Shopsystem Einfach

Shop-System Einfach

Ob einfache Ladenbausätze oder echte Shop-Systeme. Shop-Systeme Begriffsdefinition & Definitionen Shop-Systeme sind nur in Einzelfällen miteinander kombinierbar, da sie alle mit unterschiedlichem Datenbestand funktionieren. Über korrespondierende Plug-Ins oder Modulen können viele CMS nun zu vollständigen Shop-Systemen ausgebaut werden, von denen das wohl am bekanntesten ist: Virtuemart für Joomla, das seinerseits über eine Vielzahl von Extensions an unterschiedliche Anforderungen angepaßt werden kann. Auch für WordPress, das ursprünglich als Blog-Software konzipiert war, gibt es inzwischen eine Vielzahl von Möglichkeiten, die sich vor allem mit der zielgerichteten Bewerbung von digitalen Inhalten auseinandersetzen.

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen eignen sich Open-Source-Systeme, die den Nutzen einer unkomplizierten Administration und eines beherrschbaren Entwicklungs- oder Installationsaufwands haben. Die ZenCard ist ein Gemeinschaftsprojekt von Internethändlern und Programmieren und konzentriert sich daher auf praktische Fragen.

OpenCart ist auch einfach zu bedienen, aber bereits mit mehr Optionen ausgerüstet - aber bedauerlicherweise ist es noch nicht optimal und benötigt eine vergleichsweise große Leistung und viel Stauraum. Komplexer, aber auch viel facettenreicher sind Gesamtlösungen wie das vergleichsweise jüngere, aber dennoch äußerst beliebte Purple Purpose, das sich in weniger als fünf Jahren rasant weiterentwickelt hat und sich zu einem der am weitesten verbreiteten Komplettsysteme aufgestiegen hat.

Sie bieten einige viel versprechende und schwierig zu findende Einsatzmöglichkeiten wie den Einsatz mehrerer Geschäfte mit einer Anlage oder eine übersichtliche Unterteilung in einen Privatkunden und einen Geschäftskundenbereich mit dementsprechend unterschiedlichen Preis- und Artikelgestaltungen. Zu erwähnen ist auch OsCommerce, das mit der ersten Variante im Jahr 2000 eingeführt wurde und damit einer der Ã?ltesten Vertreter auf dem Ã??ltesten Handelsmarkt ist.

Aufgrund seiner langjährigen Historie und großen Beliebtheit verfügt er mit über 3000 Shop-Systemen über die wohl meisten Ausbaumodule. Es muss jedoch darauf geachtet werden, eine aktualisierte Fassung zu benutzen und anscheinend vorhandene Aktualisierungen zu installieren - einige der älteren Fassungen wurden durch Sicherheitsschwachstellen beeinträchtigt und sind nach wie vor ein beliebiges Ziel für Internetkriminelle.

Zusätzlich zu diesen rein Open-Source-Projekten gibt es auch eine Vielzahl von Firmen, die eine verschlankte oder auf andere Weise modifizierte Variante ihrer Projekte zur freien Verfügung stellen - darunter OXID E-Sales, CubeCart oder die bis zur vorherigen Variante 3 völlig kostenlose xt:Commerce. Wie der E-Commerce selbst hat auch der Softwaremarkt in den vergangenen fünf Jahren einen kräftigen Wachstumsschub erlitten. Das Angebotsspektrum ist entsprechend der Bedarfssituation gewachsen.

Viele kleine Firmen bewerben neben vielen großen Lieferanten auch ihre Erzeugnisse - bedauerlicherweise gibt es auch einige, die in letzter Zeit durch zweifelhafte Unternehmenspraktiken Aufmerksamkeit erregt haben. Darüber hinaus stellt ein Teil der Firmen kostenlos einen Teil oder eine Version ihrer eigenen Softwares zur Verfuegung und bietet eine nachträgliche Umwandlung in ein kostenpflichtiges Angebot an. OXID ist ein altbekanntes Beispiel dafür im angelsächsischen Raum und wird in drei unterschiedlichen Lizenz-Modellen angeboten.

Zusätzlich bietet die kostenpflichtige Version eine flexiblere Konnektivität zu externen Programmen, indem sie eine Schnittstelle für den Direktzugriff bereitstellt. Zudem arbeiten einige Softwarefirmen mit Web-Hosts zusammen und offerieren Gesamtlösungen, bei denen sich ein Konsument keine Sorgen um das Setup oder den Stauraum machen muss - ein Beispiel für einen solchen Vertriebskanal ist das für den professionellen Einsatz entwickelte Gambio-Shop-System.

Aufgrund der Grösse des dt. Markts sind die meisten - aber nicht alle - Shop-Systeme, insbesondere die von kostenpflichtigen Providern, so ausgelegt, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und auch spezielle Merkmale wie die Stornierungsrichtlinie berücksichtigen. Insbesondere bei Internet-Shops, die auf spezifische Belange oder Gegebenheiten ausgerichtet sind, sind Shop-Systeme daher oft nur bedingt geeignet, weshalb die Konzeption und Realisierung in der Praxis meist von einer Web-Agentur durchgeführt wird.

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