Video Digitalisieren Hardware

Hardware für die Videodigitalisierung

Rund um Formate, Geräte und Programme Urlaub, Hochzeit, Geburtstag, Ausflug, Veranstaltung - es gab schon immer ehrgeizige Videografen. Ausgerüstet mit dem von uns begonnenen Videokamera, ein Blick immer auf den Bildsucher der Cam. Für den Videobegeisterten gab es in der Analogvideowelt drei mehr oder weniger unterschiedliche Systeme. Die VHS ist nach wie vor jedem bekannt, der es aus heutiger Perspektive ermöglicht hat, Filme von verrückten Kameras für Heimvideorekorder zu kaufen oder zu mieten.

Für einen so handlichen wie möglich gebauten Kameramann waren die großen Kasetten jedoch nur bedingt aussagekräftig. Durch die kleinen Cassetten konnte das Format im Videorekorder verwendet und auch in Videorecordern mit einem Netzteil wiedergegeben werden. Populärer war Video-8, dem später die hochwertigere Version Hi-8 folgte.

Videorekorder mit Hi-8 können auch auf Videokassetten schreiben, aber nicht inverse. Mit der Zeit wurde es auch in digitaler Form mit Rekorderkassetten hergestellt. Sie waren zwar in digitaler Form gespeichert, aber immer noch Kassette mit Bänder. Aber die Bildauflösung war viel besser. Bis zu 60 Filmminuten, Video-8 und Hi-8 bis zu 90 Min. konnten mit VHS-C-Kassetten aufgezeichnet werden - und so eine unglaubliche Menge an Filmmaterial auf zahllosen Kameras gesammelt.

Bereits in den 90er Jahren gab es die Möglichkeit, diese Folien zu zerschneiden - aber diese Anlagen waren für den privaten Anwender meistens einfach zu kostspielig. In der manuellen Bearbeitung am Videorecorder war es sehr zeitaufwendig und anfällig für Fehler. Heutzutage ist es anders - warum also nicht die Altfolien aus dem Pappkarton vom Speicher nehmen und die Videoaufnahmen digitalisieren und zerschneiden?

Es gibt nur Analogbänder. Um sie überhaupt am Rechner nutzen zu können, müssen diese zunächst einmal aufbereitet werden. Gibt es noch einen Player oder arbeitet der ältere Videorecorder noch? In der Vergangenheit gab es Grafikkarten, mit denen der Rechner um korrespondierende Verbindungen (Cinch) erweitert werden konnte. Sie erhalten das Analogvideosignal vom Videorecorder oder Videorecorder und digitalisieren es als Video-Datei auf die Computerfestplatte.

Selbstverständlich könnten die veralteten Video-Kassetten in einem einzigen Teil gespeichert und verwendet werden, aber wenn Sie bereits digitalisieren, können Sie die veralteten Schichten mit ein wenig Bearbeitung endlich in einen guten Zustand versetzen. Hierfür wird eine spezielle Videoverarbeitungssoftware benötig. Die berühmte Video deLuxe von Magix ist sehr einsteigerfreundlich und ermöglicht es, die vom USB-Videograbber stammenden Aufzeichnungen unmittelbar in der Programmoberfläche zu hinterlegen.

In Form einer Video-Datei oder als DVD? Wie geht es später mit dem digitalen Video weiter? Sollte es als reines Videofile gespeichert werden oder trotzdem als DVD im Verkaufsregal abspielbar sein? Beide sind möglich, mit Video deLuxe können Sie auch DVDs mit Menü erstellt und gebrannt werden. Es können auch Markierungen eingebaut werden, um das Video in mehrere Abschnitte zu gliedern.

Bei Bedarf kann das Video auch auf YouTube gespeichert werden. Um nicht jedem das Familienvideobild zu zeigen, können die dort befindlichen Spielfilme auch auf "privat" gestellt werden und sind somit für andere nicht zu haben. Es gibt keine Möglichkeit, die Dinge hier zu verkürzen. Abhängig vom Lebensalter und Typ des Kamerarecorders gibt es unterschiedliche Anschlusskabel.

Cinchstecker waren damals schon weit verbreiteten und so haben Videokameras zumindest zwei, aber besser drei Cinch-Ausgänge. Eine für das Video-Signal (meist gelb gekennzeichnet ) und zwei für den Stereo-Sound (rot und weiß). Wenn es nur einen einzigen Audioausgang für das Tonsignal gibt, kann der Videorekorder wahrscheinlich nur Töne in Mono aufzeichnen.

Sämtliche Daten wurden dann über eine spezielle Buchsenleiste am Kamerarecorder wiedergegeben. Doch auch dieses Verbindungskabel hatte am Ende drei Cinchstecker für den Anschluß an den Fernseher oder den Videorecorder. Die Verbindung des Camcorders mit dem USB-Digitalisierer ist so einfach wie möglich: Stecken Sie dazu die farbverbindlichen Anschlüsse des Camcorders und des USB-Digitalisierers ineinander. In Windows wird das Laufwerk selbst erkannt und kann in den Aufzeichnungsoptionen von Video deLuxe als Bildquelle ausgewählt werden.

Drücken Sie dann den blauen Record-Knopf in Video deLuxe und wählen Sie im nachfolgenden Dialogfenster "Analog" als Bildquelle. In dem darauffolgenden Dialogfenster können Sie nun einige Dinge einrichten. Fangen wir mit dem 1. Arbeitsschritt mit dem Grafiktreiber an. Wenn es bereits aktiviert ist, sollte das Video-Bild vom Videorekorder bereits auf der rechten Seite des Camcorders angezeigt werden. Weil der Sound vom Wiedergabegerät getrennt wiedergegeben wird, muss der Video-Grabber auch unter Audio-Treiber angewählt werden.

Wenn alles in Ordnung ist, sollte sowohl das aktuelle Video-Bild sichtbar sein als auch der Sound über die Computerlautsprecher wiedergegeben werden. Sie können in Punkt 2 den Namen der zu erzeugenden Video-Datei und den Verzeichniseintrag, in dem sie gespeichert werden soll, angeben. Sollen mehrere Cassetten digitalisiert werden, ist hier eine sinnvolle Benennung von Bedeutung, um später nicht verwirrt zu werden.

Wir haben es bereits oben erwähnt: Heute macht jedes Handy in Full-HD Filme, die damaligen Anlagen waren weit von solchen Vorsätzen entfernt. Könnten Sie sich das vorstellen? Nur mit dem DV-Standard liefern die Anlagen eine Bildauflösung von 720x576 Pixel, die auch vom Rechner gut aufgenommen wird. Im Falle von Analogformaten wie Video-8 oder VHS ist es aus technischer Sicht nicht möglich, von einer Lösung zu sprechen, da diese nicht als Pixelinformation abgespeichert wurden.

Versuchen Sie beim Digitalisieren unterschiedliche Bildauflösungen und nutzen Sie die mit den besten Ergebnissen. In der Praxis gibt es bei Lagern mit Magneten die Möglichkeit, die Aufnahmezeit zu begrenzen. Weil dies bei einer 90-minütigen Cassette auch so lange dauern kann, kann die Zeit auch hier eingestellt werden. So müssen Sie während der Aufzeichnung nicht neben ihnen Platz nehmen und können die Laufwerke ganz unkompliziert auslösen.

Video deLuxe verfügt neben den eigentlichen Bearbeitungsfunktionen auch über die Möglichkeit, Veränderungen am digitalen Bildmaterial durchzuführen. Die alten Schüsse sehen normalerweise hell und farblos aus, aber hier kann man noch viel aus den Effekten herausholen. Nachdem alles ausgeschnitten und editiert wurde, werden die Filme exportiert. Sinnvoll ist es, die Filme in einer größtmöglichen Qualität abzuspielen.

Dies ist jedoch nicht sinnvoll, da ein kleines Video mit 352x288 Bildpunkten in 720x576 Bildpunkten nur die Einzelbildpunkte aufbläst und so das Motiv wieder verschwommener und unscharfer macht. Ähnliches tritt später im Fernsehen auf, denn auch hier muss die niedrige Bildauflösung über den (heutigen) Hochauflösungsbildschirm verbreitet werden.

Das Digitalisieren Ihrer eigenen altbekannten Filme ist keine Zauberei. Aber die Mühe zahlt sich aus, wenn die veralteten Kindervideos oder Familienfeiern auf der Harddisk liegen und ohne großen Zeitaufwand wieder eingesehen werden können.

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