Push Pull Prinzip

Gegenzugprinzip

Push- und Pull-Funktion sind zwei Formen der Produktionskontrolle. Erläuterung, Vor- und Nachteile zwischen Push und Pull in der Logistik. Begriffserklärung: Push-Prinzip und Pull-Prinzip im Marketing. Im Gegensatz zum Pull-Prinzip (Pull-Prinzip) wird eine kontinuierliche Steuerlogik nach dem Pull-Prinzip realisiert.

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Der Begriff Push und Pull kommt aus dem Umfeld der Logik (siehe auch Pull-Prinzip im Lean Management) und des Supply Chain Managements, ist aber auch in unterschiedlichen Unterbereichen des Marketing weit verbreitet. Ein Push-Verfahren wird angewendet, wenn eine Ware dem Verbraucher nicht bekannt ist und der damit verbundene Vorteil angezeigt werden muss.

Durch Signalisierung, d.h. über Anzeigen und andere verkaufsfördernde Massnahmen (z.B. Verwendung von Verkaufsdisplays), versucht das Unternehmertum, Informationsschwankungen zu mindern. Mit Push-Strategien hat der Verbraucher ein verborgenes Verlangen, das durch Marketingmassnahmen wie z. B. eine aggressives Preisbildungspolitik oder den persönlichen Verkauf in ein bewußtes Verlangen oder eine bewußte Forderung (Nachfrage mit Kaufkraft) transformiert werden kann.

Die Verbraucher erhalten vom Betrieb Auskünfte oder Dienstleistungen (Kauf zum Ausprobieren), ohne dass zuvor ein offener Bedarf vorlag. 1] Auch bei längeren Vertriebswegen werden Push-Strategien ohne Bekanntheitsgrad eingesetzt, indem die Verbraucher in Gestalt von Verkaufsförderungsmaßnahmen über den Einzelhandel angesprochen werden. Mit der Pull-Strategie nutzt das Traditionsunternehmen das Screeningsystem, um sein Angebotsspektrum gezielt an der Verbrauchernachfrage ausurichten.

Mit der Pull-Strategie wird der Konsument angesprochen, der ein bestimmtes Erzeugnis erwerben soll. Die Herstellerin schafft ein Bild und Bewusstsein und setzt den Fachhandel durch den Konsumenten unter Zugzwang, indem sie den Kunden nach dem jeweiligen Artikel ausfragt. Dann ist der Fachhandel bei entsprechendem Bedarf dazu angehalten, dieses Erzeugnis in seinem Angebot zu haben.

Marketingmassnahmen, die den Einzelhändlern den Kauf der Waren ermöglichen sollen, werden nur untergeordnet oder gar nicht genutzt. Der Begriff Pull-Strategie wird in diesem Kontext auch verwendet, wenn die Artikel über die Medien geworben werden (sog. Media-Vorverkauf) und damit von den Verbrauchern im Einzelhandel rege gewünscht werden. In den meisten Fällen können es sich nur große Firmen erlauben, nach der Pull-Strategie zu handeln, indem sie beträchtliche Summen in das Branding und damit die Konsumentennachfrage nach ihren Erzeugnissen wecken; dies dient dann als Pull auf das Erzeugnis im Distributionssystem.

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