Schweiz Cloud

Cloud Schweiz

Das Diagramm zeigt die Wolkenbedeckung in der Schweiz. Ihrem Integrator für Clouds, Managed Services und ICT-Lösungen. Die App hat alle Informationen in der Cloud gespeichert.

Für 59 CHF offeriert die Steuerberatungsgesellschaft Zürich Financial Solutions (Zufiso) eine personalisierte, mit einer Smartphone-App erstellte Erklärung. und wird für schweizerische Staatsangehörige ausgeschrieben. In diesem so genannten AWS-Bereich waren die Informationen für jeden mit einem kostenlosen AVS-Konto uneingeschränkt zugänglich. Er wurde von einem Security-Forscher entdeckt, der unter dem Decknamen SecuNinja die ermittelten Sicherheitslücken untersucht und anschließend an die Unternehmen mitteilt.

Nach der Kontaktaufnahme mitzufiso in dieser Rechtssache bekam er überhaupt keine Gegenrede. Laut Zuführiso wurde der Bericht über die Sicherheitslöcher zunächst von dem Sicherheitsforscher als Coup gewertet. Nach dem der Wissenschaftler mit unserer Unterstützung die Aufmerksam- keit der Steuerberatungsgesellschaft erlangt hatte, wurde rasch erkannt, dass die Sicherungslücke kein Witz war.

Dabei hatte der Wissenschaftler neben den sehr empfindlichen Finanzunterlagen der Mandanten auch die mit bcrypt geschützten Kennwörter der Administratoren vorzufinden. Ein Datenbestand mit den Zugriffsdaten der App-Benutzer enthält auch deren Kennwörter im Klarschriftformat. Darüber hinaus beinhaltete der AVS-Bereich die Chat-Historie der Mandanten, in der sie ihre Steuererklärungen teilweise mit dem Dienstanbieter besprachen - diese Aufzeichnungen wurden zudem im Nur-Text-Format abgelegt.

Mit einem im Internet kostenlos verfügbaren Werkzeug konnten die gesammelten Informationen gefunden werden, das die Amazon Cloud nach solchen gefährdeten Eimern aussucht. In der Zwischenzeit hat uns Zufiso versichert, dass die Sicherheitslöcher in den iOS- und Android-Applikationen von Steuern59. In jedem Fall ist der Schaufelkorb für die Allgemeinheit nicht mehr ablesbar. Als wir gefragt wurden, ob das Unternehmen seine Benutzer über die Sicherheitsschwachstelle und das damit einhergehende mögliche Datenleak informiert, hat uns die Unternehmensleitung umgehend geantwortet.

Bislang wissen wir nicht, dass die Verbraucher von taxes59. Das Reagieren des Produzenten auf die exemplarische Meldung der Lücke durch den freien Security-Forscher läßt viel zu wünschen übrig. Der Hersteller hat die Möglichkeit, die Lücke zu schließen.

Die Cloud bringt Microsoft in die Schweiz

Künftig können schweizerische Konzerne die Cloud-Services von Microsoft in den Datenzentren in Genf und Zürich bezogen werden. In die Schweiz kommen unter anderem Azurblau und Office 365. Im kommenden Jahr plant Microsoft, seine Cloud-Services aus dem Rechenzentrum in der Schweiz anzubieten. Laut Angaben des Unternehmens ist die Datenhaltung in der Schweiz in den Datenzentren der Kantone Genf und Zürich gewährleistet.

"Wir wollen der erste weltweite Cloud Service Provider aus schweizerischen Rechenzentren sein", sagt Marianne Janik, CEO von Microsoft Schweiz, in der Ankündigung. Mit der zukünftigen Möglichkeit der Datenspeicherung in den neuen schweizerischen Cloud-Regionen können Firmen und Institute die gesetzlichen Vorgaben besser einhalten. Microsoft ist besonders an Firmen und Einrichtungen interessiert, die mit vertraulichen Informationen als Zukunftskunden mitarbeiten.

Dabei kann David Kurth, Head of Cloud and Enterprise Business Group, nicht sagen, ob es sich bei den Rechenzentren um eigene Anlagen oder geleaste Rechenzentrums-Kapazitäten auszeichnet. In der Ankündigung gibt Swisscom bekannt, dass sie ihr vorhandenes Serviceangebot für Azure in Zukunft noch gezielter mit der Microsoft-Plattform verknüpfen wird. die zukünftige schweizerische Microsoft-Cloud für neue Lösungsansätze zu nützen.

Auch interessant

Mehr zum Thema