Sap Neues Hauptbuch Vorteile Nachteile

Vorteile des neuen Hauptbuchs Vorteile Nachteile Nachteile

Die Ledger-Lösung ist in das neue Hauptbuch in mySAP ERP integriert. Eine neue Hauptbuchhaltung bietet folgende Vorteile: Im Folgenden werden neue Funktionen im neuen Hauptbuch und ihre Vorteile erläutert. Parallelrechnung in SAP - 4 Vorgehensweisen In den Betrieben müssen ständig steigende Buchhaltungsanforderungen umgesetzt werden. Zusätzlich zu den entsprechenden nationalen Rechnungslegungsstandards sind oft weitere individuelle Abschlüsse und Berichte erforderlich, z.B: Parallel Buchhaltungsszenarien können in einem SAP-System auf unterschiedliche Weise dargestellt werden.

Die Bewertung und Schließung eines Bukrs kann nach einer dezentralen Bilanzierungsvorschrift oder einer zweiten (parallelen) Bilanzierungsvorschrift, z.B. der Konzernrechnungslegungsvorschrift, erfolgen.

Ein zusätzlicher Bukrs wird für die Parallelbuchhaltung erstellt. Der in SAP gespeicherte automatisierte Kontenfindungsprozess wird durch die Parallelbuchhaltung nicht beeinträchtigt. Ausgehend von dieser Lösungsversion wird ein weiteres Hauptbuch erstellt, das sowohl die Transaktionen als auch das Hauptbuch überträgt und bucht. Für jede Bilanzierungsvorschrift wird ein eigenes Hauptbuch geführt. Die Standardauswertung ist sowohl für das Führungsledger als auch für alle anderen parallel arbeitenden Bücher verfügbar.

Aufgrund der Zusatzledger nimmt das Datenaufkommen zu. Buchung von anderen Vorgängen als im Hauptbuch. Dabei gibt es sowohl gemeinschaftliche als auch weitere (spezifische) Abrechnungen. Verschiedene Bewertungsansätze im Hauptbuch. Der Grundsatz der Darstellung der parallelen Buchhaltung im neuen Hauptbuch zielt darauf ab, die Vorteile der Kontolösung mit denen der Ledgerlösung des bisherigen Hauptbuches zu kombinieren.

Sie können in der Sachkontenbuchhaltung mehrere parallel geführte Sachkonten verwalten, um z.B. nach mehreren Bilanzierungsvorschriften auszugleichen. Sie erstellen jedes Ihrer gewünschten Sachkonten in Gestalt eines Hauptbuchs. Mit der Hauptbuchlösung im neuen Hauptbuch werden alle bisher nicht bewerteten Einzelbuchungen in das Führungsbuch des entsprechenden Buchungskreises mitgenommen. Die nur für eine bestimmte Bilanzierungsvorschrift gültigen Bewertungbuchungen werden in den dafür vorgesehenen parallelen und nicht-führenden Ledgern ausdrücklich vorgenommen.

Hauptbuchlösung: Die Hauptbuchlösung ist in das neue Hauptbuch in mySAP ERP eingebunden. Für jede Rechnungsregel ein eigenes Hauptbuch, wobei verschiedene Geschäftsjahre abgebildet werden können. Das Datenvolumen nimmt durch zusätzliche Bücher zu.

Das neue Hauptbuch und das Classic General Ledger

Es gibt mehrere Ursachen für die Implementierung des "Neuen Hauptbuchs" in SAP. Die stärkere Anwendung des Umsatzfolgeverfahrens wird ebenfalls berücksichtigt. Obwohl es in SAP R3 auch möglich ist, das Kosten des Umsatzes nach IAS darzustellen, müssen dafür in der Praxis andere Bausteine verwendet werden (Profit-Center-Rechnung EC-PCA, Gemeinkosten-Controlling CO-OM und ggf. Kosten des Umsatzes Ledger), was zu einer redundanten Speicherung der Daten führt, da die Dokumente im Hauptbuch und in dem oben erwähnten Baustein generiert werden.

Im Wesentlichen wird das Profit Center im traditionellen Hauptbuch als Personenbuch verwaltet, während es im "Neuen Hauptbuch" im Hauptbuch liegt.

Es wurde die Tisch FAGLFLEXT um das Eingabefeld "Profit Center" ergänzt. Dadurch ist es möglich, Auswertungen auf Profit-Center-Ebene unmittelbar aus dem Hauptbuch heraus durchzuführen, ohne das Hauptbuch mit dem Hauptbuch abstimmen zu müssen. Im Rahmen der traditionellen Profit-Center-Rechnung können Debitoren und Kreditoren nicht in Realtime auf die verschiedenen Profit-Center verteilt werden.

Dies ist im "Neuen Hauptbuch" nicht mehr erforderlich, da die Belegaufteilung zur Aufteilung von Kostenstellen beim Buchungsvorgang verwendet werden kann. Dies bedeutet auch, dass das Profitcenter im Hauptbuch einer Auditierung unterliegt und nicht später ein- oder ausgeschaltet werden kann (siehe SAP-Hinweis: 891144). Mit Hilfe der Dokumentensplittung können Sie, wie im vorigen Kapitel erläutert, beim Verbuchen einen Dokument auf verschiedene Kostenstellen verbuchen, so dass Sie verschiedene Bewertungen durchführen können.

So wird beispielsweise beim Verbuchen von Debitoren-/Kreditorenrechnungen der Kreditor/Kunde nur einmal erfasst. Geschäftsfeld, Kostenstelle oder Geschäftsfeld. Mit dem neuen Hauptbuch wurde das Segmentieren neu in das neue Hauptbuch aufgenommen, um Segmentreports zu erzeugen. In der Regel geschieht die Herleitung über die Objektzuordnung in den Profitcenter-Stammdaten.

Wenn kein Profitsystem eingesetzt wird, können die Objekte auch z.B. aus gewissen Stammsatzfeldern hergeleitet werden. Das Zuordnen eines Segmentes zu einem Profitsystem kann nicht ohne weiteres aufgehoben werden. Nur über NE16n, aber nur, wenn das Kontierungsobjekt noch nicht gebucht wurde. Wenn Sie ein Merkmals im Hauptbuch aufrufen, wird nur der zugehörige Teil der Position angezeigt, während der gesamte Offene Posten in der Einzelpostenliste des Lieferanten bleibt.

Sie können Segmente immer dann verwenden, wenn die Profitcenter-Struktur nicht die Segmentberichtsstruktur wiedergibt. In der neuen Hauptbuchhaltung gibt es zwei Arten, die unterschiedlichen Buchhaltungsvorschriften für die Buchung und den Bericht zu beachten. Möglich ist die Kontolösung, die bereits im traditionellen Hauptbuch eingesetzt wird. Neu ist die Ledgerlösung mit einem Führungsbuch und mehreren Nicht-Führungsbüchern, die eine neue Funktion des "Neuen Hauptbuchs" ist.

Stattdessen können Sie zusätzliche Bücher im Hauptbuch anlegen. Es gibt noch zwei Dokumente im "Neuen Hauptbuch", aber Sie können ein Abstimmprotokoll aktivieren, das in Realzeit fragt, ob der Dokument in der Finanzbuchhaltung verbucht werden soll. Firmenbuchungskreis, funktionaler Bereich, Kostenstelle und Geschäftsfeld. Dazu müssen Sie keine Arbeit am Periodenabschluß mehr ausführen. Ähnliches gilt für den Erwerb von aktivierungspflichtigem Anlagevermögen, bei dem Skonto im Stammbuch nicht unmittelbar mitgerechnet wird und am Ende der Periode Anpassungsbuchungen vorgenommen werden.

Die Kostenrechnung kann jedoch nur in offene Buchungsperioden einbuchen. Das interne und externe Rechnungssystem wächst im "Neuen Hauptbuch" immer mehr zusammen. Funktionalitäten wie Dokumentensplittung und Schnellabschluß am Periodenabschluß erleichtern die Arbeit im Unternehmen. Die neue Funktion "Segment" ermöglicht auch eine detailliertere Berichterstattung, die ebenfalls neu gestaltet wurde und neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet.

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