Online Cloud Dienste

Internet-Cloud-Services

werden nur bei Zugriff über eine Online-Verbindung an Ihren PC gesendet. Achtmal Cloud Services für Videos & Co. im Testbetrieb Das Cloud Computing ist ein Meilenstein in der IT- und Computerindustrie. Dazu gehören sowohl einfache Online-Speicherung als auch Office-Programme, die nicht direkt auf dem Computer, sondern auf einem Rechner und über einen Web-Browser aufgerufen werden. Mehr und mehr Endgeräte haben eine Online-Verbindung und können Video, Foto oder Musik aus dem Netz abspielen.

Aber der Inhalt muss an anderer Stelle abgelegt werden: zum Beispiel in einem Cloud-Service, der dem Benutzer Online-Speicherplatz zur Verfügung stellt und sicherstellt, dass die abgelegten Mediendateien auf so vielen unterschiedlichen Endgeräten wie möglich genutzt werden können. Denn Menschen hören mit ihrem Handy gern auch mobil musiziert, zeigen Bilder auf dem Tablett und schauen sich auf dem großen Fernseher an.

Anschließend wurden die Online-Speicherdienste für diesen Versuch ausgewählt: Diese sollen mediale Inhalte in einem Online-Benutzerkonto ablegen und auf so vielen Endgeräten wie möglich neben dem Rechner verfügbar machen - wie z. B. Smart-Phones und Tabletts, vernetzte Fernsehgeräte, Set-Top-Boxen oder Blu-ray-Player. Die Bandbreite des Testfeldes erstreckt sich von namhaften Datenwolken wie z. B. Deployment, Google Drive oder Google Drive über Musik- und Foto-Dienste wie Google Play, Google Picasa oder das Telekom Media Center bis hin zu markenspezifischen Anbietern wie Apple iCloud, Sony PlayMemories Online und Samsung AllShare Play.

Letztere hat selbst keinen Online-Speicher. Sie wurde entwickelt, um Mediendateien zwischen Samsung-Geräten über Cloud-Services wie z. B. Deployment, Picasa und die Datenwolke SugarSync zu transferieren. Wofür sorgen die Wolken? Einige Cloud-Dienste können nicht nur Multimedia-Inhalte, sondern auch andere Computerdaten abspeichern. Zu diesen gehören unter anderem Drops, Plug, SugarSync, Telekom Mediencenter und Google Drive. Googles Picasa, Sony PlayMemories Online und Apple iCloud sind nur für gewisse Dateiformate verfügbar.

Die Cloud-Services bieten ihren Benutzern einen freien Basisspeicherplatz. Für das Hochladen und Abrufen von Informationen in der Cloud verwenden nahezu alle Anbieter eine Weboberfläche. Mit Sony Playmemories Online und Bogoplug ist dies die gängige Methode, um Dateien in die Cloud auf Ihrem PC zu übertragen. So bietet beispielsweise die Firma PlegoPlug auf Anfrage die Möglichkeit, Musiktitel nach Album oder Künstler zu sortieren.

Bilder und Filme sind nach dem Aufnahmezeitpunkt oder in Fotoalben aufbereitet. Das Telekom Media Center und Playmemories Online von Sony bietet eine vergleichbare Bestellung für Filme und Bilder. Auf den Websites von Drobox und Google Drive werden Bilder, Filme und Musiktitel abgespielt, aber in einem einfachen Datei-Manager angezeigt.

Dazu ermöglichen diese Cloud-Services die automatische Synchronisation von Dateien und ganzen Ordnern mit der PC-Festplatte. Die Speicherdienste von AllShare Play, wie z. B. Drops, Google Drive und SugarSync, können mit Content über den Datei-Manager des Rechners versorgt werden. Dazu ist ein kleines Fahrerprogramm erforderlich, das den Cloud-Service in den Datei-Manager integriert.

Dropdown-Liste und Google Drive erstellen ihre eigenen Ordner. Ihr Inhalt landet automatisiert im Online-Speicher, ist dann auf anderen Endgeräten mit Dropbox-/Google-Laufwerksfunktionalität erhältlich und kann auch mit anderen Nutzern des Cloud-Service geteilt werden. Zu SugarSync kann jeden beliebigen Dateisystemordner von der Festplatte des Computers mit dem Cloud-Speicher synchronisieren, arbeitet aber sonst wie dieser. Der Cloud-Storage fungiert in allen drei FÃ?llen als zusÃ?tzliche Sicherung der Daten im Netzwerk.

Mit Google Picasa können Bilder und Videos über einen Webbrowser gefüttert werden, aber es besteht auch die Option, ganze Fotobücher über das gleichnamige PC-Programm automatisiert aufzuladen. So können die Bilder auf Apple-Geräten zu jeder Zeit betrachtet werden. Die Anwendungen für Drops und Pogoplugs ermöglichen auch einen automatisierten Abgleich von Bildern und den Upload von Smart-Phones und Tabletts. Bei der Verwendung von AlShare Play erstellt Samsung außerdem automatische Sicherungskopien von Bildern von Galaxy-Smartphones und -Tabletts in einem der Speicherdienste von AlShare Play, so dass sie auf Samsung Smart TV-Geräten unmittelbar aus dem Netz betrachtet werden können.

Allerdings hat die dafür erforderliche App für AlShare Play nicht auf allen Android-Geräten im Testfall funktioniert. Mit PlayMemories Online und dem Telekom Media Center können Sie Bilder und Videos von Ihrem Handy hochladen. So ist beispielsweise bei Googles der Music Cloud Service Teil des Googles Play Stores, wo Sie neben Music, E-Books, Filmen und Android-Apps auch andere Apps erwerben können.

Die ganze Sache funktioniert auf dem gleichen Nutzerkonto wie Google Drive, lädt aber den dort vorhandenen Platz nicht. Wenn Sie die iTunes Mediathek jedoch mit bis zu 256.000 eigenen Songs und allen in der Cloud erworbenen Songs deponieren wollen, müssen Sie rund 256 EUR pro Jahr zahlen. Selbst die Amazon Cloud verfügt über einen Musikplayer, aber kaum Features für Filme und Bilder.

Eine Pogoplug-App, ein Google Drive-Player oder das Telekom Medienzentrum wären ideal für Smart TV-Anwendungen. Letzterer kann zusammen mit Samsung und Sony am vielfältigsten online gespeicherte und an das Fernsehen übertragene Videomaterial verwenden, dies jedoch nur über das Entertain-Angebot und den dazugehörigen Medien-Receiver der Telekom. Wenn es um die Nutzung des Fernsehens geht, bietet der Speicherdienst das grösste Entwicklungspotential, denn oft werden auf dem grossen Fernsehen Bilder und vor allem Spielfilme gesehen.

Richtig, denn das Telekom Media Center mit 25 GB freiem Speicher zum Beispiel ist eine gute Sache, aber solange das Ganze auf dem Fernseher nur über IPTV und Telekom Entertain funktioniert, hat auch der Sieger eine Eigenart. Die Situation ist ähnlich mit dem an zweiter Stelle platzierten Google Services Player und Drive . Letzteres spult perfekt Video aus seinem Online-Speicher auf dem Computer ab, aber es gibt nicht einmal eine Drive-App auf Google TVs.

AllShare Play kommt der Vorstellung von Cloud Networking zwischen verschiedenen Endgeräten am ehesten nahe. Aber Samsung gerät in der Implementierung ins Stocken: Bei Kameras und Androidgeräten werden 50 GB freier Speicherplatz genutzt, um für die Drops als Fotowolke zu werben, aber auf Smart-STVs funktioniert der Download nur über SugarSync. Dienstleistungen für individuelle Applikationen sind daher empfehlenswerter:

Mit Google Picasa oder Apple iCloud für Photos, Google Play oder iPod Pass für Music, Dropdown-Laufwerk oder Google Drive für Dateien auf Ihrem Windows.

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