Server oder Cloud

Webserver oder Cloud

Sind Sie sich nicht sicher, ob ein dedizierter Server oder ein Cloud-Server für Sie geeignet ist? ETM: Wird das Server-Rack dauerhaft durch Cloud Computing ersetzt? Mit der Server-Cloud Server on Demand.

Wolkenserver vs. Dedizierter Server

Sie sind sich nicht sicher, ob Cloud oder Dedicated Webhosting die beste Lösung für Ihre Applikation oder Webseite ist? Cloud Server können so konfiguriert werden, dass sie die gleichen Leistungen, Sicherheiten und Kontrollen bieten wie dedizierte Server. Sie werden nicht auf physikalischer Hardwarestruktur betrieben, die nur von Ihnen genutzt wird, sondern in "virtualisierten" Umfeldern, die von Ihrem Cloud Hosting-Provider betreut werden und die Sie mit anderen gemeinsam nutzen.

Außerdem zahlen Sie nur für den tatsächlich genutzten Serverspeicher. Bei Cloud-Servern können Sie Ihre Resourcen auch an Ihre Bedürfnisse anpassen zu können und die Strukturkosten niedrig zu halten, wenn die Anforderungen nicht ausreichen. Bei Cloud-Servern können Sie Ihre IT-Performance ohne hohe Ausgaben für den Erwerb und die Administration einer eigenen Infra-struktur ausweiten.

Cloud-Server sind oft die optimale Problemlösung für Firmen mit schwankender Bedarfssituation und variabler Auslastung. Wenn Sie sich für die Miete oder den Kauf eines speziellen Servers entschieden haben, haben Sie das exklusive Recht, diesen zu nutzen. Spezielle Server sind typischerweise für große Firmen und Einrichtungen geeignet, die besonders hohe Sicherheitsanforderungen an ihre Dateien haben, oder für Einrichtungen mit einem gleichbleibend großen Anspruch an die Serverkapazität.

Dank dedizierter Server sind Organisationen bei der Verwaltung laufender Wartungen, Patching und Aktualisierungen nach wie vor auf ein bestimmtes Maß an IT-Kapazität und Wissen angewiesen. Dies gilt insbesondere für die Verwaltung von laufenden Wartungen, Patching und Aktualisierungen. Bare Metal Server (physische Server) sind daher für Firmen mit Applikationen mit hohem Ein-/Ausgabevolumen wie z. B. für Banken und große Datenplattformen geeignet.

Netzwerkschrank oder Cloud? Computerzentrum

Ingmar Wupp, geschäftsführender Gesellschafter der 1blu Business von 1blu, spricht in einem Gespräch darüber, welche Vorzüge kleine und mittlere Betriebe aus dem eigenen Serverbetrieb ziehen können. IT: Hr. W upp, wie hoch ist die aktuelle Servernachfrage im Mittelstand? Dipl.-Ing. Wopp: Wir verzeichnen einen stetigen Anstieg der Bedarf an verwalteten, dezidierten Server.

NTM: Welche Eigenschaften bestimmen einen Server für den mittelständischen Bereich? Woopp: Ein eigener Server mit allen Nutzungsmöglichkeiten für individuelle und flexible Anwendungen - z.B. für die Konzeption eines Webauftritts, die Einrichtung eines Shopsystems oder das Datenmanagement. Standardangebote sind für KMU in der Praxis in der Praxis in der Regel langfristig nicht aussagekräftig, da sie nicht an neue oder geänderte Bedürfnisse anpassbar sind oder nicht rasch genug adaptiert werden können.

Mit einem Server können sowohl die verwendete Infrastruktur wie z. B. Harddisk-Speicher, RAM oder Prozessor, als auch das verwendete Betriebsystem oder die Verbindung im Datenzentrum exakt an die Anforderungen des Auftraggebers angepaßt werden. Dazu kommen allgemeine Bedingungen, die im Datacenter eines kompetenten IT-Dienstleisters in der Regelfall wesentlich kostengünstiger und unkomplizierter zu erfüllen sind als im unternehmenseigenen Serverschrank.

Hierzu gehören Klimaanlagen, eine überflüssige Internetverbindung und eine störungssichere Energieversorgung. Woopp: Die meisten IT-Manager sind rasch von den Vorteilen eines eigenen Servers für ihr Haus und ihre Firma in der Regel völlig unbeeindruckt. Aber viele werden verunsichert, wenn sie mit der Planung der konkreten Implementierung des Serverprojekts beginnen. Weil ein ganz wesentlicher Aspekt die Umstellung bereits bestehender Dateien auf den neuen Server und die Betreuung ist, die das jeweilige Untenehmen hier braucht.

Einige IT-Manager entschließen sich aus Furcht vor dieser Barriere bedauerlicherweise gegen den eigenen Server oder das eigene Auslagern, obwohl sie wissen, dass es ihnen nach der Einrichtung viele Vorzüge bringen wird. Die ITM: In welchem Umfang ist die Serverauslastung als Selektionskriterium von Bedeutung? Worauf es ankommt: Bei der Nutzung eines Shared Hosting-Systems oder eines Virtual Server können andere Benutzer auf dem selben Betriebssystem die Serverleistung beeinträchtigen.

Durch einen dedizierten Server werden diese Störfaktoren beseitigt, da das komplette Serversystem ausschließlich verfügbar ist. Mit ITM: Welche Vorzüge haben kleine und mittlere Betriebe durch den eigenen Serverbetrieb? Woopp: Ihr eigener Server sorgt für maximale Biegsamkeit, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit. Schon in der Planungsphase können alle Bauteile einzeln an die aktuellen und weitgehend möglichen zukünftigen Bedürfnisse angepasst werden.

Dazu gehört neben der Hard- und Software beispielsweise auch die Verbindung zum Intranet. Für einen Software-Hersteller, der regelmässig viele parallele Zugänge zu seiner neuesten Software-Version registriert, kann es sinnvoll sein, eine eigene Verbindung zu haben. Damit wir die optimale Serverkonfiguration vorgeben und den Server bestmöglich nutzen können, stehen wir zunächst in intensiven Gesprächen mit unseren Anwendern und erkundigen uns konkret, welche Anwendungen zu welchem Zeitpunkt auf dem Server eingesetzt werden und wie viele Benutzerzugriffe zu rechnen sind.

ETM: Was geschieht, wenn der Server untergeht? Woopp: IT-Manager sollten vorab mit ihrem Service Provider klären, welche Verfügbarkeitsanforderungen sie an das Server-System haben. Reicht ein einziger Dedicated Server, der aufgrund eines Hardwareausfalls vorübergehend ausgefallen sein kann, oder wird ein hochverfügbares System zur Minimierung dieses Risikos eingesetzt?

Das kann z.B. ein verspiegeltes Failover-System mit zwei Rechnern sein. Im Falle eines eventuellen Ausfalls eines der beiden Server nimmt der andere Server den laufenden Geschäftsbetrieb auf. Aber auch mit einem einzigen Server können Stillstandszeiten durch mit dem IT-Dienstleister abgestimmte Service Level Agreements minimiert werden. So definieren Sie z. B. die Überwachung des Rechners, stellen einen fachlichen Kontakt für den Notfall sicher oder regulieren die Zeit, in der ein fehlerhaftes Hardwarestandteil ersetzt wird.

Die ITM: Wann ist es für ein mittelständisches Unternehmen besser, auf Standard-Systeme, z.B. auf Basis von Windows oder Linux, zurückzugreifen, wann sind spezielle Server-Plattformen vernünftig? Woopp: Sonderlösungen sind in der Praxis meist kostspieliger in Verwaltung und Projektierung und weniger anpassungsfähig als Standard-Systeme. Dies ist zum Beispiel darauf zurückzuführen, dass weniger gut ausgebildetes Spezialpersonal zurÃ??ckgehalten wird oder Anpassungsarbeiten immer einzeln erarbeitet werden mÃ?ssen.

Daher raten wir unseren Kundinnen und Endkunden nur dann zum sinnvollen System, wenn es die Erfordernisse des Betriebes unbedingt erforderlich machen. ETM: Wird das Server-Rack dauerhaft durch Cloud Computing abgelöst? Woopp: Das Themenfeld IT-Outsourcing wird für Firmen immer wichtiger und interessanter, sowohl in Bezug auf die Einsatzmöglichkeiten als auch auf die damit verbundenen Auslagen. Ihr eigener Serverschrank ist nicht nur wartungspflichtig, sondern verursacht auch hohe Klimatisierungs-, Anschluss- und Unterbruchkosten.

Einzelne Cloud-Lösungen ermöglichen bereits heute mehr FlexibilitÃ?t und Bequemlichkeit fÃ?r ihre Applikationen bei niedrigeren Auslagen.

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