Public Private Hybrid Cloud

Öffentlich-Private Hybrid-Cloud

Wie funktioniert eine hybride Cloud? Welches sollten Sie einsetzen und wann sollten Sie ein Hybridmodell übernehmen? Vereinfacht ausgedrückt, ist eine hybride Cloud: eine Umgebung, die aus einer unterschiedlichen Infrastruktur besteht. Öffentliche und private Cloud-Computing-Umgebungen in einem.

Beim Zusammenschluss von Public und Private Cloud.

Im Regelfall nutzen Firmen in ihrer IT-Infrastruktur unterschiedliche Cloud-Technologien und -Dienste verschiedener Service Provider. Das bedeutet, dass die hybride Cloud schon lange in der Organisation ist. Wurde der Terminus zunächst als eine Mischung aus Public und Private Cloud verstanden, wird er heute breiter verstanden: In der Hybrid-Cloud sind mittlerweile mehrere Cloud-Services zusammengefasst.

Um das optimale Zusammenspiel der Einzelkomponenten einer Hybrid-Cloud zu gewährleisten, ist es ratsam, diese gezielt zu steuern, zu verwalten, zu bedienen und zu pflegen. In diesem Zusammenhang ist die Verwendung einer Hybrid-Cloud eine Option. Der Lösungsansatz, bei dem wichtige IT-Services sowohl in die Private Cloud als auch in die Public Cloud verschoben werden, befindet sich derzeit in einem regelrechten Aufschwung.

Dies wird durch einen Computerwochenbericht belegt, in dem 2017 als Jahr der hybriden Cloud genannt wird. In der hybriden Computer-Cloud gibt es verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Das Spektrum reicht vom Ausbau der internen Validierung über Cloud Services auf der Grundlage von Infrastructure-as-a-Service (IaaS) bis hin zu Anwendungen, die mit Software-as-a-Service (SaaS) implementiert werden. Besonders beliebt ist IaaS als Komponente von hybriden Cloud-Ansätzen.

Wenn Unternehmen ihre Rechnerkapazitäten nach außen ausbauen oder ganze Applikationen in Cloud-Dienste verlagern, können sie dann im Bedarfsfall variabel auf Engpässe ausrichten. Einfach gesagt, ist es das Ziel des Ansatzes einer Hybrid-IT-Infrastruktur, gemeinsame Variationen der eigenen technischen Mittel mit Leistungen von externen Dienstleistern (vor allem in Gestalt von Public und Private Clouds) zu kombinieren. In einer Hybridstruktur werden einige Mittel innerbetrieblich, andere äußerlich eingesetzt, wie die Bedingungen bereits andeuten.

Es ist das Bestreben, ein Unternehmen in die Lage zu versetzen, die Bedürfnisse interner Anwender nach Server- und Anwendungsressourcen flexibel und bedarfsorientiert zu erfüllen. Öffentliche und private Clouds beruhen auf den gleichen grundsätzlichen technologischen Ansätzen. Im Rahmen der Private Cloud wird für den Endkunden eine eigene Infra-struktur eingerichtet, in der die Ressource und das Netzwerk komplett von anderen Endkunden und Anwendern getrennt sind.

Dadurch wird die Cloud und die darin enthaltenen Informationen sicherer und besser kontrolliert. Beim Zusammenschluss von Public und Private Cloud Services handelt es sich um eine #HybridCloud. Bei der Public Cloud dagegen werden die Computing-Ressourcen von einem externen Anbieter außerhalb auf einem Server bereitgestellt. Viele unterschiedliche Virtual Machines arbeiten Seite an Seite auf der Hardwareseite, die auch von anderen Anwendern genutzt werden.

Das Cloud Environment funktioniert wie eine Black Box: Der Einzelkunde weiss nicht, wie viele andere Clients auf der Platform reisen, welche Anwendungen er dort betreibt oder wie anfällig das Gesamtsystem für Angriffe ist. Weil die Steuerung der Cloud-Umgebung nicht vollständig möglich ist, kann es zu Konflikten mit den Sicherheits- und Compliance-Standards kommen.

Klare Vorzüge der Public Cloud sind die gute Anpassbarkeit, die Hochverfügbarkeit und die Möglichkeiten, die Nutzung von Cloud-Ressourcen auf mehrere Datenzentren oder -bereiche mit einem gesicherten Disaster Recovery-Konzept zu verlagern. Wenn sich ein Untenehmen also für die Implementierung einer hybriden Cloud entschließt, nutzt es die Vorzüge der Private und Public Clouds.

So können z. B. sensitive Informationen in der Private Cloud gespeichert werden, weniger vertrauenswürdige Informationen in der Public Cloud. Darüber hinaus kann die hausinterne Rechenkapazität in Stoßzeiten optimiert werden, indem einzelne Tasks vorübergehend in die Public Cloud auslagert werden. Heute verlassen sich Unterneh-men zunehmend auf modernste und flexible IT-Lösungen und wählen zunehmend eine Cloud-Lösung.

In diesem Zusammenhang bringt die Einführung einer hybriden Cloud oft deutliche Vorteile in Bezug auf Security, Scalability, Cost, Speed und Complianz gegenüber dem Aufbau einer rein privaten oder Public Cloud-Lösung. Eine Kundin, die eine private Cloud oder ein lokales System betreibt, stellt ihre Arbeitsumgebung nicht anderen Kundinnen und Anwendern zur Verfügung. Dadurch wird bei diesen Anwendungen mehr Schutz geboten als bei der Nutzung einer Public Cloud.

Die Private Cloud ist besonders für wichtige Unternehmensdaten (z.B. Forschungs- und Entwicklungs- oder Personendaten) geeignet als die Public Cloud. Privat-Clouds weisen oft eine geringere Anpassungsfähigkeit in punkto Anpassbarkeit auf, da der Leistungsumfang der Hardwareressourcen bereits im Ansatz definiert ist. Mit Public Cloud Services dagegen geht die Scalierung viel rascher vor sich, da der Service Provider ständig weitere Resourcen reserviert.

Daher gibt es viel zu sagen, wenn es darum geht, wichtige Dienstleistungen in der privaten Cloud zu schützen und den Rest der Informationen und Dienstleistungen in die skalierbarere öffentliche Cloud zu verlagern. In nahezu allen Betrieben haben die Verwendung und Bewertung der gewonnenen Informationen einen zunehmenden Einfluss auf die Wertschöpfungskette. Dies ist mit einem explosionsartigen Anstieg von strukturierten (Datenbanken) und unstrukturierten Informationen (insbesondere Office-Dokumente und Bilder) verknüpft, was eine große Belastung für die interne IT-Abteilung ist.

In der Public Cloud können Sie unwichtige Informationen schnell und einfach in die Public Cloud eintragen. Im Prinzip ist die Public Cloud nicht billiger als Dedicated Servers oder die Private Cloud. In der Regel können mit Public Clouds nur dann mit Kostenvorteilen gearbeitet werden, wenn sowohl das Vorhaben als auch die Anwendungs- und Verarbeitungsprozesse auf die spezifische Public Cloud abgestimmt sind.

Der Einsatz der Public Cloud in Backend- oder Arbeitsplatzanwendungen wird unter anderem dadurch behindert, dass jeder Datenzugang eine leistungsfähige Internetanbindung erfordert. Das ist in den meisten FÃ?llen kein Hindernis, aber wenn ja, wird die hybride Cloud ihre VorzÃ??ge ausspielen: Bei Applikationen oder Datensätzen, bei denen die Bandbreiten nicht ausreichen oder die sehr stark innerbetrieblich ausgenutzt werden, wird eine eingebaute Private Cloud im hauseigenen Datacenter vor ort aufgesetzt.

Weitere Anwendungen, auf die häufig von außerhalb zugegriffen wird, können im Datacenter eines Cloud Service Providers bedarfsgerecht und mit kurzen Reaktionszeiten bedient werden. Für Organisationen, die mit vertraulichen Informationen umgehen oder spezifische regulatorische Vorschriften einhalten müssen, kann die Auswahl der geeigneten Cloud-Umgebung entscheidend sein. Die Private Cloud sorgt für ein Höchstmaß an Datensicherheit und Überwachung, was dazu beiträgt, rechtliche oder regulatorische Auflagen für die Verarbeitung von Informationen zu erfüllen.

Zugleich kann auf die Public Cloud mit besserer Scalierbarkeit für weniger sensitive Informationen zurückgegriffen werden, die nicht den gleichen Vorschriften unterliegen. Die Anbindung an die Public Cloud erschwert jedoch das Management von Gefahren wie unerwünschtem Datenverlust. Bei sorgfältiger Konzeptplanung werden die Chancen der hybriden Cloud am besten genutzt.

Das bloße "Lift-and-Shift" von Resourcen - d.h. der unkomplizierte Austausch von Dedicated oder Virtual Servers vor Ort durch Public Cloud vServer - führt nicht zum angestrebten Mehrnutzen. Wenn es darum geht, Informationen von Dedicated Server in die Cloud zu verschieben, ist es erforderlich, die Entwicklung und den Anwendungsbetrieb an die Gegebenheiten des Unternehmens angepasst zu haben. Ein Problem bei der automatischen Lastmigration zwischen Private und Public Clouds besteht darin, dass es keine Normen für virtuelle Umfelder gibt.

In den meisten Betrieben ist die hybride Cloud bereits Wirklichkeit. Ihre Nutzung kombiniert die Vorzüge der Public und der Private Cloud. Mit zunehmender Vielfalt der Cloud-Landschaft werden Cloud-Strategien immer bedeutsamer, die genau festlegen, welches Cloud-Modell ein Unternehmens braucht und welche externe Cloud-Services in die eigene Cloud eingebunden werden sollen.

Bei der Entwicklung und Implementierung ihrer individuellen (hybriden) Cloud-Lösung beraten wir Sie. Die Angebotspalette umfasst On-Premise und DevOps bis hin zur Implementierung von unternehmensspezifischen Public Clouds und Private Clouds.

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