Sap Erp system

Sap-Erp-System

Ein SAP-ERP-System, auch bekannt als ECC, ist die Grundlage für die ERP-Implementierung vieler Unternehmen, die die Vorteile eines ERP-Systems voll ausschöpfen wollen. mw-headline" id="Struktur">Struktur[Quelltext bearbeiten] In der letzten angebotenen R/3-Version lautet der Titel R/3 Enterprise 4. 70 Erweiterungssatz 2.00. Der Begriff SAP R/3 stammt von der Vorstellung als Client-Server-System (System, Anwendung und Produkte), bei dem das "R" für Realtime und das "3" für die Programmgenerierung steht, aus der ein R/3-System zusammengesetzt ist (siehe unten).

Sein Vorläufer wurde 1972 mit dem System R weiterentwickelt.

Die Besonderheit von SAP ECC gegenüber R/3 besteht vor allem darin, dass es auf SAP NewWeaver basiert: Integralkomponenten können in ABAP und Java eingesetzt werden, und neue Sachgebiete werden oft nicht mehr als Teil des früheren ERP-Systems (mit nah beieinander liegenden Komponenten), sondern als unabhängige Komponente oder sogar System angelegt.

Die Software SAP ECC ist im Zuge einer separaten Lizenzvereinbarung oder als Teil einer SAP Business Suite Vereinbarung verfügbar. Bereits seit 2006 wird die SAP-ERP-Anwendung exklusiv durch Verbesserungspakete funktionell weiterentwickelt - neben der gewohnten Pflege durch sogenannte Unterstützung. Mit den SAP Erweiterungspaketen hat SAP ein Verbesserungskonzept erstellt, das zum einen für Beständigkeit bei vorhandenen Funktionalitäten und zum anderen für einen einfachen und gezielten Zugriff auf neue Funktionalitäten steht.

Das SAP Erweiterungspaket 5 ist seit Januar 2011 in der Regel erhältlich. Mit dem Hochlauf des Erweiterungspakets 5 wurde im Dez. 2010 begonnen, das Erweiterungspaket 6 trat im Nov. 2011 in die Hochlaufphase. Die modular aufgebaute Struktur folgt der in vielen Betrieben gebräuchlichen Hierarchie. Bei ERP hat sich das System im Vergleich zu R/3 dahingehend verändert, dass nun zwischen: und:

Deshalb sind es vor allem große Firmen, die sich für SAP ERP aufstellen. Zahlreiche Kooperationspartner verteilen vorgefertigte Produkte, was den Implementierungsaufwand erheblich reduzieren sollte. Die Mehrmandantenfähigkeit des SAP ECC-Systems bedeutet, dass mehrere Gesellschaften mit weitestgehend unabhängigen Konfigurationen auf einem (physischen und/oder logischen) System geführt werden können. SAP bietet für kleine und mittlere Betriebe (KMU, kleine und mittlere Unternehmen) eine Version des ERP-Systems namens SAP Business ByDesign auf Mietgrundlage an.

Die Anlage nutzt eine dreistufige Client-Server-Architektur, die aus:: Für die einzelnen SAP-Komponenten wird eine eigene SQL-Datenbank benötigt, die nicht vom eigenen Haus bereitgestellt wird. Alle betriebswirtschaftlichen Abläufe erfolgen im Anwendungsserver mit speziellen Programmen, die in der firmeneigenen Programmsprache ABAP/4 (Advanced Business Anwendungssprache ) programmiert und durch Werkzeuge wie Data Dictionary, Maske, Generator oder Query Manager aufbereitet werden.

Bei jüngeren Versionen aus dem Jahr 2000 kann ein Teil der Programmierung auch in Java erfolgen. Das ABAP-Quelltext ist ohne zusätzliche Lizenzen zugreifbar, so dass an der gelieferten Standard-Software Veränderungen vorgenommen werden können oder es als Kopiervorlage für Ihre eigenen Applikationen verwendet werden kann. Manche Bestandteile (insbesondere Sperr- und Aktualisierungsprozesse) können nur einmal pro System vorhanden sein; die "Arbeitspferde" dagegen (die Dialog- und Hintergrundprozesse), die die tatsächliche Ausführung des Programms übernommen haben, können auf mehrere Rechner aufgeteilt sein.

Die meisten Applikationen werden über die von SAP entworfene graphische Benutzungsoberfläche SAP GUI betrieben. Abhängig von der jeweiligen Komponenten sind auch andere Mandanten möglich: Web-Browser mit oder ohne Java, WAP oder Java Web Start. Im Rahmen des Projekts entstand die neue Client-Software SAP NetWeaver Business Client, mit der alle von SAP erstellten Applikationen rollenspezifisch dargestellt werden können.

Im Jahr 2005 startete SAP unter dem Titel Mendocino zusammen mit Microsoft ein gemeinsames Forschungsprojekt, das beide Softwarewelten weiter miteinander verbind. Diese Änderungen werden als Customzing bezeichet und müssen bei jeder Implementierung des jeweiligen Rechners oder Bausteins vorgenommen werden. Wenn die Einstellmöglichkeiten aufgrund der bestehenden Customizingfunktionen nicht mehr ausreichen, bieten die Normprogramme an mehreren Punkten Erweiterungen, an denen kundeneigene Programme über eine festgelegte Oberfläche (User-Exits, Customer-Exits, Business Add-Ins (BAdIs), Erweiterungen) in die Standard-Verarbeitung eingebunden werden können.

Die Interaktion der einzelnen Prozessparameter ist nur bedingt dokumentierbar - die Adaption an ein unternehmensspezifisches Umfeld erfordert daher ein gewisses Maß an Erfahrungen seitens der zuständigen Consultants. Die AS/400 und die Nachfolgemodelle ( IBM System i5, eServer i5, eServer i5, eServer iSeries). Freigabe 4.6 St. Addison-Wesley, München 2001, ISBN 3-8273-1727-4 (SAP User Edition). Dr. Knut Hildebrand, Michael Rebstock (Hrsg.): Business Introduction to SAP R/3 R. Oldenbourg Publishing, München/Wien 2000, ISBN 3-486-25548-7 Michael Hölzer, Michael Schramm: Quality Management with SAP R/3 Galileo-Press, Bonn 2005, ISBN 3-89842-655-6 (SAP PRESS).

Sichweg, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8348-1679-5 Stephan Kaleske: Query Reporting mit SAP ERP. Galileo-Press, Bonn 2009, ISBN 978-3-8362-1433-9 (SAP PRESS). Grins Verlagshaus, München 2007, ISBN 978-3-638-64674-1 Martina Kaplan, Christian Oehler: SAP Erweiterungspakete - Funktionalität und Umsetzung. Alexander Brocke, Jessika Kringel, Christian Micus: Upgrading SAP Systems - The Practical Guide.

SAP-BRANCHE, Bonn 2018, ISBN 978-3-8362-6088-6.

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