Systemmanagement

Anlagenmanagement

Systemverwaltung Das Systemmanagement ist die Kontrolle aller Geschäftsprozesse und Geschäftsvorgänge zwischen Lieferant, Kunde und Mitarbeiter. Im Geschäftsverkehr ist das Systemmanagement auf E-Services ausgerichtet, aber auch auf einzelne Bedürfnisse der Kundinnen und Kunde, wie z.B. Kundenbeziehungsmanagement (CRM), die Kontrolle von operativen Unternehmensprozessen, wie z.B.

Unternehmensressourcenmanagement (ERP) oder die organisatorische und IT-Steuerung der Warenlogistik, wie z.B. SCM.

Das Systemmanagement betrachtet in seiner Rangfolge die Applikationen, die Middelware, die Betriebssysteme sowie die Netze, Bediener und deren Peripherie.

Werkzeuge für das Systemmanagement | Networking

Das systematische Netzwerk- und Systemmanagement ist seit vielen Jahren eine praktische Erfahrung in großen ITOrganisationen. Mittelständische Firmen zögern viel mehr, Werkzeuge für das Netzwerk- und Systemmanagement einzusetzen als große Firmen und öffentliche Verwaltungen. Die vier Eckpfeiler des Systemmanagements Vier Eckpfeiler bilden den Kernbereich des IT-Systemmanagements: Darüber hinaus müssen IT-Abteilungen, die als "Profit Center" tätig sind, über ein "Business Service Management" verfügen, um den Nutzern den garantierten Service in Gestalt von "Service Levels" in Rechnung stellen zu können.

In der Regel wird dieser Servicebereich durch einen speziellen Hot Desk oder ein Service Center erweitert. Es stellt sich die Frage: Welcher davon ist am besten für die Automatisierung geeignet? "Hans-Heinrich Aenishänslin sagt: "Alle administrativen Aufgaben, die sich immer wiederkehren.". Der Dell-Experte führt als Beispiel dafür das Patch-Management an, weil es auf einem zentralem Systemmanagement basiert und ständig und automatisiert prüft, ob die Anlagen den spezifizierten IT-Sicherheitsrichtlinien genügen.

"â??GerÃ?te, deren Zustand aufgrund von fehlenden Patchs von den Spezifikationen abweicht, werden von uns Ã?ber ein automatisches Upgrade informiertâ??, sagt AenishÃ?ndlin. Schon dies allein entlastet die Systemadministration erheblich und verbessert die IT-Sicherheit. Das Patch-Management ist eine der zeitaufwändigsten Tätigkeiten für die kleinen IT-Teams im mittelständischen Umfeld, wenn es um die Bereitstellung und Wartung von Arbeitsplatzumgebungen im Betrieb geht. "Viele Abläufe können zum Glück sehr gut automatisiert werden", sagt Greg Campion, Systemverwalter der Paulus AG und bezieht sich auf andere Aufgabenstellungen in diesem Umfeld, wie das Erstellen von E-Mail-Verteilern oder neue Workstations.

Der CA-Experte Andreas Gerst betrachtet den Bestand an Server und virtuelle Systeme sowie Netzwerkkomponenten als gute Ausgangsbasis, da er auch die Verfügbarkeit bestimmter Services und Komponenten automatisieren kann. Auf der Grundlage eines Notfallplans können vorgefertigte Prozesse, z.B. bei einem Netzausfall oder in anderen Ausnahmefällen, auch vollautomatisch laufen - das Unternehmen kennt die Sachlage auf der Grundlage gespeicherter Regelwerke.

Automatisierung von RoutineaufgabenRalf Passichen, Senior Direktor Worldwide Product & Solutions Engineering bei Automic Software, startet immer die Automatisierung des IT-Betriebs mit der Anwendung und der IT-Infrastruktur. Hierzu gehören die Business Leader Cloud Platform bei Microsoft Deutschland und ihre Mitarbeiter zum einen mit Prozessen zur Benutzeradministration, Systemeinführung, Softwareinstallation oder regelmäßigen Instandhaltung. Andererseits eignen sich auch "wiederkehrende Verwaltungsaufgaben oder einheitliche Maßnahmen für bestimmte Nachrichten wie Systemfehler" für die Automatisierung.

"Mit mehr Zeit für neue Ideen und Neuerungen steigt auch die Sympathie und Loyalität der IT-Mitarbeiter zum Konzern - anstatt sich mit langwierigen Routinetätigkeiten zu befassen. "Wie auch bei Aenishänslin zählen zu diesen Aufgaben die Verteilung von Standardsoftware und Aktualisierungen sowie die Überprüfung der Einhaltung der verwendeten Standardsysteme oder Cloud Services.

Die Überwachung der Servicevereinbarungen und -ziele sowie der zugrundeliegenden Kontrakte sind weitere für die Firma Kreher übliche Routineaufgaben, ebenso wie das Capacity Management und die Mitarbeit am Servicedesk. Die ungeliebte Routine - obwohl sehr wichtig - ist auch die Ursachenanalyse nach einem Systemabsturz. Julius Brok, Technischer Produktmanager bei der IT-Novum mit Sicherheit mit "den Erfahrungen " in der Automatisierung beginnen - und mit denen Sie wissen, wie das Resultat aussieht.

"â??Es ist nicht empfehlenswert, Sachen zu vervielfÃ?ltigen und zugleich auszuwerten oder auszuprobierenâ??, sagt Bloch. Deshalb empfiehlt er, nicht in den Problembereichen anzufangen, besonders wenn man nicht weiß, was die Ursachen der Störungen sind. Ebenso sollte man nicht sofort ganze IT-Systeme komplett auflösen, sondern mit Ausschnitten aus dem Bereich der IT starten, um sich zunächst mit der Technologie und den verwendeten Werkzeugen zurechtzukommen.

"Allerdings neigen viele Firmen dazu, dort anzufangen, wo die Automation besonders einfach erscheint", mahnt er vor einem verständlichen Irrweg. "Deshalb empfehle ich jedem mittelständischen Untenehmen, zunächst zu prüfen, welche Abläufe für das Untenehmen am bedeutendsten sind und welches Optimierungspotential sie haben", so Paschin. "Ein Praxisbeispiel: Viele Firmen starten die Automation mit Back-up.

Sneaker IT AdE Für Automatisierungsprojekte sind natürlich diejenigen Aufgabenstellungen gut gerüstet, die viel Zeit in Anspruch nehmen und die entsprechenden Personalressourcen bindet. "Kennzeichnend dafür sind Tätigkeiten, die allgemein als Sneaker-Informatik bekannt sind", sagt Dell-Manager Aenishänslin. "Wenn Sie " Unwichtiges " durch die Automatisierung deutlich rascher erledigen, haben Sie mehr Zeit für bedeutende Aufträge.

Auch die Microsoft-Expertin Anna Nootholt betrachtet es so - und beginnt mit der Automatisierung für alltägliche wiederkehrende Aktivitäten, häufige Nutzeranforderungen (z.B. Rechtevergabe) oder Softwareinstallationen. Weitere Bewerber für die Notbremse sind fehlerträchtige Verfahren wie die Datenerfassung von Endgeräten oder die Durchführung regelmäßiger Wartungsarbeiten. Es ist jedoch von Bedeutung, die Zahl der prozentualen Abläufe pro Kalendermonat, den Verwaltungsaufwand, die Prozessdauer und die Gesamtkomplexität für jeden dieser Abläufe im Voraus zu erfassen.

Laut Nootholt hat es sich als erfolgreich erwiesen, dass die Verwalter zunächst die so genannten "Low Hanging Fruits" erkennen - d.h. niedrig komplexe Vorgänge, die eine große Zahl von Arbeitszeiten aufwenden. Vergleicht man den Einführungsaufwand mit der gesparten Arbeitsleistung, zahlt sich dieser Automatisierungsansatz sehr zeitnah aus. Auch Julius Bloch geht praxisnah vor und verarbeitet zunächst "alles, was ich zu tun habe, auf mehr als einem System".

Darüber hinaus sind langwierige Wartezeiten gute Voraussetzungen für Automatisierungsprojekte für den Endanwender. Das Beschleunigen dieser Abläufe, verbunden mit einem "Self Service", erhöht die Kundenzufriedenheit und reduziert den Arbeitsaufwand im It-Betrieb. Letztendlich ist der automatisierte IT-Betrieb für Creher vor allem dort Sinn, wo Handarbeit oder Routinearbeiten vermieden oder reduziert werden können.

"Der Zusammenhang zwischen Arbeitsaufwand und Resultat und damit die Zeit- und Kostenersparnis sollte in einem angemessenen Rahmen liegen", beschränkt Hans-Heinrich Aenishänslin - und mahnt vor einer zu allzu unkonventionellen Sichtweise. "Es ist vorstellbar, dass sich eine alleinige Problemlösung nicht für die Anschaffung von neuen Systemen oder weniger mobilen Endgeräten rechnet, sondern für das Lizenz-Management und vor allem für Patch-Management und IT-Sicherheit", bemerkt Aenishänslin immer wieder aufs Neue.

Vermeiden Sie OverkillIn Prinzip, Automatisierungstechnik erhöht die Güte unmittelbar, da sie einen reproduzierbaren Prozessablauf in einem bestimmten Bereich ermöglicht. "â??Aber die Automatisierungstechnik darf nicht zur Hauptbelastung der IT-Abteilung werdenâ??, mahnt Andreas Gerst vor dem Ã?berfluss. Denn die Automatisierungstechnik dient nur dazu, die Funktionsfähigkeit aller Anlagen und Informationen zu kontrollieren und zu sichern, die das operative Ziel mittragen.

Die übermäßige Automatisierung wirkt sich negativ auf den Betriebsablauf aus, sobald sie mehr Mittel benötigt als die bisher von Hand ausgeführten Aktivitäten. Für den optimierten Grad der Automatisierung im operativen Geschäft gibt es keine Faustregeln. "Vieles kann in einer weitestgehend einheitlichen IT-Umgebung automatisiert werden", sagt Hans-Heinrich Aenishänslin, der jedoch einige Ratschläge zur Verbesserung der Ausgangssituation hat.

"Solche Faustregeln betrachtet er selbst als nicht zulässige Generalisierungen; sie würden der Vielschichtigkeit der systemkonformen Automatisierung nicht Rechnung tragen. "Ähnlich wie beim Outsourcen sollten Sie in der Automatisierungstechnik keine Entscheidung auf der Grundlage von Baucheinschätzungen treffen, sondern vielmehr einen Kostenvergleich anstellen", sagt Robert Kreher. "Anna Notholt veranschaulicht am Beispiel von Deutschland am Beispiel von Deutschland, wie erfolgreich Automatisierungen im Systemmanagement sein können.

"Die Selbstbedienung und -automation verbessert die FlexibilitÃ?t und Geschwindigkeit bei der Bereitstellung von Diensten und vereinfacht die IT-Administration", so Notholt abschlieÃ?end. "Letztendlich profitieren die Mitarbeiter von mehr Effizienz und höherer Konkurrenzfähigkeit. "Für Ralf Passien ist jede denkbare Form der Automatisation logisch - "mit Ausnahme der Arbeitsschritte, bei denen Menschen nicht automatisierbare Entscheide fällen müssen".

Zielsetzung der Automatisierungstechnik ist eine Arbeitsumgebung, in der so wenig manuelle Eingriffe wie möglich erforderlich sind.

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