Was ist nas

Ich habe keine Ahnung, was los ist.

NAS-Geräte (Network Attached Storage) können Daten speichern und mit mehreren Computern teilen, auf die aus der Ferne zugegriffen werden kann. Wofür steht das und wie hilft er mir? Die NAS-Server - was ist das überhaupt? Die Abkürzung NAS steht für "Network Attached Storage", was "Network Attached Storage" bedeutet. Es wird auch oft von einem "Netzwerkspeicher" gesprochen.

Wie sieht Network Attached Storage (NAS) aus?

Netzwerk-Attached Speicher ist ein Speichermedium, das der Speicherung für Daten dient, die als Teilnehmer in einem LAN (Local Area Network) zur Freigabe über eine Ethernet-Verbindung bereitstehen. Nasssysteme haben in der Regel weder Tastenfeld noch Bildschirm und werden über ein browserbasiertes Hilfsprogramm managt. Der wichtige Vorzug von NAS ist, dass verschiedene Kunden im Netzwerk auf die gleichen Daten zugreifen können.

Vor der Einführung von NAS arbeiteten in der Regel mehrere hundert oder tausend diskrete Fileserver, die individuell eingerichtet und gepflegt werden mussten. Wenn heute mehr Speicherplatz benötigt wird, können bestehende NAS-Systeme problemlos mit grösseren Laufwerken aufgerüstet oder für vertikale und horizontale Skalierbarkeit gebündelt werden. Zahlreiche NAS-Anbieter arbeiten mit Cloud Storage-Anbietern zusammen, um eine zusätzliche Redundanz zur Absicherung von Daten bereitzustellen.

Privatanwender verwenden NAS häufig zum Speichern und Freigeben von Multimedia-Dateien und für die Durchführung automatischer Backups. In vielen Smart Houses wird NAS als zentraler Speicher für Smart Television und andere Heimkomponenten im Rahmen des Internets der Dinge (IoT) eingesetzt. NAS-Arrays werden von Großunternehmen als Backup-Medium für die Datenarchivierung und Disaster Recovery eingesetzt.

Wenn ein NAS-System auch im Server-Modus funktionieren kann, kann es in kleinen Betrieben als E-Mail-, Multimedia-, Datenbank- oder Druckserver verwendet werden. Nasssysteme können in drei große Gruppen eingeteilt werden, die sich nach Anzahl der Festplatten, Festplattenunterstützung, Speicherkapazität und Erweiterbarkeit unterscheiden. Hochleistungs-NAS oder Enterprise NAS: Die leistungsstärksten Desktops erfüllen die Anforderungen von Organisationen, die eine große Anzahl von Daten einschließlich virtueller Maschinenabbilder ablegen müssen.

Mittelgroße Leistungsklasse: Sie ist für Benutzer geeignet, die mehrere hundert Datenbytes abspeichern wollen. Einstiegs- und Desktop-Klasse: Zu den typischen Benutzern gehören kleine Betriebe und Privathaushalte, die einen gemeinsamen Arbeitsplatz benötigen. In der folgenden Übersicht sind fünf unterschiedliche Bereitstellungsszenarien für NAS im Betrieb und ihre Vor- und Nachteile aufgeführt. Für jeden Einsatz ist ein Netzwerk-Manager ausreichend.

Einige High-End-NAS-Produkte ermöglichen heute auch Datendeduplizierung, Flash-Speicher, Multiprotokollzugriff und Replizierung. Zur Bekämpfung des ungeordneten Zusammenlebens vieler NAS-Systeme werden von den Herstellern Cluster-NAS-Lösungen angeboten. Das Cluster-NAS-System ist ein verteiltes Dateisystem, das auf mehreren NAS-Nodes parallel abläuft. Das Clustern ermöglicht den Zugriff auf alle Akten auf jedem der Clusterknoten, ungeachtet des physikalischen Speicherorts der Akte.

Manche NAS-Systeme arbeiten mit Standardbetriebssystemen (OS) wie Microsoft Windows, andere mit proprietären Systemen des jeweiligen Anbieters. Obgleich IP (Internet Protocol) das am weitesten verbreitete Datenübertragungsprotokoll ist, werden von einigen NAS-Systemen mit mittlerer Leistung NFS (Network File Protocol), IPX (Internet Packet Exchange), NettoBEUI (NetBios Extended User Interface) oder CIFS (Common Innternet File System) unterstützt. Auch Geräte am obersten Ende der Leistungsklasse können GigE (Gigabit Ethernet) für einen noch rascheren Zugang zu Daten über das Netzwerk einsetzen.

Der NAS-Kopf, die hardwarebasierte Komponente zur Ausführung der NAS-Steuerungsfunktionen, ermöglicht in einer herkömmlichen NAS-Implementierung den Zugang zu den zugrunde liegenden Speichersystemen über eine Internetzugang. Direct Attached Memory (DAS) umfasst die Speicherung auf einem speziellen Bediener oder angeschlossenen Storagesystem, das nicht anderweitig miteinander verbunden ist. Damit auf im DAS gespeicherte Daten zugegriffen werden kann, müssen Endbenutzer physischen Zugang zu dem Endgerät haben, auf dem die Daten abgelegt sind.

Der Nachteil von DAS ist, dass der Arbeitsspeicher in jedem einzelnen Laufwerk separat gehandhabt werden muss. Dies kann die Verwaltung und den Austausch von Dokumenten erschweren. Heutzutage bemühen sich die Anbieter, die Ablage sehr großer Datenmengen zu optimieren, indem sie die beiden Bereiche durch Hybrid-SAN/NAS-Lösungen miteinander verschmelzen. Auf diese Weise können Organisationen block- und dateibasierte Informationen auf denselben Storage-Systemen aggregieren.

Für die Kombination von SAN- und NAS-Betrieb haben Anwender die Wahlmöglichkeit zwischen nahezu zu vielen Optionen, darunter eigenständige NAS-Gateways, SAN-Lösungen mit integriertem NAS und NAS-Systeme, die es ermöglichen, Block- und Datei-I/O über dieselben Switch zu übertragen.

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