Media Assets

Medienressourcen

Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "media assets" - Deutsch-Englisches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von deutschen Übersetzungen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Medienressourcen" - Deutsch-Englisches Wörterbuch und Suchmaschine für deutsche Übersetzungen. Multimedia Marketing: Effiziente Verwaltung von Medienbeständen Häufig werden die Informationen zu den Produkten jedoch nicht an zentraler Stelle im Betrieb abgelegt, sondern über verschiedene Bereiche und Anlagen sowie in unterschiedliche Formate und Zielsprachen verteilt. Hier helfen Software-Lösungen wie PIM (Product Info Management) oder MAM (Media Asset Management) die in die IT-Landschaft des Betriebes eingebunden sind - wie beispielsweise Warenwirtschafts- oder Marketingkommunikationssysteme.

Für Handels- oder Fertigungsunternehmen sind PIM-Lösungen die erste Adresse, um strukturierte Wareninformationen ( "unstrukturierte" Wareninformationen ( "Artikelnummern", Kurzbeschreibungen, Bildmaterial, Logos, Texten, technischen Daten oder Logistikdaten) aus den unterschiedlichsten Bereichen und Unternehmensbereichen zu verbinden, in einer zentralen Ablage zu hinterlegen und ausgeben. Damit können die Daten für die unterschiedlichsten Vertriebswege - von den klassischen Katalogen und Online-Shops über Printkataloge bis hin zu Print-Katalogen und Produktpreislisten - zeitnah, flexibler und medienneutraler verteilt werden.

Dies erleichtert auch die Verwaltung von Schattensortimenten verschiedener Lieferanten. Gerade für international tätige und wachsende Konzerne sind PIM-Systeme das geeignete Instrument, oder wenn es darum geht, Datenaustausch-Standards (GDS, ETIM, BMEcat, etc.) zu realisieren. Sollen die Artikelinformationen mit mehr als einem einzelnen Motiv pro Beitrag verlinkt werden, ist ein leistungsstarkes Media Asset Management notwendig.

Gerade Filme, die durch die Verteilung von digitalen Techniken viel kostengünstiger und rascher hergestellt werden können, brauchen viel Datenspeicher. Durch ein professionelles MAM-System können Motive, Filme, PDF, Graphiken oder ähnliches in einer gemeinsamen Datenbasis zur Verfügung stehen und für verschiedene Publikationszwecke (Print, Online) visualisiert und redaktionell aufbereitet werden.

Alle damit verbundenen Workflows - wie Hochladen, Editieren, Keywords, Prüfen, Archivieren, Finden oder Senden von Materialien per Download-Link - sind automatisch und reduzieren den Zeit- und Ressourcenbedarf. Ein MAM kann über eine zweidirektionale Oberfläche problemlos mit dem PIM und anderen IT-Systemen wie CMS, ERP, Web-to-Print, Color Management, Planning oder Werbearchiv verbunden werden.

Damit ist ein solches Managementsystem ein unverzichtbares Instrument für Firmen mit einer bild- oder videointensiven Produktpalette oder für Behörden zur Verwaltung und Bearbeitung von Mediendateien. Welche Anlage ist die passende? Jede Lösungsentscheidung beginnt mit einer detaillierten Bedarfsanalyse, Prozess- und Datenanalyse. Videofilme hingegen benötigen verhältnismäßig viel Speicherkapazität und eine gute Systemleistung.

Ein hohes Maß an Investitionsschutz ist ebenfalls von Bedeutung; die Gesamtlösung sollte ausreichend Flexibilität bieten, um mit dem expandierenden Untenehmen zu wachsen. Im Anschluss an die Prozess- und Datenauswertung kann entschieden werden, ob ein PIM- oder MRMSystem besser geeignet ist, oder ob beide Verfahren ineinandergreifen. Nur so gut kann ein Gesamtsystem arbeiten, wie die Abläufe, in denen es in das Unternehmensumfeld integriert ist.

Ausschlaggebend ist dabei, woher die erforderlichen Assets kommen, wozu sie dienen und welche Paramter mit ihnen transportiert werden sollen. Existierende Datenformate, Eigenschaften, Farbprofile bzw. Detaildaten wie z. B. Benutzungsrechte, Bezeichnungen und Keywords werden in zukünftigen automatischen Prozessen eine große Bedeutung haben. Deshalb wertet ein MAM-Anbieter zunächst die internen Unternehmensprozesse aus, entdeckt in Kooperation mit dem Auftraggeber fehlerhafte Funktionsprozesse und verdeutlicht die nahtlose Einbindung der MAM-Lösung in die bestehende ITLandschaft.

Nur dann kann die Interaktion mit anderen System funktioniert. Um Bilder, Filme und Dokumente effizient zu verwalten, ist es wichtig, Medienfiles mit texturierten Detaildaten aufzufüllen. So ist eine gezielte Suche, Vergleiche und Auswahl von Materialien nach spezifischen Merkmalen und die Erstellung von Dateipaketen möglich. Zusätzlich bietet ein MAM-System die Möglichkeit der Bildrechtsverwaltung (Digital Rights Management) und vereinfacht die Versionierung und Archivierung von Emails.

Die komplexeste Aufgabenstellung im laufenden Betriebsablauf des MAM-Systems ist die Eingabe der Metalldaten für die Media-Dateien. Es geht darum, automatisierte Prozesse zu realisieren, um Kennzahlen zu lesen und zu verarbeit. Im Idealfall werden bereits während des Erstellungsprozesses der Materialien Stoffdaten aufgenommen. Leistungsstarke MAM-Systeme verfügen über ein Auftragsmanagementsystem, das neue Medienaufträge vom Foto-Shooting an vollständig abbildet bei gleichzeitiger Erfassung der relevanten Informationen am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.

Durch diese einzigartigen "Spuren" können die Materialien später schnell und unkompliziert gefunden, sortiert, bearbeitet und verteilt werden. Daher muss ein MAM-System verschiedene Voraussetzungen erfüllen - von High-End- bis hin zu benutzergenerierten Content-Systemen. Zum Beispiel erlaubt eine gute Gesamtlösung eine einfache Videobearbeitung und eine schnelle Bildbearbeitung ohne spezielle Schulungen.

So wandelt das Betriebssystem z. B. einen beliebigen HD-Filmausschnitt für die Verwendung in einer Präsentation in PowerPoint in eine geringere Qualitä.... Zugleich sollte das Gesamtsystem auch zusätzliche Funktionalitäten für professionelle Anwender wie z. B. Photographen oder Graphiker mit einbeziehen. Das leistungsstarke MRMSystem benötigt nur so viele Resourcen wie absolut notwendig, verfügt aber zugleich über alle Möglichkeiten, die Media-Dateien für den entsprechenden Zweck (z.B. PowerPoint, Web oder Print) bestmöglich aufzubereiten.

Mit der umfassenden, webbasierten Gesamtlösung M@RS 6 stellt die Kommunikation des Konzerns seine Bild-, Dokumenten-, Video- und Audiodateien der Allgemeinheit, Behörden und Mitarbeitenden zur Verfuegung. Dank der ausgeklügelten Thesaurussuche des Verfahrens finden die Mitarbeitenden schnell die gewünschten Materialien, die anschaulich dargestellt und in verschiedenen Print- oder Online-Formaten zur Auswahl stehen, um beispielsweise digitale Pressemappen zu verfassen und über Download-Links an die Journalistinnen und Journalistinnen zu senden.

Verfasser: Peter M. Hofer, Managing Director von Mediamid Digital Services. Die in Wien ansässige Firma ist ein Softwareproduzent und Dienstleistungsunternehmen mit Schwerpunkt im Bereich Digital/Media Asset Management (DAM/MAM).

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