Nachteile Edi

Die Nachteile Edi

Die Vor- und Nachteile der Nutzung des Internets für EDI und der in vielen Branchen etablierten Übertragungsmethode haben ihre Nachteile: Wozu dient der elektronische Dateiaustausch (EDI) und was sind die Vorzüge von EDI? Intern heißt das in der Regel eine verbesserte Verknüpfung der IT-Systemlandschaft und damit durchgängige elektronische Abläufe. Der Ausdruck Electronic Data Interchange (EDI) bezieht sich auf den Datenaustausch von strukturellen elektronisch erzeugten Business-Dokumenten zwischen unterschiedlichen Partnern. Dabei ist EDI keine spezifische Technik, sondern ein Zusammenwirken von Elektronikprozessen, Exchange-Protokollen und Geschäftsdokumentstandards mit einem einzigen Kernziel: "Automatisierte Informationskommunikation in Gestalt von Business-Dokumenten unmittelbar zwischen zwei IT-Systemen, ohne jeglichen menschlichen Eingriff".

Ohne manuellen Eingriff - also ohne "Medienbruch" - werden die gesammelten Informationen unmittelbar von einem der Systeme auf das andere umgestellt. Gerade im Rahmen des Supply Chain Managements kommt dem EDI eine sehr große Bedeutung zu. In den traditionellen Lieferketten wurde dieser Informationsaustausch von Brief und Brief geprägt. Bei der zu bestellenden Stückzahl spielten die Erfahrungen der involvierten Kooperationspartner eine große Bedeutung - zum Beispiel in einem Klassiker in den 1950er Jahren.

Doch auch im industriellen Bereich sind die Ansprüche an die Lieferketten kontinuierlich gestiegen. Die heutigen Lieferketten sind so komplex und schnell geworden, dass es nicht mehr möglich ist, den manuellen und unstrukturierten Datenaustausch zu nutzen. Früher waren die Lieferketten vom Leitspruch "Sell What You Buy" durchdrungen. Produktionsunternehmen erwarben Betriebsmittel, produzierten Erzeugnisse und belieferten Kunden.

Bei diesen Prozessen handelte es sich um einen "Push", da die vorgelagerten Lieferanten die Waren an die Kunden weitergaben. Wenn sie es nicht benötigten, verblieben die vorgelagerten Lieferanten in ihren Beständen. Andererseits war es auch so, dass die Kundennachfrage durch das Anbieten der Erzeuger nicht gedeckt werden konnte, weil die Produktion unzureichend war.

Die modernen Supply Chains zeichnen sich durch eine sehr enge Einbindung der involvierten Unternehmen aus, wobei die Kunden den vorgelagerten Unternehmen ausführliche Vorhersagen über die erwartete Nachfrage übermitteln. Das Produkt wird nicht mehr von den Herstellern "gedrückt", sondern von den Kunden "gezogen". Modernste Supply Chains, wie sie z. B. im Einzelhandel oder in der Automobilbranche (insbesondere Just-in-time und Just-in-Sequence) vorkommen, wären ohne den elektronischen Austausch nicht möglich gewesen.

Doch auch für die Unternehmensführung bringt der sinnvolle Umgang mit EDI ein weites Feld an Nutzen, da unternehmensrelevante Informationen schnell und vor allem zielgerichtet verfügbar sind. Wird EDI nicht genutzt, sind die daraus resultierenden Nachteile in Gestalt von Gelegenheitskosten zu berücksichtigen. Beispielsweise kann die Nichtnutzung von EDI zum Ausfall von Partnern (da sie auf der Nutzung von EDI bestehen) und zu einem Verlust von Image und Image sowie zu mangelnder Innovationsfreudigkeit bei der Nichtnutzung von EDI aufkommen.

Ein weiterer Nachteil der Nichtnutzung ist der Wegfall des Wettbewerbsvorteils sowie eine Beeinträchtigung von Planungs-, Entscheidungs- und Kontrollmöglichkeiten, da entsprechende Managementinformationen - bezogen aus den EDI-Daten - fehlen.

Mehr zum Thema