelt oder weil beispielsweise der Migrationsaufwand für individuelle Änderungen an den neuen Release-Stand überproportional hoch ist. So können typischerweise Zyklus und die üblichen Kosten einer "Modernisierung" nur bedingt unter den Kostenfaktoren für ERP-Installationen ermittelt werden, da sie von zu vielen Rahmenbedingungen geprägt sind.

Zusätzlich zu den oben genannten Gesichtspunkten kommen auch Aspekte in Betracht, die bereits in der Selektions- und Umsetzungsphase ihren Niederschlag finden. Bei aller Unterschiedlichkeit von Fall zu Fall und von Firma zu Firma können mit den Studienergebnissen die für ERP-Installationen üblichen Aufwandgrößen ganz genau quantifiziert werden. In mittelständischen Betrieben kann man z. B. mit ca. 6.000 EUR Beschaffungskosten pro ERP-Arbeitsplatz, einer Projektlaufzeit von ca. 12 Monate für Selektion und Umsetzung und ca. 5 eigenen Beschäftigten im Stammteam gerechnet werden.

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