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Cloud-Markt Update 2015: Bewölkt mit Perspektiven für Digitalunternehmen Jeder, der nach wie vor davon ausgehen sollte, dass die Cloud nur ein Spielplatz für Entwickler ist, muss durch den 1,8 Mrd. USD starken Fluktuation (391 Mio. USD Gewinn) von Amazon Web Services (AWS) aufgelöst werden. Das, was AWS auf internationaler Ebene bewiesen hat, wird zunehmend auf Deutschland übertragen und hat positive Auswirkungen auf den dt. Cloud-Markt.

"Das oft verwendete Zitat von Mahatma Gandhi ist auch in der Entstehungsgeschichte der Cloud in Deutschland zu finden. Ende 2014 nahm die Ausdehnung der Cloud in Deutschland jedoch rapide zu, was sich auch 2015 fortsetzen wird. Ein Vergleich der Cloud-Entwicklung liegt im siegreichen Vormarsch von WLAN in Konzernen und verdeutlicht, warum sich die Cloud letztlich durchsetzen wird.

Am Anfang wurden diejenigen IT-Leiter an den Rand gedrängt, die es gewagt haben, eine WLAN-Infrastruktur zu implementieren und damit ihr Geschäft nach außen zu eröffnen. Cloud Computing ist für rund 75 Prozentpunkte der dt. Konzerne ein integraler Teil der IT-Agenda. Dabei ist die Cloud entweder ein wesentlicher Teil des Produktivbetriebs und wird im Zuge von Projekt- und Arbeitsbelastungen genutzt oder die Firmen sind in der Planungs- oder Ausführungsphase.

Damit ist ein deutlicher Tendenz zur hybriden Cloud erkennbar. Mehr als die HÃ?lfte der Teilnehmer (57 Prozent) verlassen sich auf dieses Betriebsschema der Cloud. Auch Managed Private Cloud Umgebungen (57 Prozent) gewinnen im Kontext von Multi-Cloud-Strategien zunehmend an Gewicht. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die hybride Cloud, da sich Firmen mit dem Themenbereich "Datengravitation" stark auseinandersetzen.

Sei es, weil die Datenmengen zu groß sind, um in die Cloud verschoben zu werden, sei es, weil der gesetzliche Rahmen es notwendig macht, die Informationen im eigenen Bestand zu halten. Die Hybrid Cloud-Architektur ist in der Regel in derstande, sich den Anforderungen der "Data Gravity" zu stellen und klare Lösungen anzubieten. Die Public Cloud Services (Rechenleistung, Anwendungen, etc.) können dann auf die zu verarbeitenden Informationen zugreifen.

Bei der Bearbeitung wurden die Angaben von den Öffentlichen Cloud-Diensten geändert und ggf. neue Angaben gemacht. Allerdings verlässt er das Speichersystem nie in Fahrtrichtung der öffentlichen Cloud. Lediglich rund 25 Prozentpunkte der IT-Entscheider in Deutschland haben keinen festen Sitz in der Cloud auf ihrer IT-Agenda. Daher wird es für den CIO immer wieder darauf ankommen, dass es keine Möglichkeiten für den Verzicht auf die Verwendung von Cloud Services - in welcher Form auch immer - gibt.

Ausgehend von den Firmen, die sich intensiv mit der Digitalisierung beschäftigen und ihre Digital Infrastructure Fabric (DIF) dafür entwickeln, ist es offensichtlich, dass Cloud-Plattformen und -Strukturen ein wesentlicher Teil der IT-Strategie zur Unterstützung der Digitalisierung sind. Daraus ergibt sich, dass Infrastructure-as-a-Service mit 63 Prozentpunkten und Platform-as-a-Service mit 70 Prozentpunkten auf der Tagesordnung der Verantwortlichen steht und als fundamentale Grundlage für die Enwicklung und den operativen Einsatz von neuen Anwendungen genutzt wird.

Auch der deutsche Cloud-Markt wird durch das Thema des Internets der Dinge (IoT) weiter gestärkt und sehr rasch zu einem bestimmenden Erfolgsfaktor für die künftige Konkurrenzfähigkeit von Firmen, die sich zeitgleich mit den erforderlichen Techniken beschäftigen müssen. Öffentliche Cloudumgebungen - sowohl Infrastruktur ( "IaaS") als auch Plattform ( "PaaS") - sind ideale Bedingungen, um als Backend-Umgebung für IoT-Dienste und -Geräte zu fungieren.

Entscheidende Merkmale dafür haben die namhaften Anbieter der öffentlichen Cloud bereits in ihre Geburtsstube gestellt, um sich zu einem IT-Backend zu formen. Es lässt sich daher sagen, dass das Aufkommen der Cloud in Deutschland und der Fortgang des Internets der Dinge in engem Zusammenhang stehen. Was sich die bedeutendsten Anbieter von öffentlichen Clouds auf dem deutschsprachigen Raum leisten, zeigt die aktuelle Analystensicht "Public Cloud Provider in Deutschland: Frankfurt ist die Hauptstadt der Cloud Rechenzentren".

In Deutschland macht das Modell der öffentlichen Cloud massive Fortschritte. Die starken und sinnvollen Projektarbeit auf dem Berliner APWS-Gipfel von Firmen wie Audi, Zealando oder Zeanox spricht eine klare und deutliche Sprache. Für den AWS-Gipfel in Berlin ist dies eine Selbstverständlichkeit. Auf der einen Seite gewinnt die öffentliche Cloud zunehmend an Bedeutung, da IT-Anwender ihre Applikationen flexibel und agil bedienen wollen.

Zum anderen, da inzwischen nahezu alle maßgeblichen Anbieter von öffentlichen Clouds Datenzentren auf nationalem Niveau unterhalten. Sowohl die Vielschichtigkeit der öffentlichen Cloud-Infrastrukturen als auch das Fehlen von Cloud-Kenntnissen und Entwicklerfähigkeiten in dt. Firmen rücken Cloud-Systemintegratoren wie die Direkte Group, TecRacer oder Beck et. al. in den Vordergrund. Dies wird durch Diskussionen mit den zuständigen Mitarbeitern der entsprechenden Gesellschaften bestätigt.

Damit teilt sich der rund 2,9 Mrd. Euro teure Gesamtmarkt auf Prozessintegratoren und Consultants, die sich intensiv mit der Cloud beschäftigen und damit einen maßgeblichen Anteil an der Digitalisierung in Deutschland haben. Die Auslastung von Cross-Cloud-Deployments hat deutlich zugenommen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Cloud-Deployments hat sich die Auslastung deutlich erhöht. Jede Agenda der Cloud-Strategie umfasst die Bewertung und den operativen Einsatz von zumindest zwei oder mehr Cloud-Anbietern.

Eine weitere zentrale Ursache ist, dass nicht jeder Lieferant alle Bedürfnisse erfüllen kann - Stichworte: Blankstahl oder Legacy IT. Gegenwärtig werden die Arbeitslasten noch für jeden Cloud-Provider einzeln gesteuert. Cloud-Konnektivität ist sowohl für Provider als auch für Nutzer wichtig, um den technologischen Gegebenheiten (geringe Wartezeit, hohe Durchsatzleistung und Verfügbarkeit) gerecht zu werden und damit Anwendungen und Dienste leistungsstark, robust und zuverlässig zu bedienen.

Frankfurt/Main wird als das Herzstück des nationalen und internationalen Cloud-Marktes angesehen. Betrachtet man die aktuell bedeutendsten Anbieter von öffentlichen Clouds für den deutschsprachigen Raum, so hat sich bereits die zweite Jahreshälfte für Frankfurt als Standort des Rechenzentrums entschlossen und damit die Bedeutung von Cloud-Konnektivität und Performance unterstrichen. Die Amazon Web Services, ProfitBricks, Softlayer und VMwares sind bereits in Frankfurt eingetroffen, Salesforce wird im September hinzukommen.

Lieferanten wie Tado (intelligente Heizungs- und Klimatisierungssteuerung) oder Nettatmo (Wetterstation) setzen Backend-Anwendungen auf Cloud-Infrastrukturen ein, die eine durchgängige Verknüpfung von Endgeräten und Kontrolle gewährleisten. Amazonen AWS hat bereits etwa 220 neue Dienste und Features in diesem Jahr veröffentlicht, Microsoft Azure etwa 110 neue Dienste und Features. Vielmehr brauchen sie die Möglichkeit, Cloud-Infrastrukturen zu verwenden, um ihre eigenen Dienste und Angebote aufzustellen.

Marketinggag: "Cloud Made in Germany" Was macht diese "German Cloud" überhaupt? Die Vermarktung rund um die "Deutsche Cloud" sollte endlich auslaufen. In Deutschland haben die meisten Anwender noch nie nach der "German Cloud" gesucht. Dies ist nur eine kreative Idee einiger weniger deutscher Marketingmanager. Statt die "Deutsche Cloud" immer wieder zu preisen, sollten für die Entwicklung und Vermarktung innovativer und attraktiver Cloud-Services die Kräfte deutscher Provider genutzt werden.

Ein viel schwerwiegenderes Beispiel sind die Marktstärke und die deutliche Innovationsfreude der US-Anbieter gegenüber den Einheimischen. Denn die Zugänglichkeit und Konkurrenzfähigkeit dt. Cloud-Dienste sind noch begrenzt. Beispielsweise nutzen viele Firmen Cloud-Services aus den USA. Tatsache ist, dass die Mehrheit der IT-Leiter in Deutschland ein deutsches Datenzentrum fordert, um das Schutzniveau der Bundesrepublik Deutschland zu sichern und damit die gesetzlichen Vorgaben zu erreichen.

Dennoch sollten sie die Wichtigkeit der weltweiten Verfügbarkeit nicht außer Acht lassen, um rasch in andere Länder vorzudringen. Dazu sind global tätige Lieferanten unverzichtbar. Nicht zuletzt deshalb muss die IT- und Cloud-Strategie von Anfang an gesamtheitlich auf die Konzernstrategie abgestimmt sein. Die deutschen Firmen sind mitten in ihrem Cloud-Transformationsprozess.

Auf Basis einer Multi-Cloud-Strategie, die sich aus Infrastruktureinrichtungen, Plattform- und Diensten verschiedener Anbieter zusammensetzt, werden diese schrittweise umgesetzt. CIOs bewerten in diesem Zusammenhang Anbieter und Techniken für den Bau ihrer Digital Infrastructure Fabric (DIF), die die technische Implementierung der jeweiligen digitalen Strategie widerspiegeln und als Basis für neue Business-Modelle und flexible Geschäftsprozesse dienen.

Dabei spielt die Cloud eine zentrale Rolle und ist das Medium der elektronischen Transstruktur. Erst durch den Einsatz dynamischer und weltweit anpassbarer Platformen und Infra- strukturen kann die IT-Strategie an die sich stetig ändernde Marktlage angepasst werden und unterstützt so die Konzernstrategie flexibel von der fachlichen Ebene.

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