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Freigabe- und Bereitstellungsmanagement | IT-Prozess Wiki Zielsetzung: Das Releasing- und Bereitstellungsmanagement ist für die Konzeption, Definition und Kontrolle der Testphase und des Rollouts eines Releasestandes in die Live-Umgebung zuständig. Oberstes Gebot dieses Kernprozesses ist es, die Unversehrtheit der Live-Umgebung zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass nur bereits verifizierte Bauteile ausrollen. Obwohl die Tätigkeiten und Zielsetzungen des Freigabe- und Bereitstellungsprozesses in ITIL V3 im Grunde genommen mit denen des Release-Managements in der vorherigen ITIL-Version übereinstimmen, liefert ITIL V3 wesentlich mehr Informationen im Hinblick auf das Release-Management: Planning and Testing of Releases: Dies spiegelt sich in der Einbeziehung von zwei neuen Prozessen wider, die bisher vom Release-Management behandelt wurden:

Im ITIL 2011 wird das Release-Management aus dem Projektmanagementprozess heraus abgerufen, um einen detaillierten Plan zu erstellen, der Details zum Release-Build, Release-Tests und Release-Bereitstellung von Release-Komponenten in die Live-Umgebung enthält. Mit einer zusätzlichen Anbindung an das ITIL-Projektmanagement wird nun sichergestellt, dass das Freigabemanagement das Projektteam ständig mit den neuesten Planungsinformationen versorgt.

Auch in den aktuell gültigen ITIL-Richtlinien 2011 heißt es, dass kleinere Änderungen durch das Änderungsmanagement ohne Berücksichtigung des Freigabemanagements umgesetzt werden, so dass der Teilprozess "minor releasebereitstellung" entfallen ist. Die Übersichtsgrafik für das Releasing- und Bereitstellungsmanagement (. JPG) veranschaulicht die wesentlichen Prozessschnittstellen (siehe Bild 1). Der Bereich ITIL Freigabe- und Bereitstellungsmanagement besteht aus den nachfolgenden Teilprozessen:

Prozessfähigkeit: Zuordnung von Änderungen zu Release-Paketen und Definition von Umfang und Inhalt von Freigaben. Basierend auf diesen Daten erstellt der Release-Planungsprozess einen Ablaufplan für das Anlegen, Prüfen und Rollout des Releasefest. Prozessfähigkeit: Roll-out der Releasekomponenten in die Praxis. Dieses Verfahren ist auch für die Ausbildung von Endanwendern und Bedienpersonal sowie für die Verteilung von Daten oder Unterlagen über das neue Rollout-Release oder die von ihm betreuten Dienste vorgesehen.

Verfahrensziel: Formaler Abschluss des Releases nach Überprüfung der Vollständigkeit der Aktivitätsprotokolle und der Aktualität des CMS-Inhalts. Folgende gebräuchliche Begriffe und Akronyme (Informationsobjekte) werden im ITIL-Releasemanagement für die Abbildung von Prozessausgaben und -eingängen verwendet: Eine Arbeitsanweisung zur Erstellung oder Anpassung eines Applikationssystems, in der Regel beginnend mit dem Releasemanagement. Eine Arbeitsanweisung zur Installierung eines Applikationssystems oder einer Infrastrukturkomponente, normalerweise aus dem Releasemanagement.

Eine Freigabe (auch bekannt als Release-Paket) besteht aus einer oder mehreren Release-Einheiten. Eine Freigabeeinheit besteht ihrerseits aus einem Set neuer, geänderter und/oder unveränderter Konfigurationselemente, die zusammen mit der Produktionsumgebung geprüft und in die Produktionsumgebung eingeführt werden, um eine oder mehrere freigegebenen Änderungen umzusetzen. Der Freigabesatz beinhaltet alle Informationen zu einem Abruf und dokumentieren damit die Geschichte eines Abrufs von der ersten Planphase bis zu dessen Abschluss.

Checkliste für das Release-Management: Der Versionsverwalter ist für die Vorbereitung und Kontrolle der Übertragung von Freigaben in die Test- und Live-Umgebung zuständig. Der Freigabemanager sorgt vor allem dafür, dass die Unversehrtheit der Live-Umgebung gewahrt bleibt und nur bereits getestete Bauteile in Betrieb genommen werden. 1 ] A: Rechenschaftspflichtig im Sinne des RACI-Modells: Zuständig dafür, dass das ITIL Freigabe- und Bereitstellungsmanagement als Gesamtprozess richtig und vollständig abläuft.

2 ] R: Verantwortlicher im Sinne des RACI-Modells: Verantwortlicher für die Durchführung von bestimmten Tätigkeiten im Release Management.

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