Was ist eine Software

Das ist Software

Auf diese Frage kann man nicht mit einem Satz antworten, da es noch an einer einheitlichen und allgemein akzeptierten Definition des Begriffs "Softwaretool" mangelt. Um eine einfache Antwort zu erhalten: Welche Software ist das und wie arbeitet sie? Dieser Beitrag beschreibt anschaulich, was eine Software-Anwendung ist und wie sie arbeitet. Ein Software-Applikation setzt sich aus dem Programmcode und den dazugehörigen Informationen zusammen. Bei dem Programmcode handelt es sich um eine ausführliche Arbeitsanleitung, die anzeigt, was die Software tun soll.

Das Coding nutzt die Informationen, um Handlungen durchzuführen. Dies beinhaltet, woher die gesammelten Informationen ausgelesen werden, was geändert wird und wo sie aufbewahrt, versendet oder dargestellt werden sollen.

Weil der Rechner im Prinzip nicht viel tun kann, wird jeder noch so kleine Kommandobefehl im Programmcode auftauchen. Um zu vermeiden, dass Sie alles mehrmals schreiben müssen, können Sie den Quellcode in kleine oder große Mehrwegteile zerlegen. Dazu zählen die üblichen Applikationsdaten sowie die von der Software selbst benötigten Konfigurations- und Steuerdaten.

Für die Applikationsdaten soll die Software verwendet werden. Durch die Konfigurations- und Kontrolldaten wird beeinflusst, was die Software tut oder wie sie aussieht. In der Regel werden Informationen erfasst und in einer Datenbank oder Datei gespeichert. Diese haben eine gewisse Gliederung und die verschiedenen Datasätze sind miteinander verknüpft, so dass welche Informationen zu einer anderen gehören.

Da die Verknüpfungen nicht unbedingt mit den Angaben hinterlegt sind, müssen sie unmittelbar im Coding miteinbezogen werden. Man kann sich beispielsweise ausmalen, dass die Angaben in mehreren Excel-Tabellen mit vielen Tabellenblättern vorliegen. Es handelt sich dann um ein Word-Dokument mit ausführlichen Anweisungen zum Ändern der Angaben.

In einer großen Applikation, wie der Managementsoftware eines großen Konzerns, kann es sich dabei um Zehntausende von Arbeitsvorschriften handeln. Wären Sie jetzt der Rechner, wäre es Ihre Pflicht, das Papier zu verarbeiten. Es ist eine schreckliche Idee für mich, aber glücklicherweise tut es der Rechner. Zur Vervollständigung der Anleitung öffnet man zunächst das Word-Dokument.

Anschließend können Sie mit dem Bereitstellen der gesammelten Informationen aus den aktuell für die Einzelaussagen verwendeten Kalkulationstabellen beginnen. Sie können sich für zwischenzeitliche Berechnungen Aufzeichnungen machen, die Sie später entfernen und am Ende die Angaben in den Excel-Tabellen ändern oder an Ihre Mitarbeiter weitergeben. Sie müssen jedoch nicht nachdenken, denn die Anleitung sagt Ihnen, wie Sie die gesammelten Informationen auffinden, wann Sie Anmerkungen machen und wie Sie die Informationen ändern oder teilen können.

Ähnlich funktioniert der Rechner. Beim Start des Programms werden die Arbeitshinweise von der Harddisk in den Speicher geladen. Dann beginnt er, die Kommandos zu verarbeiten und die Dateien zu lesen. Dabei werden die Messdaten und Hinweise als Variable im Arbeitsstrom gespeichert. In der Zwischenzeit werden Informationen oder Resultate auf dem Display dargestellt oder auf die Harddisk zurückgeschrieben.

Am Ende des Programms werden das Progamm und seine Dateien aus dem Arbeitsbereich entfernt. Auf so vielen Unterseiten kann es leicht vorkommen, dass einige Hinweise irgendwoher übersehen wurden oder in den Einzelkapiteln im Widerspruch zueinander stehen. Wird an einer beliebigen Position angegeben, dass Informationen in das Eingabefeld "Artikel" und an einer anderen Position in das Eingabefeld "Material" einzutragen sind, so liegt im Coding ein Irrtum vor.

Dazu muss ihm jemand eine zusätzliche Arbeitsaufgabe geben oder den Feldnamen nachbessern.

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