Rechenzentrum

Computerzentrum

Weltweit betreiben wir eigene Rechenzentren, so dass unsere Produkte rund um die Uhr für Sie verfügbar sind. Die Rechenzentren befinden sich damit im Herzen der beiden Verwaltungszentralen von Fiducia & GAD in Karlsruhe und Münster.

mw-headline" id="Aufgaben">Aufgaben[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

In diesem Beitrag werden Systeme für den Einsatz der Computertechnik beschrieben. Für die deutsche Gruppe s. Rechenzentrum (Band). Ein Rechenzentrum ist sowohl das Haus oder die Räume, in denen die für den ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb erforderliche Zentralcomputertechnik (z.B. EDV, aber auch die Infrastruktur) eines oder mehrerer Betriebe oder Einrichtungen beheimatet ist, als auch die Einrichtung selbst, die sich um diese Einrichtungen bemüht.

Das gebräuchliche Kürzel ist RHZ, je nach Organisation kann ZER (Central Computer Equipment) auch ein Rechenzentrum bedeuten. Sie waren in den Unternehmen und Staatsinstitutionen der DDR oft mit organisatorischen Abteilungen verknüpft und wurden als Organisations- und Rechenzentren, kurz ORZ, bez. Datenzentren wurden oft einer Verwaltungseinheit wie einer Finanzbehörde, einer Forschungsinstitution, einer Universität oder einem Handelsbetrieb wie einer Banken- oder Versicherungsgesellschaft zugewiesen.

Sie haben die Pflicht, große Mengen an Daten zu bearbeiten, wie z.B. die Steuererklärung aller Staatsangehörigen einesandes. Aus diesem Grund war eine umfassende Maschinenausrüstung erforderlich, die nur in einem Rechenzentrum gebündelt gewartet werden konnte. Inzwischen ist das Outsourcing von Datenzentren zu einer häufigen und erfolgreichen Alternative geworden. In modernen Datenzentren steht eine hochgradig redundante Infra-struktur zur Verfügung, in der Datenserver mit minimalem geplantem Ausfallzeitaufwand betrieben werden können.

Alle für den Einsatz erforderlichen Systeme sind mehrmals verfügbar. So liefern Klimaanlagen zum Beispiel die notwendige Kälte für die Hochleistungscomputer, aber es werden mehr Einheiten eingesetzt, als im Normalbetrieb für die Wärmeleistung erforderlich wären. So können die einzelnen Zuschlagstoffe regelmässig bedient werden, ohne den Gesamtbetrieb zu beeinträchtigen.

In der Regel verfügen die modernen Qualitätsserver über zwei Stromversorgungseinheiten, die den kompletten Datenserver unabhÃ?ngig von einander bereitstellen. Zu jeder Energieversorgung gehören eine eigene USV und eigene Notstromsysteme, deren Instandhaltung daher auch keine Stillstandszeiten verursacht. Bei Geräten mit nur einer Spannungsversorgung würde es sich dann um eine einzige Fehlerstelle handeln, wenn sie nicht über ein automatisches Netzumschaltgerät mit der jeweiligen Stromschiene in Verbindung gebracht würden.

In einem normalen Rechenzentrum ist im Zuge der Geräteunterstützung eine Organisationseinteilung in drei Teile vorgesehen. Der Anlagentechniker repariert fehlerhafte Anlagen, führt die technischen Anlagen am Anlagenteil durch, kümmert sich um die Kabelverlegung, etc. Für die Verwaltung der Anlagen ist die Systemadministration verantwortlich. Wenn z. B. eine neue Festplatte systemtechnisch hardwarenah angebunden wird, muss die Systemadministration sicherstellen, dass dieses Speichermedium auch von den software-seitigen Computern wiedererkannt und genutzt werden kann.

Das Systemmanagement ist dafür verantwortlich, dass die Geräte am Leben erhalten bleiben, die abgestürzten Geräte neu starten, Computerinstallationen durchführen und die Anlagenüberwachung übernehmen. Für die Seite der Datenschutz-Software ist auch der Systemadministrator verantwortlich. Das Verwalten von Programmen kann in den Anwendungsbereich der Systemadministration gehören, es sei denn, es wurde eine eigene Stelle für diese Tätigkeiten bestimmt (Datenbanken, Telekommunikationssysteme, etc.).

Zu ihren heutigen Aufgaben gehören der Neustart von Computern nach einem Crash, die Übernahme neuer installierter Systemkomponenten von Anlagentechnikern oder Admins in den Regelbetrieb oder die Erkennung und Meldung von Unregelmäßigkeiten im laufenden Betrieb, vor allem im Netzwerkbetrieb. Das hochmoderne Rechenzentrum ist mit zwei Räumlichkeiten ausgerüstet, einem Sicherheitsbereich für die so genannte Feintechnologie (IT-Systeme) und einem Bereich für die so genannte Grobtechnologie (Klimatisierung, Stromversorgung, Löschung, etc.).

Das Rechenzentrum kann mit einem großzügigen doppelten Fußboden versehen werden, durch den nicht nur die Kabel, sondern auch die Kühlluft aus der Klimatisierung zu den Anlagen geleitet wird. Da die Aggregate vorne luftansaugend und rückseitig ausblasend sind, entstehen so genannte Kaltkorridore und Warmkorridore. Kühlere Abluft wird aus dem Fußboden vor den Schaltschränken geblasen und warmere Abluft wird aus der Zimmerdecke hinter den Schaltschränken abgeführt.

Um die kostenreduzierende Effizienz der Kälteerzeugung im Rechenzentrum zu erhöhen, ist eine Massnahme die Einschliessung von Kaltgassen (auch Kaltgangschliessung genannt), in die die Kaltluft aus dem Zwischenboden strömt. Serverracks mit hoher Verlustleistung (> 10 Kilowatt pro Rack) können durch Abkühlung über einen Druck-Doppelboden nicht mehr genügend gekühlt werden.

Aufgrund der hohen Energiedichte und der damit verbundenen Hitzeentwicklung sind nicht nur aufwändige Kühlmaßnahmen notwendig, sondern auch die Geräusche der in den Aggregaten befindlichen Lüfter können während eines Aufenthaltes im Feinwerkraum einen Hörschutz erfordern. Der Anspruch an die Erreichbarkeit von Data Centern ist hoch. Je nach administrativer Umgebung gibt es unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen für RZ.

Ein zweites Rechenzentrum, das klar vom ursprünglichen Rechenzentrum abgegrenzt ist (je nach Anforderungen und eventuellen Störungsszenarien in einem anderen Stadteil, Staat oder gar Kontinent), wird so vollständig wie möglich wiedergegeben. Wenn das ursprüngliche Rechenzentrum ausfällt, kann der Vorgang im Backup-Rechenzentrum wiederaufgenommen werden. Das Versagen eines Datenzentrums wird als Bedrohung für das Unternehmen bis hin zur Zahlungsunfähigkeit betrachtet.

Damit die Doppelausrüstung nicht nur für den seltenen Ernstfall verlassen wird, wird diese Rechenleistung in der Praxis ebenfalls ausgenutzt. Beispielsweise kann sich der für die Produktivsetzung verwendete Datenserver im Haupt-Rechenzentrum befinden, während ein baugleicher Datenserver im Backup-Rechenzentrum nur für Entwicklungs- und Testzwecke verwendet werden kann.

Notfall- oder Notfallmanagement ist in jeder Rechenzentrumskonfiguration unerlässlich. Basis dieser Kenntnisse und Maßnahmen ist das Notfallbuch, in dem alle wichtigen Angaben über das Rechenzentrum, die verwendeten Anlagen und Infrastruktureinrichtungen, die "Schnelle Eingreiftruppe" und den Zeitplan mit allen Beteiligten und deren Ansprechpartnern zu finden sind. In vielen Datenzentren wird der personelle und technische Arbeitsaufwand mit hohem Maß an Sicherheit kontrolliert und ist nur für autorisiertes Personalkontakt.

In einigen Datenzentren werden einige ihrer Anlagen während der Tage der Offenen Tür kleinen, betreuten Besuchern präsentiert. 13 ] Gewerbliche Datenzentren und Betreiber von Rechenzentrumsflächen führen Touren durch - vor allem für potentielle Erstkunden. Hochsprung ? BITKOM-Leitfaden: Zuverlässige Datenzentren, 2010, Variante 2, S. 35ff.... Zurückgeholt am 22. November 2011. Hochsprung ? Frank Keding: Data Center Cleaning Standard DIN EN ISO14644-1 Reinraumklasse8.

Kategorien: Rechenzentrumsreinigung. Ein Hochsprung auf ? Sergeant Werner: Internationaler Überblick über Fernwärme und -kühlung. 2017, doi:10.1016/j.energy.2017.04.045. Springen Sie auf ? BITKOM Guide: Abrufbar ab Donnerstag, 7. Juni 2010. BMU und Borderstep Report: Energy Efficient Data Centres - Best Practice Examples aus Europa, USA und Asien, Peking, USA, 2008. de. Borderstep.com.

Zurückgeholt am dritten Tag 2010. Aufgestiegen unter ? revolutioniert die Effizienz von Rechenzentren, das Uptime Institute, gegründet in Deutschland. Zurückgeholt am dritten Quartal 2010.

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