Mobile Erp

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Für Unternehmen wird mobiles ERP immer wichtiger. Wenn Sie das Boot nicht verpassen wollen, finden Sie hier alles, was Sie über Mobile ERP wissen müssen. Im ERP-Umfeld gilt Mobile ERP als die Zukunft. Mit Mobile ERP soll es möglich sein, von überall auf das ERP-System zuzugreifen. Mehr und mehr Menschen arbeiten unterwegs und wollen Prozesse auch unterwegs abrufen können.

So erhöht Mobile ERP die Produktion erheblich

Wer das Boot nicht missen will, muss sehr vorsichtig sein, denn ein unerkannter Trendwert kann die Gefahr für die Umwelt darstellen. Dies wird am Beispiel von Nokia, dem ehemaligen Weltmarkführer für Mobiltelefone, deutlich. Damals sah das damalige Führungspersonal kein großes Zukunftspotential bei Internet-fähigen Handys und verließ den Bereich Apple, Samsung & Co. dem Vorstand.

Der explosive Anstieg der Verwendung mobiler Geräte macht deutlich, dass immer mehr Alltagsaufgaben unterwegs ausgeführt werden, einschließlich der Online-Kommunikation. Die mobile Nutzungsmöglichkeit hat nicht nur im Privatbereich, sondern auch im Geschäftsverkehr deutlich zugenommen. In den letzten Jahren hat die mobile Nutzungsmöglichkeit deutlich abgenommen. Zu den 30 Prozentpunkten, die mobile ERP-Funktionen brauchen, zählen sie sicher, wie die Marktentwicklung der Drovarit AG zusammen mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Aachen in einer Umfrage unter 2.400 Anwenderfirmen im Monat mitteilte.

Nur wenige Funktionalitäten sind für Smart-Phones & Co. so maßgeschneidert, dass sie von diesen Vorrichtungen gleichermaßen wie stationäre PC und Notebook nutzbar wären. Damit greift nur ein gutes Viertel der Nutzer über mobile Endgeräte auf ERP-Funktionalitäten zu. Schneller Zugang zu den Grundfunktionen über mobile Endgeräte ist das A und O, denn an diesem Maßstab wird in Zukunft die mobile Nutzbarkeit von ERP-Software bemessen sein.

Auch weil sie nicht wissen, welche mobile Strategie sie verfolgen sollen, fällt es vielen aus. Von der Entwicklungsperspektive her sind nativen Anwendungen zweifellos der komplexeste Weg, um mobile ERP-Fähigkeiten zu bereitstellen. Die nativen Anwendungen sind auf dem mobilen Gerät dauerhaft auf dem Gerät installierbar, müssen aber für jedes Betriebsystem angepaßt werden. Es bedarf eines klaren Konzepts, das festlegt, welche Funktionalitäten auf welchen Endgeräten und Betriebsystemen ausgeführt werden sollen.

Dagegen können die Anwendungen in puncto Benutzerfreundlichkeit sehr angenehm gestaltet und seit HTML5 gar off-line genutzt werden. Anders als bei Web-basierten Anwendungen können nativen Anwendungen auf alle Funktionalitäten des Endgeräts zugegriffen werden. Sämtliche mobile Web-Applikationen werden in einem Web-Browser ausgeführt und benötigen einen Internet-Zugang, obwohl HTML5-Applikationen nun auch Offlinefunktionen bereitstellen.

Die Zugriffsmöglichkeit auf Sonderfunktionen des Endgerätes geschieht über die Integration von Plug-Ins in den Web-Browser. Mobiles Geschäft, Die Differenzen zwischen den einzelnen Lösungsansätzen verschwimmen immer mehr, da einige Frames bereits eine einheitliche Codebasis für Web-Applikationen, nativen Anwendungen und Hybrid-Applikationen bereitstellen. Mit Hilfe mobiler ERP-Lösungen werden Abläufe effizient, schnell und produktiv gestaltet.

Obwohl mobile CRM-Systeme verhältnismäßig rasch implementiert werden können, nimmt die Implementierung von ERP-Lösungen, die den kompletten Güterstrom umfassen, viel mehr Zeit in Anspruch. Abhängig von der Gestaltung der Abläufe im Betrieb kann die Einführungszeit drei bis sechs Monaten oder gar mehr betragen. Durch die Automatisierung vieler Abläufe über mobile ERP-Anwendungen wird die Bestellabwicklung vereinfacht und beschleunigt.

Mit mobilen ERP-Lösungen mit Verbindung zum Helpdesk und zur Abnehmerdatenbank kann die fachgerechte Instandhaltung von Pflanzen und Geräten noch komfortabler gestaltet werden. Im Lagermanagement können die Abläufe durch die Implementierung von Mobile ERP deutlich optimiert werden. Davon profitiert nicht nur die Großindustrie, sondern vor allem auch die kleinen und mittleren Betriebe.

Auswahllisten zu einem Bestellung müssen nicht mehr auf Formular gedruckt und durch das Warenlager verschickt werden, da sie unmittelbar an das mobile Gerät verschickt werden. Dies erspart nicht nur dem Betriebspapier, sondern auch Zeit und Kosten durch die Reduzierung der Warenbestände. Dabei müssen Rollendefinitionen erarbeitet und geprobt werden, damit Mobile ERP einen wirklichen Mehrwert bietet und nicht nur eine Form von Gimmick im Sinn von "Nice to have" ist.

Es kann für kleine und mittlere Betriebe eine große Aufgabe sein, denn etablierte Prozesse müssen aufgelöst und aufbereitet werden. In jedem Falle lohnt sich die ganzheitliche Konzeption der mobilen Unternehmensstrategie. Die spätere Kombination von Einzellösungen mit individuellen ERP-Anwendungen zu einem stimmigen und störungsfreien Ganzen wird mit der Zeit immer zeitaufwendiger.

Dabei ist neben dem Zugriffsschutz durch gesicherte Kennwörter auch die gesicherte Datenverschlüsselung bei der Übertragung ein wichtiges Anliegen von mobile ERP. Allerdings gibt es noch einen weiteren Punkt, der berücksichtigt werden muss, nämlich die Vorsichtsmaßnahmen gegen den eventuellen Ausfall einer mobilen Vorrichtung. Es wird hier empfohlen, die Endgeräte im Zuge einer mobilen Geräteverwaltungslösung mit PIN-Codes zu schützen, die bei jedem Abruf einer ERP-Applikation eingegeben werden müssen.

Bei diesen Anwendungen steht in der Regelfall eine Löschfunktion für das Löschen von Dateien über Remote-Zugriff auf das mobile Gerät zur Verfügung.

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