Sap on Demand

Saft auf Anfrage

Das Softwareunternehmen Oracle versucht seit sechs Jahren, sein On-Demand-Geschäft voranzutreiben. Unternehmen mit einer kompletten, integrierten On-Demand-Lösung. On-Demand- vs. On-Premise: Personalabteilungen lernen die SAP-Cloud kennen Seit rund drei Jahren ist die Wolke ein unverzichtbarer Bestandteil der SAP-Welt. Das Walldorfer Softwareunternehmen gab Ende 2011 bekannt, dass das nordamerikanische Softwareunternehmen SuccessFactors (SFSF), der Marktleader für Cloud-basierte Human Capital Management-Lösungen (HCM), für rund 3,4 Mrd.

US-Dollar erworben worden ist. Die Idee hinter der Wolke oder SAP On-Demand, d.h. einen Teil der IT-Landschaft nicht mehr auf der Käuferseite zu bedienen, sondern als Software-as-a-Service (SaaS) unmittelbar aus dem Netz zu vermieten (Abonnement), ist reizvoll, denn das hat eine Reihe von Vorteilen mit sich gebracht.

Benutzerfreundlich: Cloud-Lösungen sind oft durch intuitiv bedienbare und anwenderfreundliche Benutzeroberflächen gekennzeichnet. Firmen, in denen die SAP Business Suite eingesetzt wird, haben oft sehr viel in die EinfÃ??hrung, Personalisierung (Customizing, In-House Developments, etc.) und in die Know-how-Entwicklung der unternehmensinternen IT-Mitarbeiter gesteckt. Aber die meisten Sorgen über On-Demand-Überwachungslösungen betreffen die Bereiche Security und Privacy.

Dabei befinden sich die Rechner, auf denen die vertriebene Lösung läuft, nicht im eigenen Haus, sondern in den Datenzentren der SAP und damit bei Bedarf im In- und Ausland. Bei Bedarf können sie auch im Internet eingesetzt werden. Die Verwaltung sensibler, mitarbeiterbezogener Informationen in der Wolke kommt daher für viele Firmen nicht in Betracht. Die SAP AG stellt mit der Business Execution Suite (BizX) eine umfangreiche und funktional ausgereifte Gesamtlösung zur Verfügung, die von der Suche nach neuen Mitarbeitenden über deren Aus- und Fortbildung bis hin zur Zielabstimmung und -bewertung reicht.

Insbesondere für kleine und mittlere Betriebe ist die Business Intelligence Software eine wirkliche Lösung zu SAP On-Premise, da es oft keine "Lasten der Vergangenheit" in Gestalt von produktiven Anwendungen gibt. Anhand der Anwendungskomponente Recruiting am Beispiel der Erfolgsfaktoren veranschaulicht das Folgende, wie umfassend die HR-Cloud von SAP heute ist: Stellenangebote erstellen: Mit Hilfe von SuccessfulFactors können Sie aus einer gespeicherten Jobrolle eine Jobanfrage anlegen und zur Freigabe an die zuständigen Stellen weiterleiten.

Während Cloud Computing ideal für kleine und mittlere Betriebe ist, können Großunternehmen und Großunternehmen von SAP On-Demand mit SAP ERP HCM auch bei bereits im Betrieb befindlichem SAP ERP HCM und SAP On-Demand nutzen. Möglich macht dies der so genannte Hybridansatz, eine Mischung aus On-Premise und Cloud. Dies ist nützlich, wenn SAP ERP HCM frühzeitig um Talentmanagement-Funktionen der Erfolgsfaktoren Business Intelligence erweitert werden soll (z.B. durch das oben genannte SFSF Recruiting).

Egal ob SAP E- bzw. Erfolgsfaktor Rekrutierung im Einsatz ist, der Antragsteller erhält eine intuitive Benutzerführung und eine erhöhte "Candidate Experience", die am praktischen Beispiel auf der Karriere-Seite von project0708 direkt erlebbar ist. Bei der Verwendung von Cloud-basierten Anwendungen wie z. B. dem SuccessFactor müssen sich Firmen keine Sorgen um den Datenschutz machen.

In Amsterdam und St. Leon Rot befinden sich die Rechenzentren von SAP, in denen die Daten für den europaweiten Einsatz bereitstehen. Derartige vorbeugende Massnahmen gehen in der Praxis meist weit über das hinaus, was Firmen für die Datensicherheit im hauseigenen Datacenter tun. Das Cloud Computing hingegen wird von immer mehr Firmen genutzt:

Waren es 2011 noch 28 Prozentpunkte der in Deutschland ansässigen Firmen, die sich für das Thema Wolken-Computing entschieden haben, so stieg laut einer Umfrage des Bitkom die Zahl der Firmen im vergangenen Jahr auf 40 Prozentpunkte. Dies belegen auch die Studienergebnisse: Die Sorge um die Datensicherheit wurde als Hauptgrund für die Ablehnung von Fremdsoftware aus der Wolke angeführt.

Die amerikanischen Firmen sind in der Regel fortschrittlicher, was sich auch in der SFSF-Kundenliste wiederspiegelt. Missachtet man die Ängste vor Mitarbeiterdaten, ist man auch in Deutschland und Europa offen für die Wolke.

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