Servicemodelle Cloud Computing

Cloud Computing Servicemodelle

Das Cloud Computing, seine Geschäftsmodelle und Servicemodelle - eine Einleitung Hinter dem Begriff Cloud Computing verbirgt sich die schematische Repräsentation des Netzes in Gestalt von Zeichungen. Dazu wird eine Sammlung von stilisierten vernetzten Computern eingesetzt, um die herum eine Cloud dargestellt wird, die das Netz wiedergibt. Die Cloud stellt im Rahmen von Cloud Computing den unbekannten physikalischen und geografischen Standort für den Nutzer dar1.

Es gibt viele Begriffsbestimmungen für Cloud Computing, aber es gibt keine einzige genaue Begriffsbestimmung für Cloud Computing2. Im Allgemeinen kann Cloud Computing als ein Netz bezeichnet werden, das IT-Infrastrukturen bereitstellt, die an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst sind, meist über das Internet4. Laut Bestimmung des National Institute of Standards and Technology (NIST) des US-Handelsministeriums ist Cloud Computing ein Vorbild für den flächendeckenden, unkomplizierten Netzwerkzugriff auf einen gemeinsamen Fundus von einstellbaren IT-Ressourcen, die mit minimalem Verwaltungsaufwand auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten werden können5.

Laut Normierungsdefinition sind die fünf Merkmale eines Cloud-Service charakteristisch: Erstens: On-Demand-Self-Service: Einem Kunden steht es frei, Resourcen (z.B. Rechnerleistung, Speicher) automatisiert und ohne Wechselwirkung mit dem Dienstanbieter bereitzustellen. Folgende Begriffsbestimmung wurde vom Bundesministerium für Informationstechnologie (BSI) als einheitlich definiert:

Generell werden vier Arten von Cloud Computing Operationen unterschieden: Erstens: Privat Cloud: Eine Privat Cloud wird exklusiv für eine einzelne Unternehmensgruppe eingesetzt. Eine Cloud-Infrastruktur kann von der Unternehmen selbst oder von einem unabhängigen Anbieter aufgebaut und verwaltet werden. Öffentliche Cloud: Mit einer öffentlichen Cloud kann jeder oder eine große Interessengemeinschaft einen Dienst in Anspruch nehmen9.

Hierfür kann eine Nutzungsentgelt erhoben werden10. Community Cloud: Eine Community Cloud ist eine Form der privaten Cloud, in der sich mehrere Unternehmen mit ähnlichen Interessen oder Bedürfnissen eine gemeinsame Nutzung der gesamten Struktur aufteilen. Ähnlich wie bei der privaten Cloud kann die gesamte Struktur von der jeweiligen Unternehmen selbst oder von einem unabhängigen Dienstanbieter 11 verwaltet und verwaltet werden.

Hybrid Cloud: Eine Hybrid Cloud ist die Kombination mehrerer Cloud-Infrastrukturen, die über standardisierte Interfaces verbunden sind und den gemeinsamen Zugriff auf Dateien und Programme erlauben12. Zudem wird die virtuelle private Cloud oft als Sonderfall der öffentlichen Cloud erwähnt. Im Cloud Computing lassen sich drei verschiedene Servicemodelle unterscheiden.

Dies sind Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Programme as a Service (SaaS). Zusätzlich wird der Ausdruck "as a Service" auch für andere Dienstleistungen wie Security as a Service (SecaaS), Business Process as a Service (BPaaS) und Everything as a Service (XaaS) verwendet.

Allerdings können die meisten dieser Dienstleistungen in groben Zügen mindestens einem der drei Hauptdienstmodelle zugeordnet werden14. Im IaaS werden IT-Ressourcen wie Computerleistung, Storage oder Netzwerke in Gestalt von Dienstleistungen bereitgestellt, die ein Kunden erwirbt und auf diesen virtuellen und einheitlichen Dienstleistungen aufbaut, um eigene Dienstleistungen für die interne oder externe Nutzung bereitzustellen15.

SecaaS bezieht sich auf die Erbringung von cloud-basierten Sicherheitsanwendungen und -diensten18. Unter BPaaS versteht man die Lieferung ganzer Cloud-basierter Business-Applikationen on demand19. In Verbindung mit Cloud Computing wird oft der Begriff "Everything as a Service" benutzt. Es wird die Kurzbezeichnung XaaS benutzt, worin das "X" ein Platzhalter für den eventuellen Dienst ist.

Allerdings können die Dienste auch in die drei Ebenen IaaS, PaaS und SaaS eingeteilt werden, so dass die Verwendung des Begriffs XaaS mehr Marketinggründe hat20. In der Regel wird beim traditionellen Auslagern der IT eine Single-Tenant-Architektur verwendet, bei der eine komplett geleaste Infra-struktur ausschließlich von einem einzigen Auftraggeber verwendet wird. Das Cloud Computing ist dem traditionellen Auslagern sehr ähnlich, aber es gibt einige Besonderheiten, die es zu berücksicht: Es gibt einige Besonderheiten, die es zu beachten gilt:

Im Cloud Computing nutzen aus ökonomischen Gesichtspunkten mehrere Anwender eine einheitliche Basis. Die Cloud-Dienste sind hochgradig skalierbar und daher sehr flexibel. Normalerweise kontrolliert der Cloud-Benutzer die Dienste selbst über eine Weboberfläche. Die Verwaltung der in Anspruch genommenen Dienste und Resourcen über Web-Interfaces oder Interfaces erfordert wenig Interaktionen mit dem Anbieter.

Im Cloud Computing ist ein IT-Service nicht an einen Ort geknüpft; es ist möglich, diese Dienste auf mehrere Orte aufzulösen21. Siehe Bräutigam, Peter; Thalhofer, Thomas, IT Outsourcing und Cloud Computing, 2013, S. 16 . Bräutigam, Peter; Thalhofer, Thomas, IT-Outsourcing und Cloud Computing, 2013, p. 1194. 3 Cf. 3 BB S. 4 Cloud Computing Grundlagen IT-Recht, Munich, 2013, p. 454, marginal I. 5 Cf. Grace, Timothy; Merl, Peter, NIST, 2011, p. 2

. 7 S. 6 Siehe Gnade, Timotheus; Müller, Peter, NIST, 2011, S.2. 7 Bundesministerium für Informationssicherheit, Grundlagen des Cloud Computings, n.d.... 7 Siehe auch BSI, Cloud Computing Grundlagen, n/a und cf. Haselmann, Tick; Hörner, Thomas; Wossen, Gottfried, Cloud Computing für Unternehmungen, 2012, SW 30.

9 Siehe auch: Bundesministerium für Informationssicherheit, Grundlagen des Cloud Computing, n/a und cf. Haselmann, bis; Hörer, Thomas; Hörner, Gottfried, Cloud Computing für Firmen, 2012, S. 30. bis 10 Uhr; Hörner, Thomas; Hörner, Tom. bis Voss, Gottfried, Cloud Computing für Firmen, 2012, S. 30. 11 Siehe auch BSI, Cloud Computing Grundlagen, n/a und cf. Haselmann, Tick; Hörner, Thomas; Wossen, Gottfried, Cloud Computing für Unternehmungen, 2012, S.31.

. 11 Siehe auch Haselmann, Tick; Hören, Thomas; Wossen, Gottfried, Cloud Computing für Firmen, 2012, S.31. 13 Siehe Heininger, Robert; Krcmar, Helmut; Geistges, Holger, Cloud Service Management, 2012, S. 16. 14 Ver. Bf. Bd. für Informationssicherheit, Cloud Computing Grundlagen, n/a.

16 Siehe auch BSI, Grundlagen des Cloud Computing, n. d.... 17 Siehe auch BSI, Cloud Computing Grundlagen, n.v.... 18 Siehe Cloud Security Alliance, SecaaS, 2011, S.7. 19 Siehe Schmidt-Bens, Johanna, Cloud Computing Technologies and Data Protection, 2012, S.18.

. 21 Siehe dazu auch: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Fachgebiet Informationssicherheit, Grundlagen des Cloud Computing, n. d.... 1 ] Bettner, Markierung; (Forum Wirtschaftsrecht) Cloud Computing. Technologie, Arbeitssicherheit und Rechtsgestaltung, 1. Auflage Kassel, 13. 2. Bräutigam, Peter ; Thalhofer, Thomas, (IT-Outsourcing und Cloud Computing) IT-Outsourcing und Cluster-Cluster.

Berlin, 13. Grundlagen des Cloud Computing, kein Jahr, auf https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/DigitaleGesellschaft/CloudComputing/Grundlagen/CloudComputing-Grundlagen.html. zu finden. 4] Cloud Security Alliance, (SecaaaS) SecaaS - Defined Categories of Service 2011, 2011, en ligne sur : https://cloudsecurityalliance.org/wp-content/uploads/2011/09/SecaaS_V1_0.pdf. 5 ] Grace, Timothy ; Mel, Peter, (NIST) The NIST Definition of Cloud Computing, septembre 2011, en ligne à: http://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/Legacy/SP/nistspecialpublication800-145.pdf. Wolken-Computing für Geschäftskunden. Heidelberg, 2010. Literatursammlung zum IT-Servicemanagement im Cloud Computing, in: Die HMD Practice of Business Informatics, 2010, Ausgabe 288, S.15-23

. 8 ] Pfannicke, Danny; Repschläger, Jonas; Zarnekow, Rüdiger, Cloud Computing: Begriffserklärungen, Geschaeftsmodelle und Entwicklungspotenziale, in: HMD Praktische der Wirtschaftinformatik, 2010, Ausgabe 275, S.11.[9] Schmidt-Bens, Johanna, (Cloud Computing Technologies and Data Protection) Cloud Computing Technologies and Data Protection, 1st ed. München, 13.

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