Wealth Management Definition Deutsch

Definition Wealth Management Deutsch

Das sind Heike Brost, Martin Faust (Hrsg.): Vermögensverwaltung und Private Banking. Vermögensverwaltung Das Wealth Management wird von Haus zu Haus verschieden auslegt. Weiter verbreitet ist jedoch die Definition der Vermögensberatung als ganzheitliche Vermögensplanung. Dementsprechend bezieht sich der Ausdruck nicht nur auf die klassische Vermögensbetreuung, sondern auch auf verschiedene andere Leistungen für alle Arten von Vermögensangelegenheiten.

Daher bestehen im Bereich der Vermögensberatung in der Regel mehrere Vertragsbeziehungen im Rechtssinne, die dem Schuldrecht des Schweizerischen Obligationenrechts unterworfen sind.

Im weiteren Sinne ist die Vermögensverwaltung in erster Linie die Vermögensverwaltung und die Koordination der Anlagen. Die Vermögensverwalterin sollte daher die finanzielle Gesamtsituation des Vorsorgenehmers bestimmen und dann alle Anlagen und Leistungen reorganisieren und bündeln. Der zu koordinierende Leistungsumfang kann Steuer-, Pensions- und Nachfolgeplanung, Vorsorgelösungen, Testamentsvollstreckung, generelle Rechtsberatung, Umzugs- und Immobiliendienstleistungen, verschiedene Finanzierungsformen, Kunstinvestitionen oder die Gründung von Unternehmen im In- und Ausland sein.

Die zentralen Dienste wie die Organisation und Koordination der Vermögenswerte sollten vom Dienstleister selbst übernommen werden, während andere Dienste wie die Rechtsberatung oft von externen Fachleuten erbracht werden. Vermögensverwaltungsdienstleistungen werden in der Schweiz in der Schweiz in der Regel nur vermögenden Privatkunden mit hohem Anlagebetrag offeriert. Größere Kreditinstitute erbringen oft eine Vielzahl von Leistungen durch firmeninterne Fachleute. Nebst den Bankgeschäften offerieren auch Nichtbanken-Asset Manager Vermögensverwaltungsdienstleistungen - meist im Zuge von Multi-Family Offices.

Abhängig von den Bedürfnissen des Klienten können sich die Dienste von Bankinstituten und freien Vermögensberatern auszahlen. Auch in der Vermögensverwaltung stehen höchste Honorartransparenz und die Befreiung von jeglichen Interessenskonflikten im Vordergrund. Im Falle von Kreditinstituten ist zudem zu berücksichtigen, dass die internen Angebote der Bank auch einem Fremdvergleich stand halten können. In der Vermögensverwaltung spielen die illiquiden Vermögenswerte, die sogenannten "nicht bankfähigen Vermögenswerte", eine wichtige Rolle.

Insbesondere Asset-Management-Dienstleistungen rund um die Immobilie sind vielfach gefragt. Gute Ratschläge zu Käufen, Verkäufen, Finanzierungen und Rechtsfragen (einschließlich Geschenke und Erbschaften) können von großem Nutzen sein. Investoren mit einer Immobilie müssen Dienstleister mit entsprechender Berufserfahrung suchen und Immobilienservice als ihre Hauptkompetenz auflisten.

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