Software Lizenzen

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Die Seiten in der Kategorie "Softwarelizenz". Hier stellen wir Ihnen die gängigsten Lizenzmodelle vor. In der folgenden Liste finden Sie gängige Freie-Software-Lizenzen (frei im Sinne von Freiheit, nicht frei) sowie einige gute und schlechte Punkte. Der Snow License Manager reduziert Risiken, Kosten und Komplexität im Zusammenhang mit Software-Assets und Lizenzen. Sie erhalten mit dem Kauf einer Lizenz das Recht, ein bestimmtes Softwareprodukt zu nutzen.

Mw-headline" id=".C3.9Cberblick">Überblick[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index. php?title=Lizenzmanagement&veaction=edit&section=1" title="Abschnitt editieren: Übersicht ">Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die Lizenzverwaltung (auch Software-Lizenzverwaltung genannt) bezieht sich auf einen Vorgang in Betrieben, der den rechtlichen und wirtschaftlichen Betrieb proprietäre Software in Betrieben gewährleistet. Die Lizenzverwaltung betrifft alle Unternehmensbereiche, von der Auftragsvergabe über jeden PC-Arbeitsplatz bis hin zum Workflow. Prinzipiell besteht nach deutschem Recht die Moeglichkeit, Software im Zuge eines Sachbezugs zu kaufen, z.B. von einem Haendler (neue Software) oder einem anderen Benutzer (gebrauchte Software), d.h. von Anbietern, die in der Regel nicht zur Lizenzerteilung und zum Abschluss von Lizenzverträgen ermächtigt sind.

In diesem Fall ist die Verwendung urheberrechtlich geschützt und es wird kein Nutzungsvertrag abgeschlossen, auch wenn der Nutzer dies bei der Softwareinstallation bestätigen muss. Eine Vielzahl von Regelungen über den Vertrieb und die Verwendung von Software kann im Zuge eines Lizenzvertrags zwischen den Vertragsparteien uneingeschränkt getroffen werden; zu diesem Zweck haben sich die nachfolgend dargelegten Bedingungen etabliert.

Aus technischer Sicht kann ein Aufstellprogramm, das auf einem Speichermedium wie z.B. einer DVD verfügbar ist, eine beliebige Anzahl von Aufstellungen durchführen. Im Falle von gewerblicher Software wird die Einwilligung des Autors zur Verwendung z.B. in Gestalt von Lizenzvereinbarungen erteilt, die festlegen, unter welchen Bedingungen und wie oft das Produkt auf dem Computer oder in der Software aufgesetzt werden darf. Ebenso ist eine spätere Verwendung der Nutzungsrechte nach der Deaktivierung der Software oder der Vernichtung des Zielcomputers oft durch den Nutzungsvertrag reglementiert.

Je nach bestehenden Lizenzvereinbarungen kann ein technologisch gleichwertiges Produkt in einem Betrieb unter unterschiedlichen Lizenzbedingungen zeitgleich eingesetzt werden, z.B. als Concurrent User License Model für Workstations und mit einem Dongel für Laptops. Eine Lizenzvereinbarung kann auch die gewerbliche Weiterverwendung einer Software regelt, auch wenn sie z.B. kostenlos verwendet werden kann. Die Einwilligung des Erstellers oder des Rechtsinhabers ist in Deutschland erforderlich, wenn der Träger nicht vom Ersteller (Kopie im Sinn von 69a-g UrhG) oder von ihm kommt, sondern für mehr als eine Anlage verwendet werden soll, die z.B. im Zuge eines Lizenzvertrages bewilligt werden kann.

In der Lizenzvereinbarung sind die privatrechtlichen Konsequenzen von Lizenzverletzungen festgelegt. Mit der nachträglichen Installierung von Aktualisierungen der Software oder im Zuge von Instandhaltungsverträgen werden die Rechte des Auftraggebers nicht wiederhergestellt. Nur die Aufteilung der Nutzungsrechte bedarf noch der Genehmigung des Lizenznehmers. Die Nichteinhaltung des Lizenzvertrags führt nicht zu einer Urheberrechtsverletzung.

Lediglich außerhalb des Urheberrechts kann der LG (Softwarehersteller) und nur gegen seinen LG (Lizenznehmer) durchsetzen. Die Lizenzen für installierte Programme sind Vertragsunterlagen und sollten als solche aufbewahrt werden, um vor allem im Falle einer Streitigkeit die Berechtigung zur Nutzung zu belegen. Der Lizenztyp bezeichnet, ob die Lizenzierung exakt eine Bestimmung (Einzellizenz) oder mehrere Bestimmungen (Mehrfachlizenz) zulässt - oder ob die Lizenzierung die gewerbliche Weiterverwendung der Software im Umfang eigener Softwarenprodukte oder Anlagengelt.

Wird zur Entsperrung der autorisierten Bestimmung ein Lizenzkey verwendet, ist folgendes Prinzip anwendbar: Es gibt einen Lizenzkey pro Lizenzvereinbarung. Mehrfachlizenzen bringen daher den Firmen große Trümpfe bei der verfahrenstechnischen Versorgung der Software, da alle einzelnen Einsätze mit dem gleichen Lizenzcode durchgeführt werden können und damit die automatische Verteilung der Software stark erleichtert wird. Mehrere Lizenzen können z.B. abhängig von der Lizenzmetrik verschieden ausfallen: Die Anzahl der Lizenzen kann variieren:

Mit der Lizenzklasse [5] einer Software werden die vertragsgemäßen Anforderungen an die Verwendung einer Software charakterisiert. Folgende gängige Anwendungsbeispiele für Nutzungsklassen bedürfen (sofern nicht anders angegeben) einer gesonderten Überprüfung: Eine vollständige Lizenz kann allein verwendet werden und erfordert keine vorherige Lizenz. Upgrade- und Herabstufungslizenzen können für den Lizenzausgleich nur dann berücksichtigt werden, wenn die kontinuierliche Lizenz-Kette von der vorherigen Vollversion zu den entsprechenden Upgrade-Lizenzen wieder zu einer effektiven Voll-Lizenz führt.

Die Bildung dieser Lizenzkette und ihrer Unterlagen wird auch als Assembly bezeichnet. Aktualisierungen beinhalten Bugfixes oder geringfügige Softwareerweiterungen, in der Regel als Subversion oder Hotspot innerhalb einer Datei. Bei der Verwendung eines Upgrades ist kein weiterer Nachweis der Lizenz für die Updateversion notwendig. Erweiterungen sind zusätzliche Komponenten der Software, die weder vom Softwarehersteller noch in der Erlaubnis zur Nutzung der Software aufgenommen werden müssen.

Kundenzugriffslizenzen ("CAL") sind Zusatzlizenzen für die Inanspruchnahme von Diensten eines Rechners, auf dem z.B. eine Datenbasis ihre Dienstleistungen bereitstellt. Für die Verwendung der Datenbasis können weitere Lizenzen notwendig sein. Der Lizenzvertrag für das Downgrade erlaubt es dem Lizenzpartner, eine geringere Produktausgabe als die Lizenzversion zu verwenden. Beispiel: Eine Microsoft Windows 7-Lizenz kann Sie zur Installierung und Verwendung von Microsoft Windows XP ermächtigen.

Microsoft Windows XP und Microsoft Windows 7 sind lizensiert, Microsoft Windows XP ist im Lieferumfang enthalten. Die Fachliteratur unterscheidet manchmal auch zwischen Lizenzarten und Lizenzkennzahlen, worin sich der Lizenzart auf die Typ der zugrundeliegenden Maßnahme (z.B. Vorrichtung, Benutzer, Zeit, Nutzung) und die Lizenzkennzahl dann die exakte Ausprägung der Maßnahme ausweist.

In der Lizenzmetrik[6] wird festgelegt, wie die Lizenzanforderung zu zählen ist. Zahlreiche Lizenzierer haben mehrere Versionen derselben Software im Angebot, um den Anforderungen des Markts besser gerecht zu werden. Die Lizenzverwaltung ist in die folgenden Ebenen unterteilt: Bestimmung der eingesetzten Software in einer Datenbasis, dieser Arbeitsschritt wird oft auch als Softwareinventar bezeichnet und das Resultat nach Softwareinventar.

Vorraussetzung dafür ist der Umgang mit den Software-Bediengeräten. Dazu ist es erforderlich, das kommerzielle Softwareprodukt inkl. seiner Produktversion anhand der gefundenen Eigenschaften zu identifizieren. Diese Lizenzanforderung muss möglicherweise durch Kundenzugriffslizenzen erweitert werden, die fachlich nicht bestimmbar sind. Compliance-Check: Vergleich des Software-Inventars mit dem Lizenzbestand, d.h. Überprüfung, ob für die eingesetzte Software auch Lizenzen verfügbar sind (dies wird auch als Erstellen einer Lizenzsumme bezeichnet).

Lizenzabdeckung oder Überlizenzierung: Es gibt mehr Lizenzen als Softwareimplementierungen oder Installationen. Abhängig vom Ausmaß der Überlizensierung kann dies dem Konzern wirtschaftliche Schäden zufügen. Lizenzverschleierung oder Unterlizenzierung: Es gibt weniger Lizenzen als Softwareimplementierungen oder Installationen. Abhängig von der Lizenzvereinbarung können für die Compliance-Prüfung gewisse Fristen festgelegt werden, außerhalb derer keine Prüfung notwendig ist.

Jegliche Sublizenzierung, die bei einer vorgeschriebenen Compliance-Prüfung erkannt oder aufgedeckt werden kann, ist eine Lizenzverletzung. Verschiedene Hard- und Software sowie verschiedene Betriebsysteme und Netze müssen beachtet werden, z.B. bei der Aufzeichnung der eingesetzten Software. Beim Erfassen von Lizenzen fehlt es oft an Prozessen, um Lizenzen reguliert und geordnet zu speichern. Beim Einrichten der Datenbank ist es wichtig, die Unternehmensstruktur mit den unterschiedlichen Stufen von Geschäftsbereich und Kostenstelle abzubilden.

Auf Grund dieser weitreichenden Vorgaben beinhaltet das Lizenz-Management in der Praxis in der Regel auch: Darüber hinaus beinhaltet das Lizenz-Management eine präzise Berücksichtigung und Ausgestaltung der bestehenden Lizenzen - das Contract Management. Software-Verträge bergen eine Vielzahl von Möglichkeiten (z.B. Informationen darüber, wann ein kostenloses Upgrade möglich ist), aber auch Gefahren für das eigene Haus. Im Rahmen der Vertragsverwaltung werden diese Informationen erfasst (in der Regelfall auch in einer Datenbank) und damit der Generalplanung zur Verfügung gestellt.

Je nach Unternehmensgröße und der Vielzahl der verwendeten Software-Produkte und -Versionen kann es notwendig sein, eine spezielle Lizenzmanagement-Software einzusetzen, um das Software-Lizenzmanagement korrekt und wirtschaftlich umzusetzen. Planungsfähige Lizenzaufwendungen des Betreibers, die entsprechend dem Unternehmenszweck skalierbar sind. Erleichterung bei der Einrichtung und Instandhaltung von Anlagen, wenn der Betreiber andere Software-Versionen zur Verfügung stellt.

Erfassung von Lizenzrückstellungen zur Reduzierung des Lizenzüberschusses oder -fehlbetrags und zur Bewertung des Wertes für die Rechnungslegung des Betriebes (z.B. im Anlagevermögen). Der bewusste Einsatz der Ressourcensoftware führte zu einer bedarfsorientierten Verbreitung der Software, Regalware (ungenutzte Software) wird umgangen. Neben den Prozessen der Nachfrageplanung, des Einkaufs, der Lizenzverwaltung, der Datenbestimmung und der Lizenzbilanzierung müssen im Rahmen eines Gesamtkonzeptes eines konzernweiten Lizenz-Managements auch finanzielle und steuerliche Gesichtspunkte berücksichtigt und konzipiert werden.

Beispielsweise werden nur sehr wenige Firmen uninstallierte oder verworfene Software aus ihren Anlagenportfolios löschen. Zudem sind beim Wiederverkauf von Software insbesondere zwischen angeschlossenen, aber wirtschaftlich selbständigen Teilen eines Unternehmens Steuerrechtsaspekte zu berücksichtigen. Generell ist hier das Fremdvergleichsprinzip anzuwenden: Auch bei "gebrauchter" Software müssen Geschäfte zwischen assoziierten Unternehmungen so strukturiert sein, wie sie unter marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stattgefunden hätten.

Daher muss auf den Lizenz-Preis ein bestimmter Zuschlag erhoben werden. Dabei sind neben den steuerlichen Aspekten auch handelspolitische Gesichtspunkte zu berücksichtigen, wenn z.B. grössere Konzessionspakete im Inland an Tochtergesellschaften vertrieben werden. Aufgrund hoher Importabgaben und zeitaufwendiger bürokratischer Hindernisse kann es sinnvoll sein, Software unmittelbar im Nutzungsland zu kaufen oder dort zu vertragsschließen.

Januar-Armin Reepmeyer, Frank Bensberg: Lizenz-Management in dezentralen Netzen - Rechtsgrundlagen, Organisationskonzepte, Software-Tools. Bd., Nr. 6, 1994, S. 591-599. Tursten Groll: 1x1 des Lizenz-Managements. Praktischer Leitfaden für Lizenz-Manager.

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