Microsoft Datenbank

MS-Datenbank

Managed relationale SQL-Datenbank als Database-as-a-Service (DaaS)-Lösung. Mit Access steht nun mehr zur Verfügung als nur die Erstellung von Desktop-Datenbanken. Mit Access können Sie schnell browserbasierte Datenbankanwendungen erstellen.

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Der Microsoft Access[?ma?.k?o?. ?ma?. ?æk. s?s] (kurz MS Access, nach englischem Zugriff, deutscher "Zugriff") ist eine Applikation innerhalb der Microsoft Office Familie und steht als Einzelanwendung oder als Teil von Office Professional (Office-Paket) zur Verfügung. Der erfolgreiche Einsatz von Desktop-Datenbankanwendungen wie dBASE und Foexpro hat Microsoft in den 80er Jahren veranlasst, eine eigene Datenbankapplikation für das damals neue Windows-Betriebssystem zu unterbreiten.

Immer wieder wurden die Entwicklungen unter dem Namen Omega[2] verschoben, bis zu Beginn der 90er Jahre die noch defekte Variante 1. 0 und kurz darauf die standfeste Variante 1. 1 auf den Markt gelang. Im Unterschied zu den anderen Office-Anwendungen Word, Excel und PowerPoint, die auch für Apples Mac OS X-Betriebssystem verfügbar sind, ist Access nur für Windows verfügbar.

Access legt in der Standardeinstellung alle Informationen einer Datenbankapplikation in einer einzelnen Datenbank mit eigenem mdb-Dateiformat (bis einschließlich Access 2003) oder mit dem accdb-Dateiformat (ab Access 2007) ab. Dazu gehören sowohl die Bestandteile der Schnittstelle als auch die Tabellen der Datenbank. Oder es ist sehr leicht, die gesammelten Informationen (Tabellendefinitionen und das Dataset) in anderen Dateiformaten (Frontend oder Backend) als die Benutzeroberfläche (und andere VisualBasic-Module und -Geräte, Berichte, etc.) zu speichern.

Bei der Integration oder Verknüpfung externer Quellen (Tabellen) können unterschiedliche Zugriffsversionen, aber auch Nichtzugriffsformate wie dBASE sowie viele gemeinsame Informationsquellen adressiert werden, z.B. über ODBC. Anders als frühere PC-basierte Datenbanksysteme bietet Access ein reales Datenbankmodell mit referenziellen Integritätsprüfungen. Für diese Systeme gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die von Microsoft mitgelieferte ODBC-Programmierschnittstelle ist für den äußeren Zugriff auf Access-Datenbanken geeignet.

Der Zugriff muss nicht unbedingt genehmigt oder eingerichtet werden, um nur dieses Dateiformat zu verwenden. Seit Windows 2000 ist ADO Teil von MDAC und Teil des Betriebssystem. Access, das auf der Microsoft Jet Engine als Datenbank-Backend aufbaut, ist gut geeignet für kleine bis mittelgroße Datenbestände mit bis zu zehn gleichzeitigen Nutzern.

Außerdem rät Microsoft zu einer eher einfachen Umstellung auf den MS-SQL-Server. Delegierte oder geänderte Objekte verbleiben als "Löcher" in der Datenbank, bis die Zugriffsdatei zusammengedrückt wird (im engeren Sinn ist es eine Defragmentierung der eigentlichen Datenbankdatei). Schritt-für-Schritt ausgeweitete, cachebasierte Zugangstechniken ermöglichten es unter anderem ab Modell 1.0, auch in Netzen erhebliche Zugangsgeschwindigkeiten zu erzielen.

Der Zugriff ist in der Regel weiterhin gewährleistet, nur die betreffenden Benutzer müssen ihre Datenbankanwendung wiederaufnehmen. Eine Neuorganisation (Reparatur und Komprimierung) der Datenbank ist bei stabilen Hard- und Netzwerken nur in Ausnahmefällen vonnöten. Der Zugriff ist mit seinem Dateiformat mdb im Gegensatz zu anderen filebasierten Datenbeständen sehr viel sicherer, obwohl herkömmliche SQL-Server in der Regel viel robuster sind.

Allerdings ist Access weniger für den Gebrauch in homogenen Netzen oder in WLANs prädestiniert - wie alle dateibasierten (statusgebundenen) Zugriffsmethoden, die über das Filesystem konkurrieren - Datenbank-Server (DB2-Server, MS-SQL-Server, MySql-Server, etc.) sollten vorzuziehen sein. Zur Überwindung dieser Schwachstellen beruht der Datenbankzugang von Access seit den ersten Version auf einer SQL-Engine, die eine unkomplizierte Umstellung auf einen SQL-Server erlaubt.

Hierzu wurde Access ab Modell 2000 so ausgebaut, dass Applikationen nicht mehr über ODBC, sondern unmittelbar auf einer auf einem Microsoft SQL Server laufenden Datenbank erstellt werden können. Dazu wurde ein neuartiges Datenformat mit der Erweiterung adp aufgesetzt und der Datenzugriff von DAO (Data Access Objects) auf das vielfältigere ADO (Active Data Objects) verlagert.

Die ADO entzieht den eingesetzten Datenbank-Quellen viel mehr als ihr vorangegangener Name und hat somit eine hohe Zugangsgeschwindigkeit. Bei Access wird ab dem Release 2000 eine kostenlose Desktopversion des Microsoft SQL Servers geliefert, die über die Access-Schnittstelle verwaltet werden kann. Dies gilt jedoch seit SQL Server 2005 nur noch eingeschränkt, da diese Variante den kostenlosen Einsatz von Managment Studio Express beinhaltet.

Für die Weiterleitung der entwickelten Datenbestände an Nutzer, die keinen Zugriff haben, stehen Laufzeitversionen zur Verfügung. Sie werden mit der Office Developer Edition angelegt, die je nach Zugangsversion kostenlos oder mit Kosten verbunden ist. Um eine Datenbank zu erstellen, werden vom Hersteller mehrere Objekttypen angelegt: In so genannten System-Tabellen werden die Informationen über diese Gegenstände ("Metadaten") abgelegt.

Dabei handelt es sich um eine Tabelle, die Acess in der gleichen Datenbank verwaltet wie die zu archivierenden Dateien, die jedoch für den Anwender normalerweise nicht ersichtlich sind. Dr. Lorenz Hölscher: Microsoft Office Acces 2013 - Das Werk. Ralf Albrecht, Natascha Nicol: Microsoft Office Zugang 2007 - Das Manuell.

Microsofts Press 2007, ISBN 978-3-86645-104-9 Ralf Albrecht, Natascha Nicol: Zugriff 2003 Programmierung. Adison-Wesley 2003, ISBN 978-3-8273-2568-6 André Minhorst: The Acces 2003 Developer Book. Adison-Wesley 2005, ISBN 978-3-8273-2265-4 André Minhorst: Zugang 2007 - Das Fachbuch für Bauherren. Adison-Wesley 2007, ISBN 978-3-8273-2460-3 Andreas Stern: Keine Sorge wegen Microsoft Acces. Die Microsoft Press 2008, ISBN 978-3-86645-511-5 Thomas Barkow: Zugriff mit Macros automatisch abarbeiten.

KnowWare-Verlag, ISBN 87-91364-05-1. Springen Sie auf ? Microsoft Access Database Program. Ausgestattet mit dem ursprünglichen Datum vom 24. Juni 2014; abrufbar am 28. Dezember 2015. Unterstützung und Unterstützung für Microsoft, abrufbar am 17. Oktober 2012.

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