Kosten Erp system Mittelstand

Erp-System Mittelstand Kosten

Die Kosten für ein neues ERP-System decken wir immer auf, aber gerade der Mittelstand erwartet kalkulierbare und vorhersehbare Kosten. ERP-Kosten für mittelständische Unternehmen. Für den Mittelstand gibt es viele ERP-Systeme.

Hohen Schule: ERP-Systeme ökonomisch einsetzen

Aufgrund der zunehmenden Modularisierung und des zunehmenden Wettbewerbsdrucks kann angesichts der aktuellen Erfordernisse kaum ein Geschäftsfeld ohne die Verwendung von Unternehmenssoftware (z.B. ERP, CRM, ECM/DMS, etc.) effektiv kontrolliert und ökonomisch bewirtschaftet werden. Doch auch der eigentliche Gebrauch von Unternehmenssoftware muss letztlich aus wirtschaftlicher Sicht berücksichtigt werden: Der Aufwand für Beschaffung, Wartung, laufende Optimierungen etc. und der damit verbundene Mehrwert, wie die beschleunigte und vereinfachte Abwicklung von Geschäftsprozessen und die Erhöhung der Informations-Qualität im Betrieb, müssen sich gegenseitig ausgleichen.

Die ERP-Software ist aufgrund ihrer Eigenschaften eine der anspruchvollsten Anwendungen in der Unternehmenssoftware-Landschaft, und ERP-Projekte - unabhängig davon, ob es sich um den Austausch, die Erweiterung oder die Optimierung von Abläufen handelt - zählen zu den großen Anforderungen an ein Unternehmen: Diese sind in der Regel mit beträchtlichen Risken, hohem Aufwand und Kosten sowie einem hohem Grad an Kompliziertheit verbunden.

Bei einer ERP-Lösung muss, wie bei allen operativen Infrastruktureinrichtungen, auch das Zusammenspiel von Leistung und Arbeitsaufwand stimmen. Bei einer ERP-Lösung muss das Zusammenspiel zwischen Leistung und Arbeitsaufwand stimmt. Allerdings können die Nutzungsaspekte des ERP-Einsatzes nur in seltenen Fällen klar messbar oder bewertbar sein. Diese können vor allem durch den Anteil einer ERP-Lösung an der verbesserten Bewältigung der Unternehmensprozesse beschrieben werden.

Für größere Konzerne spielen auch die Bewältigung oder Reduktion der Komplexitätssituation, die Vereinheitlichung von Abläufen sowie die Netzwerkbildung und Synchronisierung von standort- und länderübergreifenden sowie länderübergreifenden Abschnitten eine Sonderstellung. Über die Bedeutung, die der Umgang mit ERP-Software bei der Realisierung dieser Konzepte bietet, informiert die Untersuchung "ERP in der Praxis: User Satisfaction, Benefits & Perspectives 2014/2015", an der fast 2.400 Anwenderfirmen beteiligt waren.

Der größte Nutzen der ERP-Nutzung aus der Perspektive der Untersuchungsteilnehmer ist daher der Nutzen im Sinn einer beschleunigten und vereinfachten Geschäftsabwicklung. Aufwands kann eine ERP-Lösung an veränderte Bedürfnisse angepaßt werden. Für die Beurteilung der Nutzung von ERP können die entsprechenden Kostenkategorien verhältnismäßig eindeutig definiert und größtenteils verlässlich gemessen werden.

Dies sind z.B. Beschaffungskosten für Soft- und Hardware und Services zur Softwareeinführung, interner Zeitaufwand für Einführung, Training, Nutzung und Verwaltung sowie fortlaufende oder reguläre Kosten für Pflege, Betreuung und Aktualisierung der Ausrüstungen. Die Erfahrung zeigt, dass alle Kostenbestandteile in ERP-Projekten stark fluktuieren. Nichtsdestotrotz liefert die Trovarit-Studie "ERP in der Anwendung 2014/2015" Hinweise auf die wichtigsten Aufwands- und Kostenfaktoren der ERP-Akquisition und des ERP-Betriebs.

Entsprechend bewegen sich die Beschaffungskosten einer ERP-Installation in mittelständischen Betrieben (Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern) nahezu immer im sechsstelligen Prozentbereich, oft mit steigender Tendenz. Die Beschaffungskosten für eine ERP-Installation sind in der Regel höher. Die internen Personalkosten für die ERP-Implementierung bewegen sich in der Grössenordnung von Mannjahren. Mit marktüblichen Wartungsraten zwischen 12% und 22% der Lizenzkosten bewegen sich die Jahreswartungskosten im fünfstelligen Eurobereich und die internen Personalkosten für ERP-Administration und -Support in der Grössenordnung einer Vollzeitbeschäftigung.

Betrachtet man die potenziellen Vorteile, die aus Anwendersicht die wichtigste Bedeutung im Rahmen des ERP-Einsatzes haben, so wird der oft qualitative Aspekt der ERP-Vorteile deutlich. In einem ausgereiften ERP-Anwendermarkt mit einer ERP-Penetrationsrate von mehr als 90% der Firmen und langjähriger ERP-Nutzung sind verhältnismäßig leicht zu beziffernde Rationalisierungspotentiale oft bereits vorbildlich. Ein bedeutender Vorteil von Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im ERP-Umfeld ist in diesem Zusammenhang mehr die Aufrechterhaltung des erzielten Rationalisierungsgrades als zum Beispiel eine deutliche Steigerung der Effizienz.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexitätssteigerung der Unternehmensstrukturen (z.B. Globalisierung, Regulierung) ist die Beibehaltung des bestehenden Rationalisierungsgrades bereits ein wesentlicher Vorteil der Warenwirtschaft.

Mehr zum Thema