Wie ist ein Inventar Aufgebaut

Inwiefern wird ein Inventar aufgebaut?

wir geben ein Beispiel dafür, wie ein Bestand richtig strukturiert ist. Das Ergebnis der Inventur wird in einem Inventar erfasst. Durch die Inventur wird das gesamte Inventar in einem Verzeichnis angezeigt. Das Inventar ist eine detaillierte Bestandsaufnahme der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und des Nettovermögens eines Unternehmens. Zum Erstellen eines Inventars.

Wofür steht ein Inventar? Begriffserklärung, Erläuterung & Beispiel

Der Bestand ist in drei Abschnitte unterteilt: Ersterer bezieht sich auf alle Objekte, die permanent zu Ihrem Haus zählen, z.B. Land und Maschine. Das kurzfristige Vermögen beinhaltet dagegen Positionen, die nur für einen kurzen Zeitraum im Konzern vorhanden sind, wie z.B. Rohmaterialien. Ebenso enthalten sind Fertigprodukte oder Halbfabrikate, die sich am Tag der Erfassung noch im Werk befanden und noch nicht veräußert wurden.

Der zweite Schritt in Ihrem Adressbuch ist Schulden: Dazu zählen alle Verpflichtungen, die Sie noch nicht bezahlt haben. Darüber hinaus ist auch das im Konzern vorhandene Fremdkapital in Form von z.B. Bankkrediten Teil der Verschuldung. Dies ist Ihr Nettovermögen, das sich aus der Unterscheidung zwischen Vermögenswerten und Verpflichtungen errechnet. Das ist das Eigenkapital, das Ihr Betrieb selbst erbringt.

Übersteigen Ihre Forderungen Ihr Kapital und ist Ihr Kapital positiv (d.h. fehlend), so wird es auf der Aktivseite der Konzernbilanz ausgewiesen. Außerdem unterteilen Sie die Anlagen in Ihrer Liste in Umlauf- und Sachanlagevermögen. Darüber hinaus ordnen Sie die Anlagen nach zunehmender Liquidität: Das heißt, dass die Posten, die Sie als nächste in Gutschrift umsetzen können, am Ende benannt werden.

Sie teilen die Verbindlichkeiten in kurz- und langfristige auf. Auch bei der Inventarisierung des Bestandes ist das Prinzip der Übersichtlichkeit zu beachten: Ihre Listung muss geordnet, unmissverständlich und vor allem nachvollziehbar sein. Bei uns werden Sie Ihre Arbeitsabläufe wesentlich erleichtern, wenn Sie bereits mit der Bestandsaufnahme richtig fortfahren. Sie sind auch angehalten, Ihre Bestandslisten für einen Zeitraum von 10 Jahren zu führen.

auf einfache und verständliche Weise im Gründungslexikon erläutert.

Die Inventarisierung ist eine detaillierte Liste der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und des Nettovermögens eines Unternehmen. Für die Erstellung einer Bilanz ist eine Inventarisierung der Anlagen im Konzern vonnöten. Dieses Inventar wird als physische Erfassung bezeichne. Während der Befragung werden alle Vorgänge im Haus nach Typ, Anzahl und Wertigkeit erfaßt. Es wird zwischen Anlagevermögen, kurzfristigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten unterschieden.

Dabei werden die Vermögenswerte nach ihrer Gattung gruppiert, ihre Wertschöpfung addiert und nach den gesetzlichen Bestimmungen klassifiziert. Der Überblick über das Inventar, ergänzt um das berechnete Nettovermögen, wird als Inventar bezeichnet. In diesem Fall wird es als Inventar ausgewiesen. Die Vermögenswerte dürfen ihre Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht überschreiten. Diese Vorgehensweise wird als niederwertiges Prinzip bezeichne. Abschreibbare Sachanlagen sind um die planmäßigen Abschreibungsbeträge zu reduzieren.

Letztere ermöglicht bei vorübergehenden Wertminderungen des Anlagevermögens Sonderabschreibungen, während das strenge Niederstwertprinzip bei dauerhaften Wertminderungen des Anlage- und Umlaufvermögens grundsätzlich eine Sonderabschreibung vorsieht. Bei Anlage- und Umlaufvermögen, für das kein Verkehrswert bestimmt werden kann, ist der "Fair Value" anzuwenden. Nach 240 Abs. 3 HGB können Sachanlagevermögen, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gleich wertig angesetzt werden, wenn sie regelmäßig ausgetauscht werden und für den Geschäftsbetrieb von untergeordneter Bedeutung sind.

Der Aufbau des Bestandsverzeichnisses ist vom Gesetzgeber vorgegeben und findet in abgestufter Form statt. Das Sachanlagevermögen umfasst alle Posten, die dem dauerhaften operativen Geschäft dienen und deren Liquidation schwierig ist. Die kurzfristigen Vermögenswerte dagegen umfassen Vermögenswerte, die kurzzeitig im Konzern bleiben und in der Regelfall leicht zu verkaufen sind. Unter den Passiva werden kurz- und langfristige Verpflichtungen gegenüber Kreditgebern ausgewiesen.

Sie wird auch als Equity bezeichne. In der dritten Ausgabe des Handelsgesetzbuches definiert der verantwortliche Organisator die Mindestvoraussetzungen für eine Inventur. In § 240 Abs. 1 HGB ist die Verpflichtung zur Erstellung eines Bestands und seines Inhalts bindend definiert. Dementsprechend ist jeder Unternehmer dazu angehalten, Grundbesitz, Forderungen, Barmittel und andere Vermögenswerte, aber auch Verbindlichkeiten zu erfassen.

Nach 240 Abs. 1 und 2 HGB ist die Bestandsaufnahme zu Anfang der Betriebstätigkeit und am Ende eines jeden Geschäftsjahrs innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens vorzunehmen. Verbindlichkeiten und ähnliche Vermögenswerte können nach § 240 Abs. 4 HGB zusammengefaßt werden. Die Bestandsaufnahme kann auch stichprobenartig mit mathematisch-statistischen Mitteln erstellt werden. Die Bestandsaufnahme kann nach den rechtlichen Bestimmungen nach unterschiedlichen Vorgehensweisen erfolgen.

Beim Stichtagsinventar wird die Bestandsaufnahme zeitnah - zehn Tage vor oder nach dem Stichtag - durchgeführt. Der bewegte Inventurbestand entspricht dem Stichtag der physischen Bestandsaufnahme. Der Lagerbestand kann jedoch bis zu drei Monaten vor oder zwei Monaten nach Ende des Geschäftsjahrs in Anspruch genommen werden. Im Falle der kontinuierlichen Bestandsführung wird der Lagerbestand kontinuierlich über die Lagerkontenbuchhaltung (= Sollbestand) errechnet.

Mit dem Saldo wird der Bestand weiter verdichtet und in Form von Konten abgebildet.

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