Microsoft Umsatz Gewinn

Verkaufserlös von Microsoft

Aufschwung ermöglicht Umsatz- und Gewinnwachstum Dank seines rasanten Cloud-Geschäfts hat Microsoft Umsatz und Gewinn stark erhöht. Der Jahresüberschuss stieg im vierten Quartal bis Ende Juli gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozentpunkte auf 8,9 Mrd. US-Dollar, was rund 7,6 Mrd. EUR entspricht. Dies gab Microsoft am kommenden Dienstag nach der Schließung der US-Börse am Firmensitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington bekannt.

Die Umsätze stiegen um mehr als 17% auf 30,1 Mrd. US-Dollar. Der Aktienkurs war jedoch seit Jahresanfang bereits um rund 22% gestiegen. Mit IT-Services im Netz kann sich Microsoft weiterhin auf das profitable Cloud-Geschäft stützen. Vor allem die florierende Azure-Plattform für Firmen hat sich mit einem Umsatzwachstum von 89% erneut als Wachstumsmotor erwiesen.

Das Ergebnis spiegelt das Kundenvertrauen in die Cloud von Microsoft wider, sagte CEO Satya Nadella. Auch die Tochtergesellschaft LinkedIn setzte ihren Wachstumskurs fort und erhöhte ihren Umsatz um 37-prozentig. Der Umsatz kletterte hier um 38 Prozentpunkte. Auch im Bereich der Klassiker mit dem Windows-Geschäft verlief es erstaunlich reibungslos - hier stiegen die Verkäufe um 17 Prozentpunkte auf 10,8 Mrd. US Dollar.

Microsoft steigerte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 14% auf 110,4 Mrd. USD. Dagegen sank der Jahresüberschuss von 25,5 Mrd. USD auf 16,6 Mrd. USD, was auf eine hohe Sonderbelastung durch die US-Steuerreform zurückzuführen ist. Der angepasste Betriebsgewinn stieg dagegen um 21% auf 35,1 Mrd. USD.

Microsofts Umsatz- und Ergebnissteigerung im dritten Geschäftsquartal

Der Bereich Office erzielte ein Wachstum von 17 vH. Im dritten Quartal (bis zum Stichtag 30. März) steigerte Microsoft seinen Umsatz um 16 Prozentpunkte und seinen Gewinn um 35 Prozentpunkte. Auch der Umsatz von 26,8 Mrd. USD und der Gewinn von 7,4 Mrd. USD oder 0,95 USD pro Stück übersteigen die Analystenerwartungen.

Man hatte einen Gewinn von 0,84 USD pro Aktienzertifikat mit einem Umsatz von 25,77 Mrd. USD prognostiziert. Sofort nach der Veröffentlichung der Kennzahlen sank der Aktienkurs der Microsoft-Aktie unter die 92-Dollar-Marke und stieg dann auf knapp 98 Euro. Schliesslich flachte der Aktienkurs bei 96,49 USD ab, ein Anstieg von 2,37% gegenüber dem amtlichen Schlussstand von 94,26. Dies war der höchste Aktienkurs in der Geschichte des Unternehmens.

Der Bereich Productivity and Business Processes, zu dem Office, LinkedIn und Dynamics zählen, wuchs um 17 vH. Es trug 9 Mrd. USD zum Gesamtgewinn bei. Mit Office 365 wurde der Umsatz für Firmen mit Office 365 gar um 42 Prozentpunkte gesteigert. Der Geschäftsbereich Intelligente Cloud erwirtschaftete 7,9 Mrd. US-Dollar, 17% mehr als vor einem Jahr.

Die Umsätze mit Azur stiegen um 93% an. Der größte Anteil entfiel jedoch wieder auf die More Professional Computing Group mit 9,9 Mrd. USD (plus 13 Prozent). Die Umsätze mit Windows OEM-Lizenzen stiegen um 4 vH. Im Falle von Windows-Produkten für Firmen verzeichnete Microsoft ein Wachstum von 21 vH. Zudem ist das Segment Surface um 32% gewachsen.

Der Geschäftsbereich Gaming erzielte 18% mehr Umsatz als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Umsätze aus dem Vertrieb von Suchmaschinenwerbung stiegen um 16 vH. Für das laufende vierte Quartal (bis einschließlich 31. Juni) erwartet Microsoft nun einen Umsatz zwischen 28,8 und 29,5 Mrd. US-Dollar. Im Vorjahresquartal erzielte Microsoft einen Umsatz von 23,3 Mrd. US-Dollar und einen Gewinn von 6,5 Mrd. US-Dollar.

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