Vorteile Standardsoftware

Vorzüge der Standardsoftware

Vorteile und Schwächen von Individual- und Standardsoftware Wofür steht eigentlich etwas unter der Bezeichnung Software? Die Bezeichnung "Software" ist heute so verbreitet, dass kein Versuch unternommen wird, sie überhaupt zu deuten. Das Pendant zur Hard- und Hardware, die physikalischen Bestandteile eines Computersystemes, ist die Zeit. Gemäß der gemeinsamen Begriffsbestimmung bezieht sich die Begriffsbestimmung auf die Summe aller Computerprogramme und deren Unterlage.

Für den Betrieb eines Datenverarbeitungssystems ist eine entsprechende Hardware erforderlich. Softwaresysteme können in die folgenden Teilgruppen eingeteilt werden: Im wirtschaftlichen Anwendungsbereich sind dies z.B. Buchhaltung, Supply Chain Management, Personaladministration, da für Firmen aufgrund der Kosten-Nutzen-Relation eine nachhaltige Profitabilität erwartet wird. Dabei wird die Applikationssoftware in zwei Typen unterteilt: Standardsoftware ist eine unternehmensweit erstellte Individualsoftware. Diese wird in der Praxis meist für sie erstellt, aber es gibt auch Standardsoftware, die für kleine Gruppen mit besonderen Anforderungen ausgelegt ist.

Zu den weltweit renommiertesten Anbietern in diesem Bereich gehören SAP, Microsoft und Oracle. Individuelle Anlagesoftware ist eine individuelle Lösung. Die Anwenderfirma muss dies nicht unbedingt mit eigenen Programmierern einplanen. Mit der Entwicklung solcher Programme werden oft Fremdfirmen beauftrag. Für Firmen, die nicht zu diesen beiden Anwendungssoftware-Gruppen gehören, gibt es eine Vorablösung.

Hierfür gibt es das Konzept "Kaufen, Anpassen und Integrieren" (siehe dazu Google, A. (2008), S.314), das den Kauf von Standardsoftware bezeichnet, die nach den jeweiligen Bedürfnissen geändert oder erweitert wird. Standardsoftware ist in erster Linie preiswert in der Beschaffung und sehr rasch verfügbar, da sie unternehmensweit im Voraus erstellt wird und die Preise von einer größeren Anzahl von Kunden verhältnismäßig hoch sind.

Die Hersteller versuchen, den Gesamtbedarf einer Industrie mit einer einzigen Lösung zu decken. Die für die Umsetzung erforderliche Aufwändigkeit ist ein nachteiliger Faktor für die Betriebe. Aufgrund der Ausrichtung auf universelle Konzernstrukturen fügt sich die Lösung in der Regelfall nicht reibungslos in ein vorhandenes System ein. Global tätige Konzerne nutzen die mit der Technologie verfügbaren austauschbaren Fremdsprachen.

Darüber hinaus wird die Standardsoftware vom Lieferanten kontinuierlich weiter entwickelt. Das bedeutet, dass die Gesellschaften auf dem neuesten Stand sind, insbesondere im Zusammenhang mit gesetzlichen Änderungen, die z.B. veränderte Bilanzierungsverfahren erforderlich machen. Individuelle Software erfordert deutlich mehr Geld als Standardsoftware, da die Softwareentwicklung unternehmensindividuell zugeschnitten ist. Die Firma muss sich nicht darauf einstellen, die vorhandene Infrastruktur kann als Grundlage für die Weiterentwicklung herangezogen werden.

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