Media Asset Management Wiki

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Media Asset Management (MAM) ersetzt die Mediendatenbank in Imperia. In der Medienbranche wird es teilweise auch als Media Asset genutzt. php?title=Product Information Management&veaction=edit&

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Produkt-Informations-Management (PIM) bezeichnet die Bereitstellen von Marktinformationen für die Verwendung in unterschiedlichen Output-Medien oder Absatzkanälen und für verschiedene Orte. Vorraussetzung dafür ist die Medienneutralität bei der Administration, Wartung und Änderung von Wareninformationen in einem Zentralsystem, um jeden Vertriebskanal ohne großen Ressourceneinsatz mit konsistenter, genauer und präziser Ware versorgen zu können.

Die Notwendigkeit des Produktinformationsmanagements ergibt sich aus der aktuellen Praktik des Datenmanagements und der Datenverwendung: Oftmals werden gesammelte Erkenntnisse in einem Betrieb nicht in einer zentralen Bündelung, sondern über Mitarbeiter und Fachabteilungen verteilt - zum Beispiel in der Entwicklung, im Warenwirtschaftssystem oder im Verkauf. Die Speicherung der Messdaten erfolgt in verschiedenen Formen oder ist nur als Printversion erhältlich.

Sie werden in unterschiedlichen Umfeldern und Zusammenhängen genutzt, z.B. im Vertriebskatalog für eine ausführliche Artikelbeschreibung mit Preisfindung oder in der Logistikabteilung für Größen- und Gewichtsinformationen zur Frachtkostenkalkulation. Mit PIM wird ein lösungsorientierter Ansatz für die zentrale, medienneutrale Datenspeicherung verfolgt, um beschaffungs-, produktions- und kommunikationskritische Sachverhalte über mehrere IT-Systeme, -Language, Output-Media und Publications hinweg für die Mehrfachverwendung zu bereitstellen.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungsansätze für den effektiven Datentransfer, das Management, die Anreicherung und den Output. Das PDM - Produktdatenmanagement / Produktdatenmanagement - ist aus dem Bereich Engineering Data Management (EDM) hervorgegangen und bezeichnet unter anderem die Bereitstellung von Systemen zur angemessenen Pflege von produktrelevanten Daten und die Koordination von Prozessen im Zusammenhang mit der Produktherstellung. Das PRM - Produkt Ressourcen Management wird gelegentlich von Software-Anbietern verwendet, die gleichbedeutend mit PIM sind, ebenso wie das Produkt Content Management (PCM) - insbesondere in England und Frankreich.

Produktlebenszyklus-Management (PLM) ist weniger eine IT-Technologie als ein Management-Ansatz zur Optimierung von Lebenszyklen durch die Erfassung und Auswertung von Zustandsdaten. Unter Media Asset Management (MAM) versteht man die Bewirtschaftung von Multimedia, nicht strukturierten Gegenständen wie Bildern, Graphiken oder Darstellungen sowie Meta-Informationen, d.h. Angaben über sie.

Das Cross Media Publishing (CMP) kommt aus der Druck- und Werbebranche und bezeichnet den simultanen und sich ergänzenden Umgang mit verschiedenen Materialien. In der Regel wird der Bereich Zentrales Stammdatenverwaltung/Stammdatenmanagement als eine übergreifende Aufgabe des Produktinformationsmanagements betrachtet. Das Stammdatenmanagement beinhaltet die Synchronisierung, Abstimmung und Wartung aller unternehmensinternen Daten.

Enterprise Content Management umfasst Techniken, Verfahren und Werkzeuge zur Aufnahme, Verwaltung, Aufbewahrung, Archivierung und Auslieferung elektronischer Inhalte zur Unterstüzung organisatorischer Prozesse. Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) sind für die Administration von kaufmännisch geprägten Unterlagen mit anschliessender Archivierungsmöglichkeit verantwortlich. Produktdaten-Managementsysteme (PDM-Systeme) haben die Funktion, die Resultate der Produktentwicklungsarbeit zu sichern und zu managen, indem sie zur Definition, Darstellung und Präsentation von Informationen und Unterlagen dienen und diese in späten Stadien des Lebenszyklus des Produkts zur Verfügun-gen.

Content Management Systems (CMS) sind Verfahren, die im Zuge von Marketing oder Selbstpräsentation Information und Content für Medienmarketing-Medien bereitstellen. Die Website ist in Inhalt und Gestaltung untergliedert. Obwohl das Erscheinungsbild lange Zeit nicht verändert wird und gewissen Vorgaben, wie z.B. der Corporate Identity, unterliegt und daher als unbeweglich gilt, unterliegt der Inhalt einem stetigen Wandel.

Das Product Information Management System (PIM-System) selbst dient der Strukturdatenverwaltung im kommerziellen Bereich, um alle denkbaren Absatzkanäle zu bedienen - vom digitalen Produktkatalog über den Online-Shop bis zum gedruckten Produkt. Zu diesem Zweck werden zum Teil Bestandteile des Output-Managements, des Web-Content-Managements und des Corporate Content Management als Services genutzt.

In einem PIM-System werden alle Produkte auf einer einzigen Basis zusammengefasst. In der Regel steht die Information im Vordergrund, die im Vertrieb und Marketing verwendet wird, da die klassische Information (Artikelnummern, Kurzbeschreibungen, betriebswirtschaftliche Eigenschaften, logistische Information, Produktionsinformationen) in der Regel im ERP-System abgebildet werden. Über eine Administrationsoberfläche kontrolliert die PIM-Lösung die Zugriffs- und Benutzerrechte für alle in der Datenbasis enthaltenen Angaben, die Auftragsabwicklung in Zusammenhang mit Warenträgern wie SAP und vor allem die Mechaniken für die Modulerweiterungen.

Das PIM-System kann deskriptive Daten über ein bestimmtes Erzeugnis in eine Katalogmanagement-Lösung für Designzwecke einlesen. Bei der zentralen Steuerung von Multi-Lieferanten-Katalogen schafft sie Klarheit über die Artikeldaten mehrerer Anbieter und hilft bei der Suche nach dem besten Auszeichnungsverhältnis. Dabei können z. B. Produkte, Inhalte und Inhaltsobjekte wie z. B. Produktabbildungen mit anderen Businessobjekten wie z. B. einem Konsumenten oder einem Endprodukt verkettet sein.

Der Bestellprozess wird durch eine E-Commerce-Komponente kontrolliert, die auch für die Online-Präsentation der aktiven Beiträge verantwortlich ist. In Verbindung mit dem Produkt-Informationsmanagement kann die Integration von Vormateriallieferanten und die anschließende Pflege der Produktdaten so weit verbessert werden, dass auch sehr große Produktpaletten bearbeitet werden können. Durch das Produkt-Informationsmanagement können alle Liefersortimente in einem gemeinsamen Katalog-System zusammengefasst werden.

Schliesslich können die Daten aus der Datenzentrale auch für gedruckte Verzeichnisse, elektronische Verzeichnisse und für die Webseite verwendet werden. Mit der Publishing-Komponente einer E-Business-Lösung wird auf die gängige Datenablage zugegriffen und es ist möglich, die Kataloginhalte medienneutrale zu speichern und zu managen. Bei ausreichender Verfügbarkeit von produktbeschreibenden Daten (2D-Darstellungen, Abbildungen, Beschreibungstexte für Aufbau, Wartung und Anwendung, etc.) können Einbau- und Betriebsanleitungen, Ersatzteilekataloge, Wartungsanweisungen automatisiert erstellt werden.

PIM wird vor allem dann notwendig, wenn große Kunden die Einhaltung von neuen Datenaustausch-Standards (z.B. Global Data Synchronization Network) vorantreiben oder eine länderübergreifende Erweiterungsstrategie verfolgt wird. Dabei spielt die effektive Zusammenführung von Marktinformationen und die Umsetzung der darauf basierenden Prozesse eine maßgebliche Bedeutung für den Unternehmenserfolg der Unternehmensstrategie.

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