Netzwerk Dokumentieren

Netzdokumentation

an meinem neuen Arbeitgeber ist die Dokumentation bisher in kleinen Buchstaben geschrieben. Die Netzwerkdokumentation auf einen Blick. Erstellen Sie Netzwerkplan, Patch-Felddokumentation und Netzwerkplanung mit Pathfinder.

Netzwerkdokumentation

Normalerweise werden nicht alle Datenserver im Visio-Plan angezeigt, sondern nur die Netzwerke, an die die Datenserver angeschlossen sind. In der Regel gibt es dafür spezielle Server-Switches, oder sie sind mit dem Core oder Distribution Switch verbunden. Allerdings ist es in kleinen Unternehmen manchmal der Fall, dass sie an den üblichen Access Switches festhalten (in großen Unternehmen wird dies aus Performance- und Entlassungsgründen in der Regel nicht durchgeführt).

Sie haben z.B. einen Hauptschalter ( = Kern), an den verschiedene "Unterverteilungsschalter" ( = Verteilung) angeschlossen sind. Hier sollten Sie die IP-Adressen eingeben, die die Schalter haben (Administration, Layer3-Verbindungen, VPN, ....). Dazu gehoert auch der Schaltername und, wenn moeglich, auch der Standort (wenn dies aus dem Schalternamen nicht hervorgeht).

Dazu zählt auch, ob es sich bei der Linie um einen Stamm handelt oder nur ein bestimmter Flan über ihn geführt wird. Routing-Tabellen sind auch in einer Netzwerkdokumentation enthalten. Es ist auch von Bedeutung, dass die zugehörigen Datenserver, die Netzdienste bereitstellen (DHCP, DNS, PXE-Boot, TACACS, Radius,...), bekannt sind, damit Sie wissen, wo sie angeschlossen sind.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie es im Netzwerkplan oder in der deskriptiven Dokumentation des Netzwerks zeichnen, es muss nur wo sein. Sie müssen nicht immer alles in einem einzigen Schema zusammenfassen, aber Sie können auch einen Teilschema für die Server-Landschaft oder für die weltweiten Verbindungen oder auch für das Datenzentrum selbst mit allen nicht im Gesamtplan erscheinenden Anschlüssen anlegen, damit es klarer und nicht überlastet ist; vor allem hat nicht jedes Unternehmen den Komfort, auf A0 drucken zu können (was für Netzpläne sehr nützlich ist).

Ebenso kann ein Bebauungsplan auch für mehrere Gebäude angelegt werden (eigentlich nur nützlich, wenn es auch eine Umverteilung mit Schaltern gibt und nicht nur die reinsten Zugangsschalter ( = Endbenutzerschalter) vorhanden sind. Die Dokumentation enthält auch die aktuellste (regelmäßig aktualisierte) Konfiguration aller Netzwerkteilnehmer. Die Dokumentation enthält auch Softwareversionen und welche Komponenten im Verbund zusammenwirken (oder VSS oder ähnliches).

Damit war es dann zunächst für den rein rassigen Netzwerkbereich - dazu natürlich noch der Serverbereich mit den Services, Security-Richtlinien, Konfigurationen,..... @Smau: Also bis auf den Schalter heruntergebrochen, halte ich es nicht für viel Sinn, z.B. für reine Access-Switches, ob man an der Kabelführung erkennt, wohin der Port geht, oder ob eine entsprechende sinnvolle Beschreibung (z.B. Boxname) in der Konfiguration gespeichert ist.

Es kann auch nützlich sein (zumindest bei Verwendung von 19"-Schränken), z.B. um (Reihen von) Schrankansichten zu erstellen, d.h. wo sich jeder Schalter im Schaltschrank befindet. Dies kann sehr nützlich sein, wenn Sie einem Monteur per Handy mitteilen müssen, welcher Schalter ausgetauscht werden soll, etc......

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