Monitoring Software Kostenlos

Kostenlose Überwachungssoftware

Offene Quelle und kostenlose Software im Test: 6 Werkzeuge für das Server-Management Zusätzlich zu den Paketen bekannter Anbieter gibt es viele gute Open-Source- oder Freeware-Tools für die Serververwaltung. Bei den Systemen zur Kontrolle und Administration von Serverkomponenten kann man in groben Zügen zwischen drei Kategorien unterscheiden: Mit den umfangreichsten Werkzeugsätzen stehen die Suites der "Big Four", d.h. IBM, CA, Hewlett-Packard und BMC zur Verfügung. Diese beinhalten in der Regel weniger Funktionalitäten als die großen Garnituren und erstrecken sich daher nur auf einen Teil des kompletten administrativen Spektrums.

Aber sie sind kostenlos. Webservices, die über ein SaaS-Modell ( "Software-as-a-Service") bereitgestellt werden. Nagios hat sich im Laufe der Zeit einen guten Ruf im Umfeld der Serverüberwachung erworben. Mit dem Open-Source-System können komplexe IT-Infrastrukturen überwacht werden. Der Funktionsumfang des Toolsets umfasst Bausteine zur Netzwerküberwachung, Gastgeber und spezielle Dienste. Für Nagios ist ein Linux-System als Runtime-Umgebung erforderlich.

Für die Geräteüberwachung werden eigene Plug-Ins eingesetzt. Anschließend werden die Statusnachrichten der beobachteten Vorrichtungen zur Auswertung an den Server von Nagios zurückgegeben. Viele Provider nutzen Nagios als Grundlage für die Erstellung eigener Monitoring-Lösungen. Sie ergänzen Nagios um eine Vielzahl von Funktionalitäten. Hierzu zählen unter anderem die verschiedenen Erweiterungsstufen von Monitoring-Tools für das zentrale Management von IT-Infrastrukturen in Verbindung mit einer optimierten Benutzeroberfläche.

Vor allem im Bereich der Monitoring von Unix- und Linux-Systemen hat sich Nagios einen guten Ruf erworben. Wenn Sie eigene Nagios erstellen möchten, können Sie auch eigene Funktionalitäten hinzufügen. Zeit und Geld sparen, wenn die Steuerung virtualisierter Servers und Applikationen weitestgehend automatisch erfolgt. Dazu ist jedoch der Kauf geeigneter Managementinstrumente erforderlich.

Frei und Open Source: Serverüberwachung mit Nagios XI

Um sicherzustellen, dass alle Dienste ordnungsgemäß arbeiten, sollten ebenfalls Monitoring-Lösungen eingesetzt werden. Eines dieser Programme zur Netzüberwachung ist die Linux-basierte Open-Source-Lösung Nagios. Für einen ersten Eindruck können Sie eine bereits vorhandene Virtualisierungsappliance basierend auf Center OS 6. 6 und Nagios XI downloaden und in die Software einspielen.

Die Vorteile der kostenfreien Nagios liegen darin, dass die Einsatzmöglichkeiten und Funktionalitäten der Software nahezu nicht hinter denen professioneller Serverbeschaffungen zurückbleiben, aber keine Lizenzierungskosten entstehen. In Nagios wird Linux verwendet, kann aber auch Windows-Server ohne Probleme auswerten. Wenn Sie zusätzliche Unterstützung benötigen, können Sie diese von mehreren Anbietern beziehen. Das Netzwerk-Monitoring mit Nagios beruht auf dem Prinzip Client/Server.

Zur Überwachung der im Netz befindlichen Systeme wird in den Betrieben ein eigener Betrieb betrieben und ein Agenter auf den zu überwachenden Rechnern installiert. Darüber hinaus ruft der Agent Kommandos und Anfragen ab, die von Admins auf dem Datenserver angegeben werden. Die individuellen Statusinformationen werden vom Bediener aufbereitet und in einem Web-Interface angezeigt. Die Nagios können den Administrator bei auftretenden Problemen per E-Mail oder SMS informieren.

Darüber hinaus können sie über die Webschnittstelle den Zustand jedes beobachteten Servers oder aller Dienste im Netz selbst einsehen. Diese Überwachungsart hat den Nachteil, dass der Administrator nicht nur die allgemeine Serververfügbarkeit im Netz, sondern auch die Funktionalität der eingesetzten Serverbetriebe nachvollziehen kann.

Welchen Service der Administrator für bestimmte Datenserver kontrollieren kann, kann für jedes Endgerät definiert werden. Die Steuerung von Nagios erfolgt über ein Webinterface und verfügt über umfangreiche Monitoring-Möglichkeiten. Firmen, die viele Datenserver mit unterschiedlichen Diensten nutzen, können diese in Nagios zusammenfassen, um einen Überblick über die individuellen Datenserverstrukturen zu haben. Im Webinterface können sie sehr einfach und rasch den Zustand der jeweiligen Datenserver einsehen.

Auch Netzwerkdevices wie z. B. Firewall oder Routers können überwacht werden, und es ist nicht erforderlich, dass der Administrator Client-Agenten auf diesen Devices installiert. Zusätzlich zu den simplen Optionen für das Ping-Monitoring, d.h. ob gewisse Devices noch im Netz vorhanden sind, können auf diese Art und Weise auch SNMP-Meldungen abgerufen und der Zustand der Devices im Web-Interface angezeigt werden. Das Webinterface bietet auch die Option, unabhängig vom Bediener alle laufenden Serverfehler der beobachteten Rechner im Netz darzustellen und sich so rasch einen Gesamtüberblick über die Ist-Situation der Rechner im Betrieb zu verschaffen.

Bei Nagios können Serverbetriebe und unterschiedliche Rechner kombiniert und Störungen durch Klicken auf die einzelnen Überwachungsdienste identifiziert werden. Die Anzeige von Taktikkarten für das Netz vereinfacht die Einsicht. Nach der Verbindung von Servern und der Konfiguration der zu überwachenden Services können sie mit Befehlen in Nagios weitere Anfragen erzeugen, die Nagios dann auf dem kontrollierten Servern durchführt und das Resultat ausgibt.

Nagios Core heißt die Freeware. Im Allgemeinen sollten nur Linux-erfahrene Benutzer diese Konfiguration durchlaufen. Neben dem eigentlichen Nassserver müssen sie den freien Nassstellen-Agenten auf den zu überwachnden Rechnern einrichten und mit dem Nassserver verknüpfen.

Natürlich ist der NSClient++ auch kostenlos erhältlich. Für Nagios Core und Nagios XI ist der Vertreter gleich. Die Verbindung der Datenserver zum DSN ist über den DSNClient mit dem DSN verbunden. Die Kommunikation des Servers mit den kontrollierten Vorrichtungen erfolgt über den Agents. Der Administrator kann dann Anweisungen und Anfragen angeben, die der Datenserver über den Assistenten durchführt und die ausgibt.

Wenn Sie sich jedoch für Nagios interessieren, können Sie problemlos weitere Anfragen dieser Art ausgeben. Darüber hinaus gibt es auf der Nagios-Website zahlreiche Zusatzmodule, mit denen die Standard-Lösungen erweitert werden können. Damit können z. B. besondere Server-Lösungen zur Sicherung von Daten oder zum Schutz vor Viren sowie Microsoft Exchange Server, GroupWise oder sendmail überwacht werden.

Firmen, die mehrere Datenserver nutzen, kommen auf lange Sicht nicht ohne ein Überwachungstool aus. Dabei hat Nagios den Vorzug, dass es zu den Standard-Monitoring-Lösungen gehört, insbesondere im Linux-Bereich. Die Software ist im Grunde genommen kostenlos und äußerst leistungsfähig. Wer Nagios nutzen will, braucht eine gute Prise Linux-Know-how. Ungeachtet der Weboberfläche stossen Anwender ohne Linux-Kenntnisse mit Nagios II rasch an ihre Leistungsgrenzen.

Firmen, die in erster Linie auf Microsoft-Produkte angewiesen sind, können Microsoft-Server auch mit Nagios auswerten, aber nicht so effektiv wie mit Microsoft Service Center Operations Manager. Wenn Sie überhaupt keine Monitoring-Lösung einsetzen, sollten Sie etwas Zeit aufwenden und sich Nagios ansehen. Wenn Sie nicht wissen, was Sie mit dem Betriebssystem tun sollen, sollten Sie lieber nicht Nagios verwenden, da Sie hier auf lange Sicht keine Shell-Befehle umgehen können.

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