Softwareverteilung Freeware

Freeware für den Softwarevertrieb

Haben Sie Fragen zur Softwareverteilung? Die automatische Softwareverteilung und -installation ersetzt den Sneaker-Support. Werkzeuge im Überblick Heute kann sich jedoch kein anderes Untenehmen mehr erlauben, auf Anwendungen zur Benutzerverwaltung, Inventur, Remote Maintenance, Netzwerkverkehrskontrolle oder Softwareverteilung zu verzichtet. Es kann ohne Bedenken auf Remote-Wartung und Softwareverteilung verzichtet werden, denn bei Notfällen kann ein erfahrener Mitarbeiter helfen. Allerdings wird ein großes Konzern mit mehreren hundert Beschäftigten über mehrere, ggf.

auch international tätige Niederlassungen hinweg nicht mehr auf ein ganzheitliches Systemmanagement mit der Option der Fernwartung und Softwareverteilung verzichtet werden können.

Die Bandbreite erstreckt sich von kleinen Backup-Anwendungen und Monitoring-Tools (z.B. "Big Brother" von Questsoftware) bis hin zu großen System-Management-Paketen wie "Tivoli" von IBM oder "Unicenter" von CA. Mit zunehmender Komplexität der Gesamtlösung steigt die Herstellerabhängigkeit, die gerade für Firmen, die ihre IT-Kernkomponenten als Lebens- und Nervenleitung ihres Geschäftsmodells sehen, immer wichtiger wird.

Dies sind die Programme "Univention Corporate Server" (UCS) von Univetion, "GOsa¬?" von Gonicus und das Open Source Projekt "m23" unter der Federführung von Hauke Goos-Habermann. Im Jahr 2002 begann Univetion, mehrere Open-Source-Tools in einem einzigen Programmpaket zu kombinieren. Sämtliche Bestandteile des UCS können "out of the box" installiert, über den Webbrowser konfiguriert und direkt genutzt werden.

Mithilfe des UCS kann der Benutzer sowohl Windows- als auch Linux-Pakete vertreiben und Server-, Client- und Druckobjekte managen. Dementsprechend wird UCS vor allem in mittelständischen und großen Betrieben sowie in der öffentlichen Verwaltung verwendet. Mittlerweile kann auf ein Netzwerk von IT-Firmen und Systementwicklern zurückgegriffen werden, die UCS unterstützen. Der UCS selbst wird z. B. mit der " Univetion Managment Console " administriert, während der " Directory Manager " für die Verwaltung von LDAP-Objekten verwendet wird.

Wenn Sie das UCS in Ihrem Betrieb einsetzen wollen, aber keine direkte Unterstützung durch Univetion wünschen, können Sie die benötigten Packages aus dem Quelltext selbst zusammenstellen. GOsa¬? ist eine leistungsstarke und - nach erfolgter Konfigurierung - bequeme Systemverwaltung in Netzwerken verschiedener Größen. Die Gonicus GbR hat seit 2001 ihren "Gonicus-Systemadministrator" weiterentwickelt.

Die 2004 veröffentlichte Variante 2.1 ist eine Komplettlösung. GOsa¬? Neben den Client-Objekten können auch Serversysteme und Printer verwaltet werden. Zahlreiche Gremien wie der Dt. Parlament und die Stadt München haben sich für GOsa¬? ausgesprochen, weil es die Administration von LDAP-basierten Open-Source-Umgebungen optimal mitgestaltet und bestehende IT-Komponenten sehr gut aufnimmt.

Von besonderem Erfolg ist die Software-Verteilungssteuerung, die GOsa¬? mit FAI (Fully Automatic Installation) für Linux-Clients und OPSI (Open PC Serverbasierung ) für die Windows-Welt beherrscht. Das Programm steht auf der Projekt-Seite zum Herunterladen zur Verfügung. Was ist das Praktische an diesem GOSA? Solange dies nicht glatt verläuft, ist die Einführung in GOsa¬? verhältnismäßig zeitaufwendig.

Kurz gesagt, GOsa¬? wird für mittelgroße und große Firmen empfohlen, die bestehende IT-Komponenten einbinden wollen. Denn die Standardisierung der Verwaltung bestehender Nutzerdaten und Infrastrukturelemente mit GOsa¬? ist nützlich, aber nicht leicht. Der m23, der zurzeit in der Version 10.3 verfügbar ist, ist eine Systemmanagement-Software mit dem Fokus auf die Softwareverteilung.

Die gute Dokumentierung trÃ?gt auch dazu bei, dass auch weniger erfahrene Sachbearbeiter rasch eine leistungsstarke Lösung fÃ?r die Softwareverteilung einrichten können. m23 beinhaltet keine eigene Benutzerverwaltung, sondern Bringt OpenLDAP als leistungsstarkes Werkzeug mit. OpenLDAP wird mit phpLDAPadmin betrieben, das vollständig in die m23-Schnittstelle einbindet.

Im Unterschied zu UCS und GOsa¬? richtet sich m23 klar an kleine und mittelständische Betriebe, die unkomplizierte IT-Strukturen mit weniger anspruchsvollen Peripheriegeräten einsetzen. Sämtliche Lösungsansätze sind als Open-Source-Software erhältlich, verfügen über eine leistungsstarke Softwareverteilung und verfügen zudem über einen breiten Funktionsspektrum. Obwohl sich das UCS ideal für das Greenfield-System-Management eignet, besteht die Besonderheit von GOsa¬? in der Einbindung bestehender Anlagen.

Die beiden Werkzeuge richten sich an mittelständische und große Anlagen. GOsa¬?

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