Nutzwertanalyse Softwareauswahl

Nutzenanalyse Softwareauswahl

Von den traditionellen Methoden der Softwareauswahl ausgehend, wird der Softwareauswahl folgendes vorgestellt. Zur Unterstützung der Softwareauswahl in Kleinst- und Kleinunternehmen www.ec-net.de.

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Bei der Nutzwertanalyse handelt es sich um ein mehrdimensionales Vorgehen zur Prüfung und Evaluierung von Handlungsmöglichkeiten unter Einbeziehung nicht-monetärer Entscheidungs- kriterien. Somit zählt die Nutzwertanalyse zu den grundlegenden Instrumenten jedes IT-Projektmanagers. Anhand einer Fülle von Soll-Kriterien und subjektiver Erkenntnisse, die in Gestalt von ausdrücklichen Präferenzerklärungen eines Entscheiders oder einer Stelle zur Verfügung stehen, werden die betrachteten Handlungsmöglichkeiten evaluiert.

Somit werden bei der Nutzwertanalyse nicht nur die objektiven Zielrenditen, sondern auch nicht-monetäre Gesichtspunkte bei der Wahl einer Aktionsalternative (z.B. Softwareauswahl) miteinbezogen. In die Nutzwertanalyse sind die Arbeitsschritte unterteilt: Nachfolgend werden die Einzelschritte der Nutzwertanalyse erörtert. Ausgangsbasis für die Erstellung einer Nutzenanalyse ist die Ermittlung eines Gesamtsystems. Diese umfasst alle projektbezogenen Sollkriterien, die bei der Entscheidung zu beachten sind.

Soll-Kriterien sind oft miteinander verknüpft. Dabei wird nur eines der Soll-Kriterien in das Zieldatenbanking einbezogen, um das Risiko, dass ein Zielwert zu hoch wird, unbeabsichtigt zu überwiegen. In einem mittelfristigen Verhältnis zueinander befinden sich die Soll-Kriterien. Mit zunehmender Diversifizierung dieser Mittelzweckbeziehung kann in der Praxis eine Zielrendite in der Praxis umso präziser gemessen und eine alternative Handlungsweise sachlicher bewertet werden.

Es muss jedoch nur insoweit ein Soll-Kriterium festgelegt werden, als die zu erwartenden Auswirkungen der alternativen Handlungsoptionen zu erwarten sind. Bestehen Widersprüche zwischen den objektiven Kriterien, d.h. die Erreichung eines Zieles führt zu einer geringeren Erreichung eines anderen Zieles, besteht ein Beschlusskonflikt. Um den Entscheidungskampf zwischen Zielkonkurrenten zu lösen, können die Zielgrößen in Haupt- und Sekundärziele unterteilt werden.

In der Nutzwertanalyse kann eine Unterscheidung der Haupt- und Sekundärziele durch Gewichtungen der Sollkriterien und durch Zielvorgaben für Einzelkriterien definiert werden, die nicht über- oder unterschritten werden dürfen. Nachfolgend können die Soll-Kriterien sortiert und nach unterschiedlichen Merkmalen zusammengefasst werden. Das Zielframework ist die Grundlage des Zieldesigns und definiert die mit einer der alternativen Handlungsoptionen zu verfolgende Politikausrichtung.

Das Soll-Kriterium kann entweder auf einer prozentualen Skala oder durch Punktzuweisung gewichtet werden. Das Gewicht der Zielgrößen ist subjektiv, aber für multidimensionale Beurteilungsprobleme unerlässlich. Die Zielsysteme müssen so umfassend und detailgetreu wie möglich sein, um Fehlentwicklungen zu verhindern. Um Zielwerte zuzuordnen, werden alle alternativen Handlungsoptionen für jedes Ziel-Kriterium so sachlich wie möglich auf ihre erwarteten Wirkungen hin überprüft.

Nachfolgend werden die Sollwerte über eine Ratingskala verteilt. Darüber hinaus schlägt er vor, eine systemsimulierte Simulation so detailliert wie möglich auszuführen und mathematischstatistische Methoden einzusetzen, um eine weitestgehende Zielzuordnung der Sollwerte zu erreichen. Das Bestimmen der Nutzungswerte kann mit verschiedenen, von der Firma Sangemeister beschriebenen Methoden der Wertesynthese durchgeführt werden.

Den Gebrauchswert N einer Aktionsalternative erhält man durch Zusammenfassen der zugeordneten Sollwerte multipliziert mit den Zielkriteriengewichten für alle Sollkriterien. Für jede Alternativmaßnahme und für alle Sollkriterien wurden die Sollwerte vorher im Arbeitsschritt "Zuordnung von Sollwerten" festgelegt. Die Aktionsalternative, die auf Basis der Sollwertkombination den höchsten Gesamtnutzungswert versprechen, ist als verhältnismäßig günstig zu erachten.

Wenn der Gebrauchswert einer alternativen Maßnahme einen vorgegebenen Schwellenwert überschreitet, ist diese alternative Maßnahme als durchaus günstig anzusehen. Eine Nutzwertanalyse als alleinige Entscheidungsfindungshilfe ist nicht sinnvoll genug. Für die Wahl eines IT-Systems (z.B. Portalsoftware) sind andere Faktoren wie die Investitionskosten für Soft- und Hardware, Systemeinsatz und Anwenderschulung zu berücksichtigen.

Nutzenwertanalyse in der Systemtechnik: Eine Methode zur mehrdimensionalen Auswertung und Selektion von Aktionsalternativen (4. Ausgabe).

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