Pds Deutschland

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Auf dieser Website werden Cookies verwendet. Die PDS trug auch das Odium des SED-Nachfolgers oder galt in erster Linie als ostdeutsche Partei. Trotz Skepsis in der PDS hielt die WASG an den Fusionsplänen fest.

Ankommend im Westlichen Reich.

Kaum eine andere Party in Deutschland ist Gegenstand solcher heftigen und emotionalen Auseinandersetzungen. Keine Gruppe änderte ihren Firmennamen so rasch und so oft. Und wer ist "Die Linke"? Die deutsch-deutsche Landesgrenze ist seit einem Jahr geöffnet. Aus dem Grundgesetz der DDR entfernt die Volkswagenkammer den Führerschein der SED-Fraktion.

Auf einem speziellen Parteitag werden die Kameraden über die zukünftige Entwicklung der SED diskutieren. Der Demokratische Nationalsozialismus. Aber nur wenige Menschen sind von einer glorreichen Zukunftsperspektive für die Gruppe überzeugt. Fast 20 Jahre später war die heute " Die Linkspartei " genannte Gruppe bei den Bundestagswahlen nach SPD, CDU und FDP die vierthöchste aus.

"Hier entstand sozusagen aus dem Nichts, aus dem Parlament heraus, eine Gruppe, die bei der Bundestagswahl mit bis zu zehn Prozentpunkten der Stimme auftritt. Bei der ersten Bundestagswahl im Ostteil erreichte die PDS im Dez. 1990 11,1 Prozentpunkte. Nach Ansicht vieler politischer Akteure wird die Wichtigkeit einer solchen Regionspartei in Ostdeutschland mit der Harmonisierung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen abnehmen.

Bei der Landtagswahl 1990 erreichte die Thüringer Volkspartei 9,7 Prozentpunkte. Zusammen mit Lothar Bisky, dem Vorsitzenden der Gruppe "Die Linke", hält Oskar Lafontaine bis zu 20 Prozentpunkte für die Festungen im Ost. Die " Party Work & Social Justice - The Electoral Alternative " (WASG) kommt wie aufgerufen zur Party. Der WASG, ein Zusammenschluss ehemaliger SPD-Mitglieder und Gewerkschafter, wurde zu Beginn des Jahres 2005 aus Widerstand gegen die Wirtschaftsreformpolitik des damals SPD-Kanzlers Gerhard Schröder als Gruppe gegründet.

Die WASG engagiert sich auch für den demokratisch orientierten Kommunalsozialismus. Von nun an nennt man sich "Die Linke". Der neuen Gruppe "Die Linke" ist es im Juni 2007 in Bremen erstmalig gelungen, in einen westdeutschen Landtag einzutreten. Das Fest hatte ein Gespür für eine Stimmungslage in der Population entwickelt, analysierte er. Der Linken kann ein Bedürfnis nach Sozialgerechtigkeit scheinbar besser dienen, als es die SPD als klassische Sozialdemokratin im Augenblick kann.

"So hat die linksgerichtete Seite ihren Fortbestand auf absehbare Zukunft gesichert", sagt Spier. Kaum eine andere Party in Deutschland wird so mutig und gefühlsmäßig diskutiert wie "Die Linke". Immer wieder erweckt die neue Einheit die alten antikommunistischen Reflexen der bürgerlichen Gruppen. Die deutsche Vier-Parteien-Landschaft ist im Augenblick und scheinbar auch auf absehbare Zeit zu einer Fünf-Parteien-Landschaft geworden.

Nur, was die "Linke" will?

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