Saas Fee Aktion

Säs-Gebühr Aktion

Positives Ergebnis der Wintersaison Ausschlaggebend für dieses sehr positive Resultat war die WinterCARD, die im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne eingeführt wurde. Das veranlasste viele Besucher, mehrfach ins Saaletal zu fahren, auch für kleinere Zeiträume. Letztendlich profitiert die ganze Region von der WinterCARD, ob Hotels, Restaurants, Läden oder Gebirgsbahnen. Erfreulich sind auch die Saastaler Gebirgsbahnen.

Wir konnten dank der SkiCARD viele begeisterte Schneesportbegeisterte aus dem nahen und fernen Saalertal begrüßen und das ist die beste Reklame für die Region".

Saldo der Crowdfunding-Aktion von Saas Fee: War der Hammer Deal verrückt?

Mit der WinterCard bietet Sass Fee einen Jahreskartenpreis von nur 222 statt 1050 Francs. Das Thema der Kampagne war im ganzen Bundesgebiet im Gespräch. Saas Fee stellte jedoch sicher, dass der Kaufpreis nur bezahlt wird, wenn sich innerhalb von fünf Kalenderwochen 99.999 Personen für die Card registriert haben. Saas Fee musste vier Mio. Einrichtungs- und Marketingkosten aufwenden, 16 Mio. wurden in die Kasse der Gebirgsbahnen gesteckt, sogar 30 Mio. Mehrwerte - fast das Doppelte - wurden durch den Hammer Deal für die ganze Region generiert.

Der Saldo: Die Saalal Bahnen AG verzeichnete in der vergangenen Spielzeit knapp 50 Prozentpunkte mehr Neueintritte. Die Zahl der Bergbahn-Einsteiger in der Schweiz stieg dagegen um drei Prozentpunkte. Auch die Ankunft in der Region ist um 20 Prozentpunkte gestiegen, die Übernachtung um 11 Prozentpunkte. Besucher kommen öfter, aber sie sind kleiner.

So war die Kampagne nicht nur ein Erfolg für die Gebirgsbahnen, sondern auch für die Restaurants und Hotels - den Tourismusstandort im Allgemeinen. "Wir konnten seit mehr als 10 Jahren nicht mehr so viele Besucher im Skiareal Saas-Fee willkommen heissen wie zu Weihnachten 2016", sagt Rainer Flaig, Delegierter des Verwaltungsrats der SAASAL BERGBAGEN AG.

Die Parkgarage vor der autoarmen Saas-Fee war zwischen dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel völlig überbelegt, die Besucher mussten ihr Fahrzeug in Saas Balen abstellen - und wurden dann mit dem Postauto gratis nach Saas-Fee gefahren. Dank der Kampagne stammten auch in der Deutschschweiz mehr Besucher aus dem Mittelland.

Diejenigen, die früher nicht nach Saas Fee gereist sind - zu weit weg. Da der Nebensaisonpass bereits in der Tasche war, bestand die Versuchung, ein weiteres Wochenend in Saas-Fee auf den Skis zu fahren, weiter. Fest steht: Saas Fee will den Hammer Deal für die kommende Staffel wieder perfektionieren:

Wenn sich bis zum 21. Mai 77'777 Menschen für eine WinterCard anmelden, wird der Betrag von CHF 222 wieder in Rechnung gestellt. Dieses Mal gibt es noch ein weiteres Skigebiet: Auch Saas Grund ist nach der erfolgreichen Kampagne dabei. Laut Tourismusdirektor Pascal Schär wird sich die WinterCard zu einer Lifestyle-Karte auswachsen. Zukünftig gibt es eine WinterCard Prämie für 299 Francs oder eine Wintercard VIP für 399 Francs.

Bereits heute dürfen WinterCard-Besitzer jedoch an zwei Tagen in der Nacht eine Std. früher als die anderen Besucher ins Skigebiet fahren. Das Ziel Saas Fee ruht und kann sich nicht auf seinen Erfolgen aus und muss innovationsfähig sein - denn die Gebirgsbahnen benötigen das nötige Kleingeld. Die Saas-Fee steht kurz vor grossen Investitionsvorhaben und benötigt zwanzig Mio. CHF an frischem Kapital.

Rund 10 bis 12 Mio. Euro kostete der vorgesehene Neubauten der Hannig-Bahn, für fünf Mio. Euro müssen Schneekanonen und Bergrestaurants für fünf Mio. Euro ersetzt werden. Saas Fee hat am Freitag ein ideales Skiwetter mit ausgezeichneten Schneeverhältnissen.

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