Softwareverteilung

Programmverteilung

Mit diesem Artikel wenden wir uns einem zentralen Aspekt des Kundenmanagements zu, der Softwareverteilung. Ein zentral steuerbarer Softwarevertrieb, der durch Prozesse initiiert werden kann und den Aufwand verkürzt. Glücklicherweise helfen Systeme zur Softwareverteilung dem angeschlagenen Administrator, für den er nicht einmal seine Brieftasche öffnen muss.

mw-headline" id="Ziel_der_Softwareverteilung">Ziel der Softwareverteilung[Edit | < Quellcode bearbeiten]

Die Softwarebereitstellung ist der Prozess der Softwareinstallation auf Computern. Vielen Benutzern fehlt das Wissen oder die Berechtigung, dass sie selbst Programme aufspielen können. Deshalb ist es in Unternehmen weit verbreitet, dass Fachkräfte diese Funktion für die Benutzer ausführen oder einleiten. Bei großen Unternehmen wird die installierte Version der Computersoftware unbemerkt ausgeführt.

Beispiele sind die unbemannte Installierung unter Windows und die unbemannte Installierung unter DOS. Der Softwarevertrieb ist ein entscheidender Vorgang, da er auch die Korrekturen des Betriebssystems und die Installierung von sicherheitsrelevanten Applikationen wie Virenscannern, Browsern und E-Mail-Programmen umfasst. Bei Fehlern in der Softwareverteilung kann es zu Fehlfunktionen und Ausfällen an einer großen Anzahl von Arbeitsplätzen kommen.

Die Softwareverteilung zielt auf die automatisierte Ersteinführung, Konfigurierung und Pflege einer großen Zahl von Rechnern mit wenig Zeitaufwand ab. Oftmals wird auch angestrebt, dass die Computer so gleichmäßig wie möglich mit einer eigenen Computersoftware aufbereitet werden. Nebenbei erhalten Sie oft Hinweise auf die Zahl der installierten lizenzpflichtigen Produkte. Verwalter Der Verwalter des Softwareverteilungssystems Benutzer Empfängt die erforderlichen Programme zur automatischen Installierung und Konfigurierung des Softwareherstellers Liefert die Programme und das Infektionsprogramm Produktmanager Definiert die Konstellation und die Installationsart für eine Anwendung Packagers Pakete das Einrichtungsprogramm der Anwendung in ein Programmpaket des Softwareverteilungssystems Netzbetreiber Bedient das Computernetzwerk, in dem die Softwareverteilung erfolgt.

Bediener Betreibt die erforderlichen Bediener. Unterstützung Ermöglicht den Benutzer bei Fehlern oder Problemstellungen und verwendet die Softwareverteilung, um Daten zu sammeln und Fehler zu beheben. Wenn der Verwalter vom Verwalter Auskunft über den Zustand und die Ausstattung des Gerätes gibt, bekommt der Softwareschmied vom Softwareschmied Auskunft über den Produktsupport und meldet ( "Service Level Agreement") nach der Qualifizierung schwerwiegende Fehlfunktionen zur Beseitigung an den Schmidt, der Produktmanager bekommt vom Produktmanager Auskunft über die Ausstattung der eingesetzten Softwaren und Release-Planung, der Verpacker wird vom Verpacker über die in den Paketen enthaltenen Sachverhalte informiert, der Netzwerk- und Dienerbetreiber erhältnissesorientiert.

Standardprotokolle und Normen Einheitliche Vorgehensweisen, mit denen Rechner zum Datenaustausch eingesetzt werden können. bootp, pxe, ip, dhcp, http, ftp, unc, multilticast und LDap sind für die softwareverteilung von großer bedeutung. Rechner Bezieht das Betriebsystem und die durch die Softwareverteilung installierten Applikationen. Paketsammlung von Audiodateien, die von einer Anwendung automatisch eingerichtet und konfektioniert werden.

Im Regelfall werden alle benötigten Daten in ein verdichtetes Dokument gepackt. Verpackungssoftware Spezielles Softwareprogramm zur Erzeugung eines Paketes. Konfigurationssoftware Sofware zur Ablage und Wartung der Konstruktionsdaten, d.h. der Benutzer- und Computerverzeichnisse sowie der Verzeichnisverzeichnisse der Packages, der installierten Progamme und deren Voreinstellungen. Möglicherweise sind der Packet-Server und der Konfigurations-Server derselbe physikalische Rechner.

Um Applikationen installieren zu können, muss zuerst das Betriebsystem in Betrieb genommen werden. Bei der ersten Variante startet der Rechner von der CD/DVD, auf der alle erforderlichen Daten abgelegt sind. Die Software zur Betriebssysteminstallation (auch auf dem Datenträger) wird dabei vollautomatisch durchlaufen. Dies kann oft so voreingestellt sein, dass keine Benutzereingaben erforderlich sind.

Während der Netzinstallation ruft das BIOS des Rechners zunächst die benötigten Progamme aus dem Netz (meist über das TFTP-Protokoll) und führt sie aus. Normalerweise wird mit diesem Progamm dann das Betriebssysteminstallationsprogramm von einem Rechner im Netz geladen. Für die Betriebssysteminstallation werden zwei unterschiedliche Methoden verwendet: Für den ersten Anwendungsfall wird das Progamm genannt, mit dem der Benutzer auch das Betriebsystem installiert.

Allerdings empfängt das Progamm nicht alle erforderlichen Informationen vom Benutzer, sondern aus einer Konfigurations-Datei (unbeaufsichtigte Installation). Anschließend werden vom Betriebssysteminstallationsprogramm alle erforderlichen Arbeitsschritte entsprechend der erfolgten händischen Betriebssysteminstallation durchgeführt, z.B. die Anerkennung der bestehenden EDV. In dem zweiten Falle wird das Betriebsystem einmalig auf einem Rechner mitinstalliert, dann wird ein Speicherimage erzeugt.

Nachteile sind die lange Ausführungsdauer und die Tatsache, dass alle Applikationsprogramme danach in Betrieb genommen werden müssen. Allerdings hat die Abhängigkeiten der Anlage von der eingesetzten Technik einen negativen Einfluss. Windows Vista und die entsprechenden Programme sind auf einem Computer in Betrieb. Gewisse Bereiche des Betriebssystemes (Security-IDs und Treiberdateien) werden beim Erzeugen des Image ausgelesen.

Es handelt sich um eine Minimalversion von Windows Vista, die ohne vorherige Konfiguration ausgeführt werden kann. Anschließend wird das Bild mit dem Windows Vista Setup-Programm auf dem Zielsystem gespeichert. Anschließend wird vom Setup-Programm die standardmäßige Hardwareerkennung durchgeführt und die erforderlichen Fahrer aufgesetzt. Nach der vollständigen Betriebssysteminstallation können die - zumeist verpackten - Applikationsprogramme mit dem Programm in Betrieb genommen werden.

Unter Microsoft Windows kann die MSI-Technologie (Windows Installer) eingesetzt werden, bei der das Setup-Programm bereits im Betriebsystem eingebunden ist. Es enthält nur die erforderlichen Anwendungsdateien und eine Steuerdatei, die dem Betriebsystem sagt, welche Maßnahmen bei der Installierung durchgeführt werden müssen. Anschließend können die fertiggestellten Packstücke entweder von den verantwortlichen Stellen für die Einrichtung geplant (Push-Mechanismus) oder vom Benutzer selbst zur Einrichtung selektiert werden, z.B. in einem so genannten " Software-Kiosk " (Pull-Mechanismus).

Im Regelfall sind die Benutzer mit der Aufgabe, Applikationen zu konfigurieren, überschwemmt. Fehlkonfigurationen von Applikationen sind eine häufigste Fehlerursache. Deshalb werden die Applikationen nach der Installierung durch die Softwareverteilung aufbereitet. Es werden die Anwendungsparameter wie Referenzen auf andere Rechner, Lizenzkeys und Verzeichnisse angegeben.

Dies können allgemeine Paramter sein, die für alle Benutzer den selben Nutzen haben, oder Paramter, die für verschiedene Benutzergruppen verschieden definiert sind. Dabei ist zu differenzieren, ob die Vorgaben vom Benutzer geändert werden können oder ob die Softwareverteilung gewährleisten soll, dass die Vorgaben nicht vom Benutzer geändert werden oder ob die Vorgaben vom Benutzer selbst zurückgenommen werden.

Software-Verteilungssysteme handhaben diese Vorgaben daher in einer zentralen Weise und wendet sie automatisch auf die Client-Computer an. Der Client-Computer erstattet nach der Installierung und Konfigurierung Bericht an das Software-Verteilungssystem und erstattet Bericht über den erfolgreichen oder misslungenen Verlauf der ausgeführten Maßnahmen. Dadurch verfügt der Verwalter über die notwendigen Hinweise zur Fehlerbehebung, vor allem zur nachträglichen Installierung von ausgefallenen Teilanlagen.

Einen Überblick über das Themengebiet Anwendungsinstallation finden Sie unter der Rubrik Anwendungsinstallation (Computer). Heute braucht ein Benutzer eine große Zahl von Programm für seine Tätigkeit. Daher muss für jeden Benutzer oder Rechner eine Aufstellung der von der Softwareverteilung zu installierenden Packages gespeichert werden. Darüber hinaus müssen die Kenngrößen für die Projektierung der Applikationen gespeichert werden.

Die Gruppierung von Benutzern oder Computern ist sehr nützlich. Damit hat der Verwalter deutlich weniger Zeitaufwand, als wenn er jeden einzelnen PC oder Benutzer individuell einstellen muss. Darin sind auch statistisch relevante Daten enthalten, wie z.B. eine Liste, auf wie vielen Computern eine spezielle Anwendung läuft. Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Konfigurationsdokumentation, Administratorschulung, Vier-Augen-Prinzip, betriebliche Überwachung und statische Auswertung tragen zur Verlässlichkeit des Softwareverteilers bei.

Anwendungsbeispiele für Software-Verteilungssysteme sind: Beispiel für Software-Verteilungssysteme für mobile Geräte (Mobile Device Management): Java Web Start erlaubt den Herunterladen von Java-Anwendungen und deren automatisierte Einrichtung auf dem Client-Computer. Java Web Start überprüft bei jedem Aufrufen einer solchen Java-Anwendung, ob eine aktuellere Fassung auf dem Datenserver verfügbar ist und führt bei Bedarf eine entsprechende Nachinstallation durch. Es ist daher kein Softwareverteilsystem im eigentlichen Sinne.

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