Was ist ein Cloud Speicher

Wie sieht ein Cloud-Speicher aus?

Das ist Cloud Storage? - Begriffserklärungen von WhatIs.com

Cloud-Speicher ist ein Dienstleistungsmodell, bei dem an einem entfernten Standort über ein Netz (in der Regel das Internet) aufrechterhalten, gemanagt, geschützt und den Nutzern zur Verfuegung gestellt werden. Um fortzufahren, aktivieren Sie einfach das Kontrollkästchen. Um fortzufahren, aktivieren Sie einfach das Kontrollkästchen. Für Cloud-Speicher gibt es im Grunde genommen drei Modelle: öffentliche Dienstleistungen für Cloud-Speicher wie den Simple Store Service (S3) von Amazon.

Dadurch wird eine mandantenfähige Speicherumgebung bereitgestellt, die sich am besten für nicht strukturierte Datensätze eignet. Die privaten Cloud-Speicherdienste bieten eine spezielle Arbeitsumgebung hinter der Brandmauer eines Unternehmens. Privat-Clouds sind für Benutzer gedacht, die eine benutzerdefinierte Arbeitsumgebung und mehr Übersicht über ihre Informationen wünschen. Hybrid Cloud Storage ist eine Zusammenfassung der ersten beiden Modelle mit mindestens einer privaten und einer Public Cloud Infrastruktur.

So kann ein Unternehmen z. B. aktiverweise verwendete und strukurierte Informationen in einer Private Cloud ablegen und archivieren, während unstruktierte Informationen in einer Public Cloud abgelegt werden. Das Cloud-Speichersystem der Enterprise-Klasse sollte entsprechend den heutigen Bedürfnissen ausbaubar sein.

Entwicklungen & Tendenzen

Bei Cloud Speicher handelt es sich um einen Dienst, der es Benutzern ermöglicht, Backups auf den Servern eines Cloud-Providers zu erstellen und dort zu lagern. Über ein mit dem Netz über eine vom Anbieter bereitgestellte besondere Bedienoberfläche angeschlossenes Endgerät sind diese Informationen dann abrufbar. Für den Anwender heißt das wesentlich mehr Datensicherheit, denn physischer Speicher, wie z.B. eine fremde Harddisk, kann dabei zerstört oder zerstört werden.

Das ist in der Cloud kein Nachteil. Bei den meisten Anbietern von Cloud-Speicherdienstleistungen stehen Ihnen Redundanzsysteme zur Verfügung. Für den ungewöhnlichen Anwendungsfall, dass eines der Datenzentren von einer Katastrophe oder einem schweren Energieausfall heimgesucht wird, sind die Informationen gesichert und immer noch auf einem baugleichen Backup-Server in einem anderen Datenzentrum vorhanden. In den meisten Datenzentren gibt es zumindest zwei gesicherte, getrennte Speicherorte für Informationen, die über das Netz zugänglich sind.

Speicherdienstleister erwerben die komplette Infrastruktur, die erforderlich ist, um die Kapazität für den ein- und auslassenden Datenverkehr und die Datenspeicherung sicherzustellen. Die Cloud-Provider müssen ihre Infrastruktur für mehrere tausend Anwender auf effiziente Weise zur Verfugung haben. Cloud-Provider sind somit in der Regel in der Situation, mehrere Benutzer auf einem einzigen Rechner unter Beibehaltung der Leistung aufzunehmen. Im Cloud-Speicher gibt es zwei grundlegende Speichertechnologien, die auch für die klassischen Speichersysteme erhältlich sind:

Dateiablage: Die Dateiablage ist die häufigste Form der Datenarchivierung, was vor allem auf ihre einfache Konfigurationsfähigkeit zurückzuführen ist. Diese einfache Funktionsweise macht die Dateispeicherung zum optimalen Speichertyp für die meisten Benutzer, die wenig Spezialanpassungen vornehmen müssen, aber lediglich ihre puren Daten abspeichern wollen. Blockspeicher: Blockspeicher werden verwendet, um Speichervolumina zu erstellen, die getrennt voneinander formatiert werden können, um eine einzelne Harddisk zu modellieren.

Der Blockspeicher kann an die Kundenanforderungen angepasst werden und bietet somit einen höheren Ausführungsstandard. Für den Betrieb eines Blockspeichers ist jedoch ein angeschlossenes Betriebssystem erforderlich. Obwohl sie im Vergleich zur Dateiablage eine wesentlich bessere Performance bietet, kann die Gesamtperformance durch Internet-abhängige Einflüsse reduziert werden. Die Cloud-Speicherangebote gibt es in fünf Haupttypen: Public Clouds, Private Clouds, Hybrid Clouds, Community Clouds und Cooperative Clouds.

Öffentliche Clouds sind über das Netz kommerziell verfügbar. Privat-Clouds verwenden Virtual Privat Networks (VPNs), um den Datendurchsatz auf ein einziges Unternehmens zu begrenzen. Für Firmen ist die Ausschließlichkeit von Privat-Clouds sehr interessant, da der Security-Aspekt hier viel einfacher zu steuern ist als in einer öffentlichen Cloud. Hybrid-Clouds werden als eine Mischung aus lokal gehosteter Hardwarestruktur und ausgelagerten Storage-Clouds eingesetzt.

Hybrid-Clouds sind für Unternehmen sinnvoll, die sehr empfindliche Unternehmensdaten intern halten wollen, aber bereit sind, eine öffentliche Cloud für weniger empfindliche Unternehmensdaten zu verwenden. Community-Clouds können von Personen derselben Organisation oder mit ähnlichem Interesse aufgerufen werden. Derartige Clouds sind beispielsweise bei Angehörigen des Gesundheitswesens populär, die gewisse berufsbezogene Informa-tionen miteinander teilen müssen.

Kooperative Clouds dagegen verteilen nicht genutzten, dezentralen Stauraum in einer Cloud, den andere dann verwenden können. Die Teilnehmenden bieten etwa die gleiche Menge an Speicher, wie sie selbst einnehmen. Cloud-Speicher werden aus mehreren Gründen immer attraktiver. Die interne Verwaltung von Speichern ist sehr investitionsintensiv; daher ist die Cloud für viele Firmen eine gute Methode, um Geld zu verdienen.

Unterstützt wird dies durch das Pay-as-you-go-Geschäftsmodell vieler Cloud-Anbieter. Die Cloud-Speicherung hat noch eine ganze Menge mehr Vorzüge: Die Cloud-Speicherung: Zum Beispiel, weil die abgelegten Informationen von jedem Ort aus über das Netz abrufbar sind. In der Regel können sie ihren Speicherservice über eine Managementkonsole managen. Dank des Internets als mobiler Oberfläche können die Informationen von einer Vielzahl von Endgeräten zu jeder Zeit abgerufen werden.

Seit dem Aufkommen von Cloud-Speicher können auf diese Weise die Informationen kosteneffizienter gespeichert werden. Der Grund dafür ist, dass der Unternehmensbereich immer schneller produzierte und speicherte, während die Preise für die Infrastuktur zur Speicherung der Informationen immer weiter stiegen. Große Datenmengen erfordern kostspielige Speicherhardware. Im Gegensatz dazu erlaubt das Cloud-Speichermodell die Speicherung aller relevanten Informationen über einen externen Anbieter.

Im Jahr 2010 investierte die EU 15,7 Mio. (20,7 Mio. $) in ein auf drei Jahre angelegtes Projekt von IBM namens Visual Cloud. In diesem Projekt werden Cloud-Speichertechnologien und -Verfahren untersucht, unter anderem mit dem Zweck, neue Möglichkeiten der Speicherung von Informationen zu erschließen, wie beispielsweise Smart Objects. Wahrscheinlich werden große Unternehmen, die große Datenmengen erzeugen, Cloud-Storage am ehesten mitmachen.

Laut einer im Jahr 2011 von der Dochdeen Group durchgeführten Untersuchung waren mittelgroße Firmen mit 48% die grösste Nutzergruppe von Cloud-Speichern, vor kleinen Firmen mit 38% und grossen Firmen mit nur 26% der Teilnehmer. Die Hauptgründe für die Einführung der Cloud waren Ausfallpläne und Sicherungskonzepte für die Datenrettung und -sicherung bei einem Systemstaus. Anschließend galt es, die anfallenden Prozesskosten zu senken.

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